ArchivDeutsches Ärzteblatt48/2013Ayurveda: Die Botschaft dementiert
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In dem oben genannten Artikel wird eine zweifelsfrei vorhandene Wirksamkeit der ayurvedischen Medizin suggeriert. Dabei wird die Tatsache, dass keine Evidenzen existieren, als reine Formalität übergangen. Die Autoren verzichten bei ihren Behauptungen vollständig auf Quellenangaben oder Belege und spiegeln damit nur einen sehr selektiven Teil der vorhandenen Literatur über die ayurvedische Medizin wider mit der entsprechenden Bias.

Zum Beispiel wurden bei Analysen in ayurvedischen Medikamenten Blei, Quecksilber, Arsen und Kupfer in toxikologisch relevanten Mengen gefunden. Die diagnostischen Methoden von Ayurveda berufen sich zum Teil auf die Astrologie. Die Behauptung, dass Ayurveda der Schulmedizin in Indien gleichgestellt sei, wollte bei einer telefonischen Anfrage die indische Botschaft so auf keinen Fall bestätigen.

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Eine Falsifizierung der eigenen Thesen schließen die Autoren wohl vollständig aus, wobei das die wirkliche Stärke der evidenzbasierten Medizin ist . . .

Dr. med. Philipp Bramke, 22765 Hamburg

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