ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2014Rhön-Übernahme: Fresenius einigt sich mit Asklepios und B. Braun

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Rhön-Übernahme: Fresenius einigt sich mit Asklepios und B. Braun

Dtsch Arztebl 2014; 111(1-2): A-5 / B-5 / C-5

Flintrop, Jens

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Die Übernahme von 43 Rhön-Kliniken durch die Fresenius-Tochter Helios soll im ersten Quartal 2014 erfolgen. Foto: dpa
Die Übernahme von 43 Rhön-Kliniken durch die Fresenius-Tochter Helios soll im ersten Quartal 2014 erfolgen. Foto: dpa

Der Gesundheitskonzern Fresenius, der private Klinikbetreiber Asklepios und der Medizinproduktehersteller B. Braun haben ihren Streit über den Erwerb von 43 Krankenhäusern und 15 medizinischen Versorgungszentren der Rhön-Klinikum AG durch Fresenius Helios beigelegt. Das gab Fresenius Ende Dezember bekannt. Danach verzichten Asklepios und B. Braun auf Maßnahmen gegen den Klinikverkauf. B. Braun wird seine Klage zurücknehmen.

Im Gegenzug schließt Fresenius Helios einen langfristigen Rahmenliefervertrag mit dem Medizinproduktehersteller B. Braun. Beide Unternehmen wollen „unter Wahrung der Lieferantenvielfalt bei Fresenius Helios und aller wettbewerbsrechtlicher Bestimmungen“ zusammenarbeiten. Fresenius Kabi werde als Lieferant nicht bevorzugt.

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Asklepios wiederum soll neben Fresenius Helios und der Rhön-Klinikum AG Gründungsmitglied und gleichberechtigter Partner eines geplanten „Netzwerks Medizin“ werden. Fresenius Helios werde diesen Eintritt in das Netzwerk mit einer einmaligen Zahlung von fünf Millionen Euro an Asklepios unterstützen, heißt es in der Pressemitteilung. Der Abschluss der Netzwerkvereinbarung stehe noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Bundeskartellamts.

B. Braun habe seine Beteiligung bei Rhön-Klinikum AG auf 15,08 Prozent ausgebaut. Asklepios und Fresenius bleiben weiterhin mit jeweils circa fünf Prozent an Rhön beteiligt. JF

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