ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/2013Lars Zender: Leibniz-Preis für Tübinger Wissenschaftler

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Lars Zender: Leibniz-Preis für Tübinger Wissenschaftler

Hibbeler, Birgit

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Lars Zender, Foto: Universitätsklinikum Tübingen
Lars Zender, Foto: Universitätsklinikum Tübingen

Prof. Dr. med. Lars Zender erhält den Leibniz-Preis 2014 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Mit 38 Jahren ist er der jüngste der Preisträger und bekommt 2,5 Millionen Euro für seine Forschungsarbeit. Insgesamt elf Wissenschaftler werden im kommenden Jahr mit der renommierten Auszeichnung der DFG geehrt.

Zender leitet in der Inneren Medizin I der Medizinischen Klinik am Universitätsklinikum Tübingen den Bereich für Translationale Gastrointestinale Onkologie. Im Mittelpunkt seiner Forschung steht die Entwicklung neuer Behandlungsmethoden für Tumorerkrankungen des Magen-Darm-Traktes und des Leberversagens. Unter anderem entdeckte er zwei neue Gene, die Lebertumoren hemmen.

Außerdem befasste er sich mit dem Thema der Regeneration der Leberfunktion. „Ziel ist es, dass Patienten mit Leberversagen bis zur Transplantation stabilisiert werden können oder gegebenenfalls auf die Transplantation verzichtet werden kann“, sagt Zender.

Durch den Leibniz-Preis ergäben sich nun außergewöhnliche Möglichkeiten für den Ausbau der Forschungsarbeit. Birgit Hibbeler

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