ArchivDeutsches Ärzteblatt50/2013Leistungsorientierte Mittelvergabe: Mehr Geld zur Lehre lenken

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Leistungsorientierte Mittelvergabe: Mehr Geld zur Lehre lenken

Dtsch Arztebl 2013; 110(50): A-2418 / B-2131 / C-2053

Müller-Hilke, Brigitte

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Eine Gleichstellung der leistungsorientierten Mittelvergabe (LoM) für Forschung und für Lehre ist notwendig, um einem einseitigen Engagement in der Forschung und der daraus resultierenden Vernachlässigung der Lehre entgegenzuwirken.

Foto: dpa
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Die leistungsorientierte Mittelvergabe (LoM) in der Forschung hat an den medizinischen Fakultäten zu einer bedenklichen Entwicklung geführt – einer nicht intendierten Einschränkung der Diversität in der Forschung und einem Mainstreaming, weil aufgrund eines direkten finanziellen Anreizes bei Erfolg unsichere und eher explorative wissenschaftliche Fragestellungen zugunsten des sicheren Geldes aufgegeben werden (13). Diese Entwicklung erfährt auch durch eine Verknappung öffentlicher Gelder bei der Forschungsförderung zusätzlichen Anschub. Bedeutet dies, dass die leistungsbezogene Mittelvergabe kontraproduktiv wirkt?

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In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erfolgte an den deutschen Hochschulen die Zuteilung und Verwendung der Landesmittel für Studium und Lehre entlang festgelegter Verteilungsschlüssel und orientiert am allgemeinen Haushaltsrecht (4). Diese starre Mittelverteilung galt auch für die medizinischen Fakultäten, die jedoch aufgrund ihrer dreifachen Funktion in Forschung, Lehre und Krankenversorgung zusätzliche Finanzierungs- und Verteilungsstrukturen aufwiesen. Die Kosten dieser drei Funktionsbereiche wurden allerdings nur ungenügend voneinander abgegrenzt. Es gab Kritik an der unzureichenden Transparenz der Aufwendungen. Öffentlich angezweifelt wurde die Leistungsfähigkeit der klinischen Forschung. Hinzu kam eine zunehmende Erwartungshaltung der Menschen an neue Erkenntnisse in der Medizin und an wirksamere Therapien (5, 6).

Mit der Novellierung des Hochschulrahmengesetzes (HRG) im Jahre 1999 wurde auch den medizinischen Fakultäten der Weg geebnet, ihre vom Land zugewiesenen Mittel für Forschung und Lehre anhand neuer, an erbrachten Leistungen orientierter Kriterien zu verteilen (§ 5 HRG). Auf dieser Grundlage formulierte die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) 2004 Empfehlungen zu einer leistungsorientierten Mittelvergabe, mit der die Situation und die Qualität der Forschung an den medizinischen Fakultäten mittelfristig verbessert werden sollte (7). Diese Empfehlungen enthalten zum einen Effizienzkriterien bei der Mittelverteilung – diese soll sich an Höhe und Herkunft eingeworbener Drittmittel sowie an Qualität und Anzahl erfolgter Publikationen orientieren. Zum anderen empfiehlt die DFG auch einen Umfang der nach LoM zu verteilenden Mittel in Höhe von 20 bis 40 Prozent des jeweiligen Landeszuführungsbetrags. Alle 36 medizinischen Fakultäten sind diesen Empfehlungen zeitnah gefolgt und haben für die leistungsorientierte Mittelvergabe in der Forschung Kriterien entwickelt, die sich an diesen DFG-Empfehlungen orientieren. Heute sind die Prinzipien des new public management in der medizinischen Forschung weitgehend akzeptiert (1, 810).

Für Engagement in der Forschung fehlen die Anreize

Neben der leistungsorientierten Mittelvergabe im Forschungsbereich begann bereits im Mai 2005 innerhalb des Medizinischen Fakultätentages (MFT) die Diskussion darüber, ob auch die Mittel für die Lehre leistungsgerecht verteilt und finanzielle Anreize für eine Qualitätssteigerung gesetzt werden sollten (11). Diese Diskussion wurde auch vom Wissenschaftsrat, vom Stifterverband, vom Deutschen Hochschulverband (DHV) und von den jeweiligen Landesregierungen geführt beziehungsweise aufgegriffen (8, 1214). Während sich die Diskussion bei der Forschungs-LoM auf Detailfragen, wie gewichtete im Gegensatz zu ungewichteten Impact-Punkten oder Bewertung von Industriegeldern im Gegensatz zu der von öffentlichen Geldern, konzentrierte, wird bei der Lehr-LoM immer noch eine Grundsatzdiskussion geführt: Gibt es überhaupt Kriterien für gute Lehre? Brauchen wir die monetäre Motivation oder sind die Lehrenden nicht intrinsisch motiviert? Und wie könnten Gelder sinnvoll ausgegeben werden, um die Lehre tatsächlich zu verbessern (15)?

Bevor diese Fragen auf allen akademischen Ebenen befriedigend beantwortet werden, ist jedoch die Abwägung notwendig, ob sich die LoM überhaupt als probates Mittel zur Qualitätssteigerung in der medizinischen Forschung bewährt hat.

Zu unterscheiden sind dabei zunächst die intendierten Effekte von den offensichtlich nicht-intendierten Effekten, die durch die LoM erzielt wurden. Zunächst einmal – und das war intendiert – lenkt der an Forschungsergebnissen gekoppelte Geldzufluss die Aktivität der Fakultätsmitglieder in Richtung der Forschung. Die Forschungsleistung erlangt gesteigerte Beachtung und – ebenfalls ein positiver Effekt – die Verteilung der Mittel wird aufgrund der klar definierten Qualitätskriterien als transparent wahrgenommen (3). Aus dem gesteigerten Engagement in der Forschung resultierte aber auch fast zwangsläufig eine Reduktion anderer Aktivitäten – und der große Verlierer ist in der Regel die Lehre (1, 11, 15). Für besonderes Engagement dort gibt es in der Regel kaum finanzielle Anreize, und die Situation wird noch dadurch verschärft, dass qualitativ hochwertige oder innovative Lehraktivitäten selten eine Anrechnung bei der Habilitation erfahren (15).

In Richtung Forschung wird zunächst einmal die Aktivität der Fakultätsmitglieder durch die LoM gelenkt. Foto: iStockphoto
In Richtung Forschung wird zunächst einmal die Aktivität der Fakultätsmitglieder durch die LoM gelenkt. Foto: iStockphoto

Langfristiger Erfolg der LoM in der Forschung ist fraglich

Hat aber nun die Forschungs-LoM zu einer Steigerung der Forschungsqualität geführt? Hierzu gibt es bislang nur wenige nationale oder internationale empirische Studien. Eine ausführliche Analyse vom Institut für Forschungsinformation und Qualitätssicherung liegt vor, die ausschließlich auf die LoM-Effekte an den medizinischen Fakultäten in Deutschland fokussiert und eine eher ernüchternde Bilanz zieht: Demnach bewirkt die Forschungs-LoM in ihrer derzeitigen Form zwar einen Matthäus-Effekt – wer hat, dem wird gegeben –, aber keine nachhaltigen Veränderungen und durch die existierenden Einstiegshürden nicht genügend Anreiz für die Leistungsschwachen. Obwohl es eine deutliche Korrelation zwischen der Qualität von Veröffentlichungen beziehungsweise der Quantität von Impact-Punkten und dem erfolgreichen Einwerben von Drittmitteln gibt, erscheint die Auswirkung der LoM auf die Höhe der Drittmittel bestenfalls marginal (10). Diese Beobachtungen werden von zwei internationalen Studien gestützt, die einen Effekt finanzieller Anreize auf die Effizienz bei der Forschung eher verneinen. Darin wurden zum einen acht europäische, unterschiedlich kompetitive Forschungsförderungssysteme im Hinblick auf die Qualität der Forschungsergebnisse – gemessen an den Publikationen – analysiert (9). Zum anderen wurden sechs sogenannte Eliteeinrichtungen miteinander verglichen, die das komplette Spektrum der Forschungsfinanzierung abbilden – vom festgelegten Zuführungsbetrag ohne leistungsbezogenen Anteil (ETH Zürich in der Schweiz) bis hin zur überwiegenden Finanzierung durch externe öffentliche und private Förderer, die ausschließlich auf der erbrachten Leistung basiert (das MIT in Cambridge, USA) (2). Dabei bestätigte sich, dass die Art der Forschungsfinanzierung zwar das Aktivitätsniveau und auch die Risikobereitschaft bei den Projekten beeinflusst, nicht aber den langfristigen Erfolg der jeweiligen Einrichtung oder des jeweiligen Fördersystems. Der größte Prädiktor für die Leistungssteigerung einer Einrichtung bleibt nach wie vor die Berufung leistungsstarker Kollegen (2).

Über die Ursachen für den mangelnden Erfolg der Forschungs-LoM lässt sich nur spekulieren: Möglicherweise bedarf es einer direkten Zweckbindung an Strukturen und Empfänger, um eine Leistungssteigerung zu erzielen. Die DFG hat in ihrer Denkschrift 2004 vorgeschlagen, 50 Prozent der LoM der jeweiligen Einrichtung zuzuteilen und die restlichen 50 Prozent dem Leistungserbringer. Hier fehlt es noch an Daten, inwieweit dieser Empfehlung gefolgt wird und ob die gesetzten Anreize tatsächlich den Leistungserbringer erreichen und nachhaltig motivieren. Daran an schließt sich die Frage nach der Motivierbarkeit der Forscher.

Interessanterweise geht es bei Umfragen zur Motivierbarkeit von Ärzten und Wissenschaftlern an medizinischen Fakultäten überwiegend um das Engagement in der Lehre (16, 17). Hier gibt es mittlerweile hinreichend Hinweise darauf, dass die lehrend Tätigen ihre Motivation primär aus einer positiven Rückkopplung durch Studierende ziehen, aber einem finanziellen Anreiz – auch in Form einer persönlichen Gratifikation – nicht abgeneigt sind (15, 18). Zur Höhe dieses finanziellen Anreizes und der damit verbundenen Wirksamkeit sei hier auf Literatur aus anderen Fachdisziplinen verwiesen. Die Annahme, dass symbolische Anreize dauerhaft wirken und nachhaltig die Qualität steigern, kann an dieser Stelle jedoch verworfen werden (19).

Knapp zehn Jahre nach der flächendeckenden Einführung einer leistungsorientierten Mittelvergabe an den medizinischen Fakultäten sieht es so aus, als habe die LoM die in sie gesetzte Hoffnung auf eine Qualitätssteigerung in der Forschung nicht erfüllt (3, 20). Erscheint es daher sinnvoll, die Einführung einer Lehr-LoM zu fordern, wenn weder die Wirksamkeit nachgewiesen noch ein gemeinsames Verständnis über Prozesse und Parameter erzielt worden ist?

Die Antwort auf diese Frage muss mehrschichtig ausfallen. Eine finanzielle Gleichstellung der LoM in Forschung und Lehre ist auf jeden Fall notwendig, um der beschriebenen Aufmerksamkeitsverschiebung in Richtung der Forschung entgegenzuwirken und der daraus resultierenden Vernachlässigung der Lehre gegenzusteuern. Diese Mittelzuweisung sollte aber nicht ex-post erfolgen, in der Hoffnung, dass die Gelder schon irgendwie zur Verbesserung der Lehre beitragen werden. Im Gegenteil, die Mittel zur Qualitätssteigerung der Lehre sollten – zumindest zum Teil – zweck- und strukturgebunden ausgeschüttet werden.

Im Gegensatz zur Forschung bietet die Lehre den großen Vorteil, dass qualitätssteigernde Maßnahmen und Strukturen leicht auszumachen sind: Die wichtigste Maßnahme ist die regelmäßige hochschuldidaktische Weiterbildung der Mitarbeiter, die über eine Schulung in Präsentationstechniken hinausgeht. Sobald die in diesen Weiterbildungen vermittelte Notwendigkeit von definierten Lernzielen und darauf abgestimmten trennscharfen, objektiven und reliablen Prüfungen erkannt und adaptiert wird, ist die Umsetzung und die damit verbundene Verbesserung der Ausbildung eine zwangsläufige Folge. Gleiches gilt für moderne Lehr- und Lernformen sowie für neue Prüfungsformate. Diesen Weiterqualifizierungen folgt in der Regel der Aufbau von Strukturen, zum Beispiel in der Form von kollegialen Netzwerken, die die Abstimmung von Lerninhalten über die eigene Fachdisziplin hinaus und die Implementierung von Neuem erleichtern. Für diese hochschuldidaktische Weiterbildung müssen Gelder zur Verfügung gestellt werden und diejenigen Abteilungen, die Mitarbeiter versenden, müssen eine Kompensation für Ausfälle im Klinik- oder Forschungsalltag erfahren. Ein zusätzlicher, kostenneutraler Anreiz zur Qualitätssteigerung in der Lehre könnte die Belohnung hochwertiger Pilotprojekte durch die Anerkennung als Habilitationsleistung sein.

Über die Aussagekraft von studentischer Evaluation zur Qualität der Lehre liegen bisher etliche Daten vor. Aber ebenso wie bei der Forschung dienen Ranglisten vor allem der Lenkung von Aufmerksamkeit und weisen am unteren Ende auf Schwachstellen hin. Statt allerdings Mittel entlang dieser Ranglisten fließen zu lassen, könnten Lehrmentoren gezielt zur Supervision und Hilfestellungen eingesetzt werden.

Eine zielführende Strategie könnte also sein, dass ein Teil der Finanzmittel nicht nur leistungsorientiert zur Belohnung von Abteilungen, sondern zweckgebunden zum Aufbau von Strukturen verwendet wird, die mittel- und langfristig zur Verbesserung der Lehre führen. Werden doch durch diese Balancierung von freier und zweckgebundener Mittelvergabe die in der Forschung identifizierten nachteiligen LoM-Effekte vermieden. Gleichzeitig sichert die symmetrische Vergabe von LoM-Mitteln an Forschung und Lehre die für eine erfolgreiche Universität notwendige Wertschätzung beider Handlungsfelder.

  • Zitierweise dieses Beitrags:
    Dtsch Arztebl 2013; 110(50): A 2418–20

Anschrift der Verfasserin
Prof. Dr. rer. nat. Brigitte Müller-Hilke, MME
Institut für Immunologie
Universitätsmedizin Rostock
Schillingallee 69, 18057 Rostock
brigitte.mueller-hilke@med.uni-rostock.de

@Literatur im Internet:
www.aerzteblatt.de/lit5013

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