ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/2013Delegation: Eine Büchse der Pandora
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Ausüben ärztlicher Leistungen durch nichtärztliches Personal – hört sich im ersten Hinschauen nach einer Erfolgsgeschichte an: Höherqualifizierung der Mitarbeiter, mehr Verantwortung, Entlastung für den Arzt.

Ich glaube, das ist eine politisch gewollte Büchse der Pandora.

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Wir Ärzte greifen gleich zu – weniger Honorar, dann kann die Arbeit von Mitarbeitern gemacht werden, Entlastung.

Das wird nach hinten losgehen.

Erst wird gezeigt werden, dass anscheinend noch mehr ärztliche Leistungen gar nicht von Ärzten durchgeführt werden müssen, dann werden die Bezüge gekürzt, weil die Arbeit ja gar nicht mehr von uns verrichtet wird.

Später Einschränkung der Praxendichte und vielleicht als i-Tüpfelchen Abschaffen vieler Praxen und nur noch Primärbehandlung durch Nichtärzte, wenn es komplizierter wird, direkt ins Krankenhaus.

Abschaffung der Freiberuflichkeit durch die Hintertür, und alle machen mit . . .

Dr. Thomas Thormann, 24105 Kiel

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