ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/2013Rahmenvorgabe: Ausgaben für Heilmittel können um 3,25 Prozent steigen

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Rahmenvorgabe: Ausgaben für Heilmittel können um 3,25 Prozent steigen

Dtsch Arztebl 2013; 110(51-52): A-2454 / B-2162 / C-2082

Hillienhof, Arne

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Physiotherapeutische Maßnahmen zählen zu den Heilmitteln. Ebenso wie Logopädie. Foto: mauritius images
Physiotherapeutische Maßnahmen zählen zu den Heilmitteln. Ebenso wie Logopädie. Foto: mauritius images

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) haben sich für 2014 auf Heilmittel-Rahmenvorgaben geeinigt. Sie vereinbarten eine Ausgabensteigerung von 3,25 Prozent. Das entspricht mehr als 150 Millionen Euro. „Hinzu kommen auf der Landesebene der regionale Anpassungsbedarf wie die Zahl und Altersstruktur der Versicherten und die Entwicklung der Preise“, erklärte KBV-Vorstand Dipl.-Med. Regina Feldmann.

„Die in den Rahmenvorgaben vereinbarte Anpassung des Ausgabenvolumens ist eine gute Basis, um die Versorgungssicherheit und Qualität auch im nächsten Jahr sicherzustellen“, sagte Johann-Magnus von Stackelberg, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbands.

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KBV und Spitzenverband empfehlen den Kassenärztlichen Vereinigungen und den Krankenkassen vor Ort außerdem, zu prüfen, ob sie die vorhandenen Richtgrößenprüfungen zugunsten von Prüfverfahren ablösen können, die sich an Versorgungszielen orientieren. KBV und Spitzenverband wollen dafür die Heilmittel-Richtlinie überarbeiten und sie anwenderfreundlicher gestalten. Mit Ergebnissen sei im Sommer 2014 zu rechnen.

Außerdem haben die Bundesvertragspartner für das Jahr 2012 rückwirkend 0,5 Prozent mehr Geld für Heilmittel zur Verfügung zu stellen. Laut GKV lagen die Ausgaben für Heilmittel in diesem Jahr bei etwas mehr als 4,7 Milliarden Euro. hil

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