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Verleihungen

Dtsch Arztebl 2013; 110(47): A-2281 / B-2007 / C-1941

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Johann-Friedrich-Dieffenbach-Büste – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) an Prof. Prof. h. c. Dr. Dr. Dr. h. c. Reinhard Schnettler, Direktor der Klinik und Poliklinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Unfallchirurg am Fachbereich 11 – Medizin der Justus-Liebig-Universität Gießen. Mit dieser Büste zeichnet die DGU hervorragende wissenschaftliche Leistungen und Verdienste um die Unfallheilkunde aus. Schnettler ist Experte auf dem Gebiet der Unfallchirurgie, Sporttraumatologie und der arthroskopischen Chirurgie großer Gelenke und forscht zu Knochenersatzmaterialien, Wachstumsfaktoren und Knorpel-Transplantationen.

Heinrich-Pette-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, Dotation: 10 000 Euro, an Prof. Dr. med. Ulrike Bingel, Professorin der Klinik für Neurologie, Universitätsklinikum Essen, Leitung der interdisziplinären Schmerzambulanz, für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen in der Schmerzforschung. Die Neurologin und Neurowissenschaftlerin erforscht die Mechanismen der zentralen Schmerzverarbeitung und Schmerzmodulation sowie die Wechselwirkungen zwischen Schmerz und kognitiven Prozessen.

Sebastian Strieth, Foto: privat
Sebastian Strieth, Foto: privat
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Wissenschaftspreis – verliehen von der Sektion Kopf-Hals der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin, Dotation: 500 Euro, an Priv.-Doz. Dr. med. Sebastian Strieth, Geschäftsführender Oberarzt der HNO-Klinik am Universitätsklinikum Frankfurt/Main. Er wird für seine Arbeit mit dem Titel „Dynamic contrast-enhanced ultrasound for differential diagnosis of submandibular gland disease“ ausgezeichnet.

Thieme-Preis – verliehen von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Dotation: 15 000 Euro, gestiftet von der Thieme-Verlagsgruppe, an Dr. Regine Mühlfriedel, Bereich Neurodegeneration des Auges, Forschungsinstitut für Augenheilkunde, Department für Augenheilkunde, Universitätsklinikum Tübingen, und Priv.-Doz. Dr. Stylianos Michalakis, Department Pharmazie, Zentrum für Pharmaforschung, Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie erhalten die Auszeichnung für ihre Arbeiten auf dem Gebiet der Gentherapie bei erblichen Netzhauterkrankungen. Es ist ihnen gelungen, bei gendefizienten Mäusen eine komplett fehlende Sinnesqualität herzustellen und damit stäbchen- beziehungsweise zapfenvermitteltes Sehen zu ermöglichen. Die Ergebnisse bildeten die Basis für ein Translationsvorhaben mit dem Ziel einer klinischen Phase I-Studie. EB

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