ArchivDeutsches Ärzteblatt47/2013Gelbsucht-Messgerät: Nichtinvasives Verfahren

TECHNIK

Gelbsucht-Messgerät: Nichtinvasives Verfahren

Dtsch Arztebl 2013; 110(47): A-2284 / B-2009 / C-1944

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Mit dem Ikterus-Messgerät („Jaundice Meter“) JM-105 der Firma Dräger können Kliniken Bilirubinwerte bei extrem frühen Frühchen ab der 24. Woche nichtinvasiv bestimmen. Dadurch lassen sich schmerzhafte Blutabnahmen mit möglichen Spätfolgen bei diesen kleinen Patienten verringern. Das System kann bis zu 100 Messergebnisse speichern und über eine Docking-Station per USB-Anschluss in das klinikeigene Patientendaten-Managementsystem übertragen.

Die nichtinvasive Gelbsuchtmessung macht schmerzhafte Blutabnahmen überflüssig. Foto: Dräger
Die nichtinvasive Gelbsuchtmessung macht schmerzhafte Blutabnahmen überflüssig. Foto: Dräger

Mit der transkutanen Bilirubinbestimmung lässt sich eine Gelbsucht zuverlässig schmerzfrei feststellen. Untersuchungen zufolge korrelieren nichtinvasiv ermittelte Messresultate mit Bilirubinwerten, die durch eine Blutabnahme erhoben wurden. Die Ergebnisse haben zudem gezeigt, dass transkutan ermittelte beziehungsweise invasiv erhobene Messungen auch bei Frühchen ab der 24. Schwangerschaftswoche vergleichbar waren.

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Mit dem System kann die Pflegekraft einen Wert ermitteln, der mit dem Bilirubinwert korreliert. Es kann ein einzelner oder ein Mittelwert aus bis zu fünf Messwerten ermittelt werden. Damit kann das Gerät Neugeborene mit einem hohen Hyperbilirubinämie-Risiko identifizieren. Sämtliche Gerätefunktionen lassen sich über einen farbigen Touchscreen ansteuern. Das Messen erfolgt durch sanftes Aufdrücken des Messfühlers auf die Stirn oder das Brustbein des Babys. Vor jedem weiteren Screening-Vorgang wird der Messfühler mit medizinischem Alkohol gereinigt. Informationen: www.draeger.com EB

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