PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2013; 110(49): A-2384 / B-2098 / C-2024

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Ophtalmologin des Jahres – Vom Beirat der „Ophthalmologischen Nachrichten“ wurde Priv.-Doz. Dr. Maria-Andrea Gamulescu, Leitende Oberärztin der Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde des Universitätsklinikums Regensburg, für ihre breite Fachkompetenz – insbesondere bei Augen-Operationen – und ihren beispielhaften Weg, Berufsleben und Familienleben miteinander zu vereinbaren, zur „Augenärztin des Jahres“ gewählt. Von der Lid- bis zur Netzhaut-Operation beherrsche Gamulescu das gesamte operative Spektrum und verfüge über eine fundierte klinische Ausbildung. Diese Auszeichnung erhielt erstmals eine Frau.

Ehrenpreis – verliehen vom Dachverband deutschsprachiger Fachgesellschaften und Vereine auf dem Gebiet der Wunddiagnostik und -therapie (Wund-D.A.CH.) an Prof. Dr. Wolfgang Hach, Facharzt für Allgemeinchirurgie, Innere Medizin und Radiologie im Ruhestand, zuletzt Ärztlicher Direktor der William-Harvey-Klinik, Bad Nauheim. Er wurde für seine großen Verdienste in den letzten Jahrzehnten im deutschsprachigen Raum für die Fachbereiche Phlebologie, Angiologie sowie Wunddiagnostik und -therapie ausgezeichnet.

Klaus-Michael Debatin, Walid Fazeli und Max Christoph Liebau (von links). Foto: DGKJ
Klaus-Michael Debatin, Walid Fazeli und Max Christoph Liebau (von links). Foto: DGKJ
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Friedrich-Linneweh-Preis – verliehen im Rahmen der Arbeitstagung Pädiatrische Forschung zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Pädiatrie an Dr. Max Christoph Liebau, Pädiatrische Nephrologie an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Uniklinik Köln, und Dr. Walid Fazeli, Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Liebau beschäftigt sich mit den zellbiologischen Grundlagen genetischer zystischer Nierenerkrankungen im Kindesalters, wie beispielsweise der autosomal rezessiven polyzystischen Nierenerkrankung und der Nephronophthise. Fazeli befasst sich neben seiner klinischen Tätigkeit mit Fragen zur neonatalen Epilepsie sowie zum Einfluss maternalen Verhaltens auf die neuronale Entwicklung des Neugeborenen.

Christian Thomas, Foto: privat
Christian Thomas, Foto: privat

Maximilian-Nitze-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Urologie, Dotation: 15 000 Euro, an Priv.-Doz. Dr. Christian Thomas, Mitarbeiter der Urologischen Klinik und Poliklinik. Seine Forschungserkenntnisse sind potenziell die Grundlage für neue therapeutische Ansätze, mit denen sich das Fortschreiten eines Prostatakarzinoms in metastasiertem Stadium verzögern lässt. Therapieerfolge bei lokalisiertem Prostatakrebs sind beachtlich: Bis zu 80 Prozent der behandelten Patienten können dauerhaft geheilt werden.

Felgenhauer-Symposium-Preis – Die Stiftung Felgenhauer zur Förderung junger Neurowissenschaftler hat auf dem 86. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie das Minisymposium „Innovative Bildgebung zur Pathophysiologie und Diagnostik neurologischer Erkrankungen“ unter Vorsitz von Priv.-Doz. Dr. med. Christian Grefkes, Oberarzt an der Neurologischen Klinik, Uniklinik Köln, und Prof. Dr. med. Simon B. Eickhoff, Arbeitsgruppenleiter am Institut für Klinische Neurowissenschaften und Medizinische Psychologie, Uniklinik Düsseldorf, als „Felgenhauer-Symposium“ ausgewählt und mit 3 000 Euro gefördert. Im Symposium wurden innovative Analyseverfahren vorgestellt, die neue Anwendungsbereiche der funktionellen Magnetresonanztomographie im Bereich der neurologischen und psychiatrischen Diagnostik eröffnen.

Gesundheitspreis – verliehen von der Stiftung Rufzeichen Gesundheit!, Dotation: 12 500 Euro, für Projekte, die sich mit der erfolgreichen Umsetzung von Konzepten zur Therapie des metabolischen Syndroms befassen. Die Preisträger Priv.-Doz. Dr. med. Stefan Engeli, Oberarzt, Institut für Klinische Pharmakologie, Medizinische Hochschule Hannover, und Dr. Sven Haufe, Institut für Klinische Pharmakologie und Institut für Sportmedizin, Medizinische Hochschule Hannover, beschrieben die Wirkung von kohlenhydrat- und fettreduzierten Diäten auf eine Vielzahl von metabolischen und kardiovaskulären Parametern bei übergewichtigen und adipösen Menschen. EB

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