ArchivDeutsches Ärzteblatt50/2013Menschen mit Behinderungen: Im Koalitionsvertrag berücksichtigt

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Menschen mit Behinderungen: Im Koalitionsvertrag berücksichtigt

Dtsch Arztebl 2013; 110(50): A-2400

Richter-Kuhlmann, Eva

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„Die Verhandlungspartner Union und SPD haben sich im Koalitionsvertrag eindeutig zur UN-Behindertenrechtskonvention und zum Nationalen Aktionsplan als Leitlinie der Politik bekannt“, erklärte der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe (CDU), anlässlich des internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember. „Nun muss jedoch eine neue Bundesregierung die Teilhabe behinderter Menschen in allen Lebensbereichen weiter voranbringen und die Gesetze mit der Konvention in Einklang bringen“, sagte er bei der Konferenz der Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und -gestaltung in Berlin. Noch sei man weit von einer inklusiven Gesellschaft entfernt.

Die Inklusion behinderter Menschen ist das Ziel der UN-Behindertenrechtskonvention. Foto: Fotolia/apops
Die Inklusion behinderter Menschen ist das Ziel der UN-Behindertenrechtskonvention. Foto: Fotolia/apops

Hüppe begrüßte besonders das Vorhaben, Menschen mit Behinderungen, die sehr eingeschränkt sind und Assistenz im täglichen Leben brauchen, aus dem bisherigen „Fürsorgesystem“ herauszuführen und die Eingliederungshilfe zu einem modernen Teilhaberecht weiterzuentwickeln. Dabei dürfe es jedoch nicht sein, dass nur Menschen, die bereit sind, sich oder ihre Kinder in speziellen Einrichtungen unterbringen zu lassen und sich somit „auszugliedern“, diese Hilfen erhalten. „Gemeinsame Lebensräume sind wichtig, um Berührungsängste zu vermeiden“, erläuterte er. ER

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