ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2014Ruanda: Auf nach Ruanda!
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Als ich diesen Artikel las, kamen alle Erinnerungen an den August 1994 hoch und den Care-Einsatz in Goma, in den Flüchtlingslagern, die offensichtlich noch immer bestehen.

Ich habe diese riesigen Lager niemals vergessen, auch nicht die gemeinsame Arbeit mit den Kolleginnen und Kollegen, Schwestern und Pflegern. Lydia, eine damals schon ältere Kinderärztin, ist mir bis heute ein Vorbild. Ich besitze nur ein Foto, wo alle drauf sind, und meine Erinnerungen. Ich habe diese Lager niemals vergessen, weil sie mir gezeigt haben, was wichtig ist im Leben. Deshalb bin ich ja Ärztin geworden, und mit diesem Einsatz hat sich der Traum meines Lebens verwirklicht.

Da sich anscheinend nichts geändert hat, möchte ich am liebsten rufen: „ . . . Lasst uns zusammenpacken und gehen, auch die Kollegen aus Österreich und Holland und Polen, die damals dabei waren. Alle zusammen, nicht zu vergessen die freundlichen Männer vom THW. Habt ihr noch Ideale, noch einen Traum, diese Welt ein wenig menschlicher zu machen und mit eurem Beruf dafür einzustehen, Leid zu lindern, Ärztinnen und Ärzte zu sein ohne Punktesystem . . . und den Kampf mit Vorschriften, Regressängsten?“ Ich will immer wieder nach Ruanda . . .

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Dipl.-med. Petra Schult, 85591 Vaterstetten

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