ArchivDeutsches Ärzteblatt20/1996Medizinische Grundlagen der augenärztlichen Begutachtung

SPEKTRUM: Bücher

Medizinische Grundlagen der augenärztlichen Begutachtung

Gramberg-Danielsen, Berndt

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Auf dem Weg zum Klassiker
Berndt Gramberg-Danielsen (Hrsg.): Medizinische Grundlagen der augenärztlichen Begutachtung. Bücherei des Augenarztes, Band 126, 2., überarbeitete Auflage, Ferdinand Enke Verlag, Stuttgart, 1996, XXII, 278 Seiten, 87 Abbildungen, 45 Tabellen, kartoniert, 98 DM
Die zweite Auflage markiert eine wesentliche Verfeinerung und Aktualisierung der ersten Auflage aus dem Jahre 1991, der begrüßenswerte Weg eines akzeptierten und erfolgreichen Standardwerks zum Klassiker. Berndt Gramberg-Danielsen ist es gelungen, eine Reihe von kompetenten Autoren zu Einzelbeiträgen zu gewinnen, die in ihrer Gesamtheit für die breite Palette augenärztlicher Gutachtenfragen keine Antwort offenlassen. Obwohl eine Vielzahl von kompetenten Autoren an dem Buch mitwirkt, hat der Herausgeber eine wohltuende Kontinuität in Didaktik, Stil, Illustration, Sekundärliteratur und tabellarischen Erläuterungen durchgesetzt. Trotz der umfangreichen Wissenssammlung verblieb eine angenehme Handlichkeit dieses Nachschlagewerkes, eine brauchbare Leitlinie in allen Kümmernissen augenärztlicher Begutachtung, was die bestmögliche Standfestigkeit gegenüber Gutachtenauftraggebern und bei Sachverständigenanhörungen bei Gericht ermöglicht. Mit erstaunlicher Systematik und einer Vollständigkeit, welche allen Ansprüchen entgegenkommt, werden die Unfallfolgen an den verschiedenen Strukturen des Auges und seiner Adnexe ebenso wie Berufskrankheiten sowie die tabellarischen Parameter der gesetzlichen Unfallversicherung, der privaten Unfallversicherung und Fragen zum sozialen Entschädigungsrecht abgehandelt. Ein gut zu überblickendes Sachregister erlaubt ein schnelles Nachschlagen.
Kein Zweifel, hier liegt ein grundlegendes Buch zur augenärztlichen Begutachtung vor, das wohl zu Recht eine spontane Verbreitung bei allen Ärzten finden wird, die mit augenärztlichen Gutachtenfragen zu tun haben.
Günter K. Krieglstein,
Köln
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