ArchivDeutsches Ärzteblatt50/2013Organspende: Differenziertere Betrachtung
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Die Rate der postmortalen Organspender ist zu steigern, wenn man die Organtransplantation endlich differenzierter beurteilt:

Es gibt keinen „Organspende-Skandal.“ Es gibt einzig, allein und nur den Skandal bei Leber-Organtransplantationen. Warum wird die gesamte Transplantationsmedizin unter Generalverdacht gestellt? Bei Nierentransplantationen zum Beispiel – sie werden am längsten praktiziert – ist nie die Rede von Regelverstößen bei der Organvergabe gewesen. Die Allokationskriterien bei der Leber sind unzutreffend und bedürfen endlich und gründlich einer Revision.

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Jeder potenzielle Organspender kann auf der Rückseite des Organspendeausweises die Entnahme seiner Leber ausdrücklich ausschließen. Wie: „Ja, ich gestatte dies mit Ausnahme folgender Organe/Gewebe: Leber“.

Dr. med. Peter Ausserehl, 46149 Oberhausen

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