ArchivDeutsches Ärzteblatt47/2013Hochschulen: Universitätsmedizin Halle will umstrukturieren

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Hochschulen: Universitätsmedizin Halle will umstrukturieren

Dtsch Arztebl 2013; 110(47): A-2243 / B-1971 / C-1911

dpa

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Weniger Forschungsstandorte, mehr Kooperationen mit anderen Kliniken: Die Universitätsmedizin Halle will sich grundlegend umstrukturieren. So sollen bis 2025 etwa zehn Millionen Euro an laufenden Kosten eingespart werden, sagte der Dekan der Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. med. Michael Gekle, in Halle. Im Bereich der Krankenversorgung seien es ungefähr acht Millionen Euro, bei Forschung und Lehre etwa zwei Millionen Euro. Die Vorstände des Universitätsklinikums und der Medizinischen Fakultät hätten dazu ein umfassendes Konzept vorgelegt.

Unter anderem müssten Institute zusammengelegt oder geschlossen, die Zahl der Betten verringert und Kooperationen mit anderen Kliniken – in Halle, Magdeburg und Dessau-Roßlau – entstehen, sagte Gekle. Die Umwelttoxikologie werde aufgegeben. Die Neurochirurgie soll mit den Berufsgenossenschaftlichen Kliniken Bergmannstrost kooperieren. Das Institut für Hygiene soll langfristig in eine Stabsstelle umgewandelt werden.

Das neue Konzept bringe zahlreiche Vorteile mit sich. So könnten durch die an einen Standort zusammengelegten Bereiche Patienten künftig leichter und schneller versorgt werden, sagte der Ärztliche Direktor des Klinikums, Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Klöss. Im Bereich der Forschung und Lehre würden konkrete Schwerpunkte gesetzt, sagte Gekle. Mit dem neuen Konzept wolle die Universitätsmedizin den Erhalt des Standortes in Halle sichern, teilte Gekle mit. dpa

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