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Wow – dachte ich, als ich diese enorme Zahl las. Das alles für die Ärzte und Psychotherapeuten? Kaum zu glauben. Dann las ich weiter und sah, dass sich diese Summe auf 150 000 Leistungserbringer im Gesundheitswesen verteilt – macht im besten Fall rund 5 300 Euro pro Person beziehungsweise Praxis, wahrscheinlich im Jahr. Wären dann 440 Euro im Monat. Weiter ist zu lesen, dass dies einer Steigerung von gerade einmal drei Prozent entspricht.

Weiter unten findet man dann die Zahl 1,3 Prozent Steigerung bei dem Preis für ärztliche und psychotherapeutische Leistungen.

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Das ist nicht gerade üppig. Warum dann diese reißerische Überschrift?

Stellen Sie sich vor, was die Boulevardpresse daraus machen könnte. Bei diesen vielen Millionen müssen die Ärzte doch im Überfluss leben. Niemand mehr hätte Verständnis für die meist berechtigten Proteste der Ärzteschaft.

Warum schreiben Sie nicht einfach: „Drei Prozent mehr für die ambulante Versorgung – Leistungen werden mit 1,3 Prozent besser vergütet!“ oder ähnlich. Na ja, dann würde wohl kaum einer mehr hinschauen. Oder schreiben Sie etwa im Interesse der Kostenträger?

Dr. Helmut Fender, 65760 Eschborn

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