ArchivDeutsches Ärzteblatt3/2014Arznei­mittel­therapie­sicherheit: Forschungsprojekt zielt auf alte Risikopatienten ab

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Arznei­mittel­therapie­sicherheit: Forschungsprojekt zielt auf alte Risikopatienten ab

Dtsch Arztebl 2014; 111(3): A-56 / B-52 / C-48

Korzilius, Heike

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Alte Menschen sind häufig multimorbide und nehmen viele Medikamente ein. Foto: Fotolia/nenovbrothers
Alte Menschen sind häufig multimorbide und nehmen viele Medikamente ein. Foto: Fotolia/nenovbrothers

Wissenschaftler des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) haben gemeinsam mit Forschern der Universitäten Bonn und Erlangen-Nürnberg den Zuschlag für ein Versorgungsforschungsprojekt zur Verbesserung der Arznei­mittel­therapie­sicherheit bei alten Menschen erhalten. Wie das BfArM mitteilte, sollen mit dem Projekt neue Strategien für eine bessere Aufklärung von Patienten entwickelt werden, die ein hohes Risiko für unerwünschte Arzneimittelwirkungen haben. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt mit 750 000 Euro.

Nach Angaben des BfArM soll untersucht werden, ob eine Risikoeinschätzung, die die individuelle Situation des Patienten einbezieht, einer generellen Risikoinformation überlegen ist, die solche patientenbezogenen Besonderheiten nicht berücksichtigt. Neun Monate lang wird beobachtet, inwieweit das Wissen um ein bestimmtes Risiko Auswirkungen auf die Häufigkeit von Arztbesuchen, Krankenhauseinweisungen, Medikationsänderungen und die Lebensqualität der Patienten hat.

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Das BfArM hat 2013 eine eigene Forschungsabteilung errichtet. Vorausgegangen war eine Empfehlung des Wissenschaftsrates. Drei Forschergruppen sollen dort die Themen Pharmakogenomik, Pharmakoepidemiologie und Implantatsicherheit bearbeiten. HK

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