ArchivDeutsches Ärzteblatt4/2014Verbesserung und Auswirkungen medikamentöser Therapietreue

MEDIZIN: Übersichtsarbeit

Verbesserung und Auswirkungen medikamentöser Therapietreue

Selektive Literaturübersicht am Beispiel der antihypertensiven Therapie

Improving adherence with medication—a selective literature review based on the example of hypertension treatment

Dtsch Arztebl Int 2014; 111(4): 41-7; DOI: 10.3238/arztebl.2014.0041

Matthes, Jan; Albus, Christian

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Hintergrund: Die medikamentöse Adhärenz (Therapietreue) ist bei chronischen Erkrankungen oft unbefriedigend. Studien konnten zeigen, dass einige Interventionen Adhärenz und klinische Endpunkte verbessern können.

Methoden: Selektive Literaturrecherche in PubMed zur antihypertensiven Therapie mit den Begriffen „adherence“, „drug“, „treatment“, „outcome“, „hypertension“ und „randomised controlled trial“.

Ergebnisse: Die untersuchten Interventionen waren sehr heterogen und reichten vom Einsatz von Kalenderblistern bis zu komplexen Schulungsprogrammen. 62 % der identifizierten Studien zeigten eine Steigerung der medikamentösen Adhärenz (Median Cohens d = 0,52). In 92 % der Fälle war die Adhärenzsteigerung mit einer signifikanten Verbesserung klinischer Endpunkte verbunden (Median Cohens d = 0,34).

Schlussfolgerungen: Eine Adhärenzförderung ist unbedingt erstrebenswert. Versuche, die medikamentöse Adhärenz zu steigern, scheitern Hypertoniestudien zufolge häufig. In der überwiegenden Zahl der Untersuchungen führte eine gesteigerte Adhärenz aber zur Verbesserung klinischer Endpunkte. Die Vereinfachung des Arzneitherapieschemas (beispielsweise Reduktion der Tablettenzahl) ist die effektivste einzelne Maßnahme der Adhärenzförderung. Aus Untersuchungen zu Hypertonie und anderen Erkrankungen lässt sich außerdem ableiten, dass eine gemeinsame Entscheidungsfindung („shared decision-making“) die Grundlage des Verordnungsgespräches darstellen soll. Zusätzlich kann die Auswahl geeigneter Arzneimittel so gestaltet werden, dass diese auch bei unbefriedigender Einnahmetreue möglichst wirksam und sicher sind. Studien zur Adhärenzförderung in Deutschland, das heißt vor dem Hintergrund unseres Gesundheitswesens, sind wünschenswert.

LNSLNS

Der früher meist verwendete Begriff der „Compliance“ wird oft aus der Perspektive eines pater- beziehungsweise maternalistischen Rollenbildes der Behandelnden verstanden, im Sinne eines Nicht-Befolgens der vom Arzt verordneten (Arznei-)Therapie. Der heute bevorzugte Begriff Adhärenz hebt auf die therapeutische Allianz zwischen Patient und Behandelnden ab und verweist damit explizit auf Verantwortlichkeiten auf beiden Seiten. Als akzeptiert kann dabei das Konzept der Partizipativen Entscheidungsfindung gelten („shared decision-making“, [Kasten 1]) (1, e1e3). Dies entspricht auch der von der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) vorgeschlagenen Definition des Adhärenzbegriffes: „the extent to which a person’s behaviour – taking medication, following a diet, and/or executing lifestyle changes, corresponds with agreed recommendations from a health care provider“ (2). Adhärenz beschreibt im weiteren Sinne die Umsetzung einer Therapie durch den Patienten („Therapietreue“). Die medikamentöse Adhärenz liegt in Industrieländern bei chronischen Erkrankungen oft nur um die 50 % (2). Formen und Muster der medikamentösen Adhärenz (beziehungsweise Non-Adhärenz) sowie die Parameter zu deren Messung sind vielfältig. Zumeist wird als Maß aber der Anteil der Arzneimitteldosen bestimmt, die verordnet und dann auch eingenommen werden. Nach Dunbar kann man Adhärenz und ihre Messung in drei Kategorien einteilen (3). Die erste Kategorie ist die der Quantität, innerhalb derer weiter differenziert werden kann, zum Beispiel zwischen Anteil der Arzneimitteleinnahmen in Bezug auf die im Therapieplan vorgesehenen (verordneten) Arzneimitteldosen, Anteil der in richtiger Dosierung erfolgten Arzneimitteleinnahmen oder der gemäß dem Therapieplan pünktlichen Einnahme der vorgesehenen Arzneimitteldosen (46). Unter Persistenz versteht man den Anteil der Patienten, die überhaupt (noch) einer verordneten Arzneitherapie folgen, beziehungsweise die Zeit, bis die Therapie vollständig abgebrochen wird (4, 5). Je nach Beobachtungszeitraum ist es schwierig, zwischen dauerhaftem Therapieabbruch (= Non-Persistenz) und einer vorübergehenden Therapieunterbrechung („drug holidays“) zu unterscheiden. Die primäre Non-Persistenz, also der Umstand, dass eine verordnete Arzneitherapie gar nicht erst begonnen wird, betrifft bezogen auf die Gesamthäufigkeit der Non-Persistenz mit circa 5 % einen geringeren, aber durchaus relevanten Teil der Patienten (4, e4e6). Die zweite Kategorie nach Dunbar versucht eine qualitative Bewertung der Adhärenz als „gut“ oder „schlecht“ (Non-Adhärenz) (3). Die in den verschiedenen Studien zugrunde gelegte Definition einer „guten“ Adhärenz variiert allerdings deutlich mit zum Beispiel Schwellenwerten von ≥ 80 % bis ≥ 95 % bezüglich der Einnahme verordneter Dosen (6). Die dritte Kategorie umfasst kombinierte Adhärenz-Indices, die verschiedene Verhaltensweisen (zum Beispiel Medikamenteneinnahme, Wahrnehmen von Arztterminen, Nikotinkarenz) und/oder Kenntnisse (zum Beispiel über Therapie oder Erkrankung) verknüpfen.

Die partizipative Entscheidungsfindung („shared decision making“) in der Therapie
Die partizipative Entscheidungsfindung („shared decision making“) in der Therapie
Kasten 1
Die partizipative Entscheidungsfindung („shared decision making“) in der Therapie

Studien zeigen, dass eine geringe Adhärenz unter anderem mit einem reduzierten oder gar ausbleibenden Therapieerfolg, einer reduzierten Lebensqualität und höheren Behandlungskosten einhergeht, eine gute Adhärenz hingegen zum Beispiel mit einer geringeren Sterblichkeit in klinischen Studien assoziiert ist (2, 7, 8). Es gibt viele Untersuchungen zur Frage, welche Faktoren die medikamentöse Adhärenz beeinflussen können beziehungsweise zu Maßnahmen, die die Einnahmetreue bezüglich einer Arzneitherapie steigern sollen (2, 6, 9, e7e10). Die Autoren geben in der vorliegenden Arbeit einen Überblick über Studien, in denen untersucht wurde, ob Maßnahmen zur Adhärenzförderung Effekte auf die Therapietreue einerseits und auf klinische Endpunkte andererseits haben. Es wurde auf Studien zur arteriellen Hypertonie fokussiert, da es sich beim Bluthochdruck um ein klinisch relevantes Beispiel für eine häufige und folgenschwere Erkrankung handelt, die effektiv therapierbar ist, deren Behandlung aber bekanntermaßen mit einer unbefriedigenden Adhärenz einhergeht (2, 10, e11, e12).

Methoden

Es wurde eine PubMed-Suche mit den Begriffen „adherence“, „drug“, „treatment“, „outcome“, „hypertension“ und „randomised controlled trial“ ohne Einschränkung des Publikationszeitraums vorgenommen. Die Autoren identifizierten in den Suchergebnissen die prospektiven, randomisierten und kontrollierten Studien zur antihypertensiven Therapie, in denen Effekte sowohl auf Endpunkte zur medikamentösen Adhärenz als auch zur Blutdrucksenkung berichtet wurden. Einschlusskriterien waren darüber hinaus: die Quote der Studienabbrecher < 20 % und ein Beobachtungszeitraum über mindestens sechs Monate. Das Rechercheergebnis der Autoren wurde mit einer Metaanalyse von Kripalani et al. sowie einer Übersichtsarbeit von Haynes et al. abgeglichen und ergänzt (11, 12). Zur Effektstärkenberechnung siehe Online-Supplement.

Ergebnisse

Die PubMed-Recherche lieferte für die verwendeten Suchbegriffe 88 Treffer, deren Zahl durch Einschränkung auf den Artikeltyp „clinical trial“ um 16 reduziert wurde. Unter den verbliebenen Publikationen waren 21 randomisierte klinische Interventionsstudien zu Endpunkten bezüglich Adhärenz und Hypertonie. Zwei dieser Untersuchungen wurden ausgeschlossen, da die Ergebnisse zur Adhärenz nicht gezeigt wurden und damit nicht nachvollziehbar waren (e13, e14). Fünf der verbliebenen 19 Studien erfüllten nicht die Einschlusskriterien Quote der Studienabbrecher < 20 % oder Beobachtungszeitraum von mindestens sechs Monaten (e15e19). Sieben weitere den Anforderungen entsprechende Studien konnten den Arbeiten von Kripalani et al. und Haynes et al. entnommen werden (11, 12).

Erwartungsgemäß wurden sehr unterschiedliche auf die Adhärenzförderung abzielende Maßnahmen geprüft: vom Einsatz von Kalenderblistern oder Kombinationspräparaten bis zu umfangreichen Schulungen, regelmäßigen persönlichen Treffen oder dem Einsatz von telefonbasierten Computersystemen (Tabelle 1). In vielen Studien wurden mehrere Maßnahmen kombiniert (komplexe Intervention). Die Endpunkte zur Adhärenz waren ebenfalls heterogen und reichten von der Selbsteinschätzung der Patienten anhand validierter Scores über den Anteil eingelöster Arzneimittelrezepte bis hin zur elektronischen Registrierung von Häufigkeit und Zeitpunkt der Medikamenteneinnahme. Klinische Endpunkte umfassten systolische und/oder diastolische Blutdruckwerte, deren Abnahme im Studienverlauf oder das Erreichen eines Zielblutdrucks. Die Blutdruckmessung erfolgte teils ambulant, teils in Klinik oder Praxis.

Randomisierte, kontrollierte Studien zur Therapie mit Antihypertensiva, in denen durch die untersuchten Interventionen sowohl positive Effekte auf die Adhärenz als auch auf klinische Endpunkte erzielt wurden
Randomisierte, kontrollierte Studien zur Therapie mit Antihypertensiva, in denen durch die untersuchten Interventionen sowohl positive Effekte auf die Adhärenz als auch auf klinische Endpunkte erzielt wurden
Tabelle 1a
Randomisierte, kontrollierte Studien zur Therapie mit Antihypertensiva, in denen durch die untersuchten Interventionen sowohl positive Effekte auf die Adhärenz als auch auf klinische Endpunkte erzielt wurden
Randomisierte, kontrollierte Studie zur Therapie mit Antihypertensiva, in der durch die untersuchte Intervention ein positiver Effekt auf die Adhärenz, nicht aber auf klinische Endpunkte erzielt wurde
Randomisierte, kontrollierte Studie zur Therapie mit Antihypertensiva, in der durch die untersuchte Intervention ein positiver Effekt auf die Adhärenz, nicht aber auf klinische Endpunkte erzielt wurde
Tabelle 1b
Randomisierte, kontrollierte Studie zur Therapie mit Antihypertensiva, in der durch die untersuchte Intervention ein positiver Effekt auf die Adhärenz, nicht aber auf klinische Endpunkte erzielt wurde
Randomisierte, kontrollierte Studien zur Therapie mit Antihypertensiva, in der durch die untersuchten Interventionen keine positiven Effekte auf die Adhärenz, aber auf klinische Endpunkte erzielt wurden
Randomisierte, kontrollierte Studien zur Therapie mit Antihypertensiva, in der durch die untersuchten Interventionen keine positiven Effekte auf die Adhärenz, aber auf klinische Endpunkte erzielt wurden
Tabelle 1c
Randomisierte, kontrollierte Studien zur Therapie mit Antihypertensiva, in der durch die untersuchten Interventionen keine positiven Effekte auf die Adhärenz, aber auf klinische Endpunkte erzielt wurden

13 der 21 Studien (62 %) konnten im Vergleich zu einer Kontrollgruppe einen positiven Effekt der untersuchten Intervention auf die Adhärenz zeigen (Tabelle 1a, b) (1325), in acht Studien gelang dies nicht (Tabelle 1c, eTabelle) (2633). In 12 der 13 Studien mit positivem Effekt auf die Adhärenz fand sich die Verbesserung von mindestens einem Endpunkt bezüglich der antihypertensiven Therapie (Tabelle 1a), in einer Untersuchung war dies nicht der Fall (21). Eine Studie zeigte eine signifikante Verbesserung klinischer Endpunkte, nicht jedoch der erhobenen Adhärenzparameter (Tabelle 1c) (31). Die anhand Cohens d abgeschätzten Effektstärken schwankten bezüglich der Adhärenz-Endpunkte von klein bis groß (0,292,89) mit einem Median von 0,52. Mit Blick auf die Hypertonie-Endpunkte fanden sich ganz überwiegend kleine Effektstärken (0,16–0,80, Median: 0,34).

Diskussion

Am Beispiel der antihypertensiven Arzneitherapie finden die Autoren, dass von 21 randomisierten kontrollierten Studien zum Effekt von Adhärenz-fördernden Maßnahmen auf klinische Endpunkte nur 13 überhaupt die Therapietreue günstig beeinflussten. Der Befund stimmt mit anderen Übersichten und Metaanalysen zu verschiedenen Grunderkrankungen überein, wonach in 30–50 % der Studien nicht der Nachweis gelang, dass die untersuchten Maßnahmen die Adhärenz verbessern (1012, 34). Es lässt sich andererseits feststellen, dass 12 der 13 Studien (92 %), in denen die Therapietreue günstig beeinflusst wurde, für die Interventionsgruppen zusätzlich signifikante Effekte auf die antihypertensive Behandlung zeigten. Kripalani et al. führten eine Metaanalyse von Interventionsstudien bei unterschiedlichen Grunderkrankungen durch (12). Diese Autoren fanden für diejenigen Untersuchungen, die sowohl Adhärenz als auch klinische Endpunkte verbesserten, durchaus bemerkenswerte Effektstärken im Vergleich zu Kontrollgruppen (hier: Cohens d): 0,27–0,89 (Median 0,55) für Adhärenz und 0,29–1,58 (Median 0,66) für klinische Endpunkte. In den für die vorliegende Arbeit recherchierten Studien zur Hypertonie-Behandlung fielen die Effektstärken für die klinischen Endpunkte deutlich geringer aus. Einschränkend muss darüber hinaus angemerkt werden, dass bei den von Kripalani et al. beziehungsweise den von den Autoren berücksichtigten Studien mit positiven Effekten bezüglich Adhärenz und Hypertonie oft nur ein Teil der a priori definierten Endpunkte signifikant beeinflusst wurden.

Bei einzelnen der von den Autoren identifizierten Studien scheint erklärlich, warum sie nicht positiv verliefen. So war eine Studie zwar bezüglich der Hypertonie-Endpunkte erfolgreich, der Effekt auf die Adhärenz verfehlte jedoch das Signifikanzniveau (p = 0,07) (31). Hier wurde allerdings die kalkulierte Teststärke bezüglich des Adhärenzendpunktes nicht erreicht, weil die Zahl der eingeschlossenen Patienten deutlich hinter der beabsichtigten zurück blieb (111 und 112 statt zweimal 250). In einer anderen Untersuchung lag die Adhärenz zu Studienbeginn schon bei 98 %, die Blutdruckeinstellung war mit Ausgangswerten < 140/80 mmHg bereits initial gut (29). Selbst wenn hier eine Adhärenzsteigerung hätte gezeigt werden können, ist fraglich, ob das für einen klinisch relevanten Effekt auf den Blutdruck gereicht hätte.

Es lässt sich aus der Gegenüberstellung der von den Autoren gefundenen Studien nicht ableiten, was eine Intervention wirksam beziehungsweise wirksamer als eine andere macht. Dies ist unter anderem dadurch bedingt, dass überwiegend mehrere Einzelmaßnahmen kombiniert wurden. Kripalani et al. kommen bei ihrer Metaanalyse zu dem Schluss, dass einzelne Maßnahmen, die direkt auf das Einnahmeverhalten zielen, bezogen auf die Adhärenz am ehesten erfolgreich und am wirksamsten sind, allen voran solche, die eine Vereinfachung der Therapieschemata zum Ziel haben (zum Beispiel Reduktion der täglichen Medikamenteneinnahmen, Abpacken von Medikamenten in Kalenderblister; Cohens d als Effektstärke [ES]: 0,89–1,20) (12). In den von den Autoren identifizierten Hypertoniestudien war die Verwendung von Kalenderblistern in einem Fall in der Lage, sowohl Adhärenz als auch Blutdruck zu verbessern, in einer zweiten Studie gelang dies weder für Therapietreue noch für die antihypertensive Therapie. Eine Studie zum Einsatz von fixen Kombinationen von Antihypertensiva war nicht erfolgreich, was den Ausgangsbedingungen geschuldet zu sein scheint (29). Für die Beurteilung des Einsatzes der viel diskutierten „polypill“, die Wirkstoffe zur Behandlung verschiedener Störungen und Erkrankungen enthält, ist die Datenlage unzureichend, auch wenn es Hinweise auf eine verbesserte Adhärenz im Vergleich zur Verwendung von Monosubstanzpräparaten gibt (e20, e21). Die Gründe für eine mangelnde Adhärenz indes sind vielfältig und umfassen verschiedenste Faktoren (Kasten 2) (2, 9, 10, 35, 36). Der Liste negativer Einflussgrößen kann eine an vielen Stellen spiegelbildliche Sammlung adhärenz-fördernder Faktoren gegenübergestellt werden (Kasten 2) (9, 35, 36). Dem entsprechend fanden Kripalani et al. auch für weitere Maßnahmen eine Förderung der Adhärenz. Diese umfassen zum Beispiel die verbesserte Information der zu Behandelnden (zum Beispiel Einzel- oder Gruppenschulungen, schriftliches Informationsmaterial; ES 0,35–1,13), das Überprüfen des Kenntnisstands der Patienten mit individueller Rücksprache (zum Beispiel im Gespräch oder per Computer; ES 0,27–0,81) oder ein engmaschiger Beobachtungszeitraum (auch in Form von Erinnerungen; ES 0,43–0,86) und Adhärenz-Monitoring (ES 0,27–1,20) (12). Die beiden letztgenannten Punkte gehören zu den über viele Studien hinweg erkennbaren Gemeinsamkeiten der erfolgreichen edukativen Interventionen (1012). Bemerkenswert ist, dass die Effektstärken der komplexeren Interventionen von schwach bis stark rangieren (ES 0,43–1,20) und dass die Kombination verschiedener Ansätze nicht unbedingt zu einer weiteren Steigerung des Effektes auf die Adhärenz führt (12). Viele der untersuchten Interventionen gehören zu Strategien, mit denen auch das Konzept der partizipativen Entscheidungsfindung („shared decision making“) verfolgt werden kann (1, e22). In der Tat scheint die Förderung der partizipativen Entscheidungsfindung bei geeigneten Patienten auch den Therapieerfolg steigern zu können, wie zum Beispiel eine Studie zur Hypertoniebehandlung zeigt (37). Allerdings ist die Studienlage hier insgesamt unzureichend.

Faktoren, die die Adhärenz beeinflussen
Faktoren, die die Adhärenz beeinflussen
Kasten 2
Faktoren, die die Adhärenz beeinflussen

Es liegt nahe, dass die Auswahl des Arzneimittels zur Verbesserung der Adhärenz beitragen kann, berücksichtigt man zum Beispiel, dass zu den Gründen für Non-Adhärenz auch (gegebenenfalls Wirkstoff-spezifische) unerwünschte Arzneimittelwirkungen gehören. Die Nebenwirkungsprofile werden dementsprechend auch im Zusammenhang mit Daten zu Antihypertensiva der ersten Wahl diskutiert, denen zufolge die Adhärenz unter Therapie mit AT1-Rezeptor-Blockern am höchsten zu sein scheint (38). Es liegt des Weiteren nahe, eine Pharmakotherapie schon in Erwartung einer möglicherweise unzureichenden Einnahmetreue zu planen. Ein Konzept, das hier hilfreich sein könnte, ist das der „verzeihenden“ Arzneistoffe. Das Ausmaß, in dem ein Arzneistoff demzufolge „verzeiht“, wenn seine Einnahme unregelmäßig erfolgt, hängt dabei unter anderem von der Geschwindigkeit des Wirkverlusts (off-rate) und der Zeit bis zum (Wieder-)Eintritt der Wirkung ab. Eine Analyse simulierter Behandlungen über einen Zeitraum von 256 Tagen zeigte, dass für viele Antihypertensiva bei Einnahme von im Mittel nur 75 % der verordneten Dosen mit einer signifikanten Minderung der mittleren Blutdrucksenkung zu rechnen ist (39). Der Untersuchung zufolge wäre hier allerdings mit Amlodipin (off-rate: < 1 mmHg/d) unbeschadet eine Senkung des mittleren systolischen Blutdrucks um 15 mmHg zu erwarten, während diese für Enalapril (off-rate: 12 mmHg/d) bei ansonsten äquieffektiver Dosierung nur bei etwa 10 mmHg läge. Es bleibt allerdings anzumerken, dass bislang nach dem Wissensstand der Autoren keine Endpunktstudien zum Konzept der verzeihenden Antihypertensiva vorliegen.

Zusammenfassung und Schlussfolgerung

Versuche, die medikamentöse Adhärenz zu steigern, scheitern auch den vorliegenden Hypertoniestudien zufolge häufig. Ist die Adhärenzförderung allerdings erfolgreich, so ist bei einer Vielzahl der Patienten auch mit positiven Effekten auf klinische Endpunkte zu rechnen. Die Studienlage zu verschiedenen Grunderkrankungen zeigt, dass Maßnahmen zur Vereinfachung des Arzneitherapieschemas wie Reduktion von Tablettenzahl und Einnahmehäufigkeit die effektivsten Einzelmaßnahmen sind, um die Adhärenz zu verbessern und sie sind dabei vergleichsweise einfach umzusetzen. Weitere effektive Maßnahmen umfassen zum Beispiel die Information der Patienten über Erkrankung und Therapie (positive und negative Aspekte), die aktive Einbindung der Patienten und eine Berücksichtigung Adhärenz-beeinflussender Faktoren im Allgemeinen (Kasten 2) sowie der individuellen Möglichkeiten und Bedürfnisse im Besonderen. Dies stützt die Empfehlung, „shared decision-making“ (Kasten 1) zur Basismaßnahme des Verordnungsgespräches zu machen (2, 40). Sollten einzelne Maßnahmen nicht ausreichend wirksam sein, können komplexe Interventionen in Betracht gezogen werden, wie sie zum Beispiel im Rahmen von „Hypertonieschulungen“ und Rehabilitationsmaßnahmen verfügbar sind. Die individuelle Auswahl geeigneter Arzneimittel sollte die zu erwartende Adhärenz berücksichtigen und kann gegebenenfalls so gestaltet werden, dass die Arzneitherapie auch bei unbefriedigender Einnahmetreue möglichst wirksam und sicher ist.

Interessenkonflikt

Prof. Albus erhielt Honorare für Beratertätigkeiten von der UCB Pharma GmbH. Für die Vorbereitung von wissenschaftlichen Fortbildungsveranstaltungen wurde er von Berlin Chemie und Actelion Pharmaceuticals honoriert.

PD Matthes erklärt, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 31. 5. 2013, revidierte Fassung angenommen: 30. 7. 2013

Anschrift für die Verfasser
PD Dr. med. Jan Matthes

Institut für Pharmakologie

Universität zu Köln, Gleueler Straße 24, 50931 Köln

jan.matthes@uni-koeln.de

Zitierweise
Matthes J, Albus C: Improving adherence with medication—a selective literature review based on the example of hypertension treatment. Dtsch Arztebl Int 2014; 111(4): 41–7. DOI: 10.3238/arztebl.2014.0041

@Mit „e“ gekennzeichnete Literatur:
www.aerzteblatt.de/lit0414

eTabelle:
www.aerzteblatt.de/14m0041

The English version of this article is available online:
www.aerzteblatt-international.de

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Institut für Pharmakologie, Universität zu Köln: PD Dr. med. Matthes
Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie, Uniklinik Köln: Prof. Dr. med. Albus
Die partizipative Entscheidungsfindung („shared decision making“) in der Therapie
Die partizipative Entscheidungsfindung („shared decision making“) in der Therapie
Kasten 1
Die partizipative Entscheidungsfindung („shared decision making“) in der Therapie
Faktoren, die die Adhärenz beeinflussen
Faktoren, die die Adhärenz beeinflussen
Kasten 2
Faktoren, die die Adhärenz beeinflussen
Randomisierte, kontrollierte Studien zur Therapie mit Antihypertensiva, in denen durch die untersuchten Interventionen sowohl positive Effekte auf die Adhärenz als auch auf klinische Endpunkte erzielt wurden
Randomisierte, kontrollierte Studien zur Therapie mit Antihypertensiva, in denen durch die untersuchten Interventionen sowohl positive Effekte auf die Adhärenz als auch auf klinische Endpunkte erzielt wurden
Tabelle 1a
Randomisierte, kontrollierte Studien zur Therapie mit Antihypertensiva, in denen durch die untersuchten Interventionen sowohl positive Effekte auf die Adhärenz als auch auf klinische Endpunkte erzielt wurden
Randomisierte, kontrollierte Studie zur Therapie mit Antihypertensiva, in der durch die untersuchte Intervention ein positiver Effekt auf die Adhärenz, nicht aber auf klinische Endpunkte erzielt wurde
Randomisierte, kontrollierte Studie zur Therapie mit Antihypertensiva, in der durch die untersuchte Intervention ein positiver Effekt auf die Adhärenz, nicht aber auf klinische Endpunkte erzielt wurde
Tabelle 1b
Randomisierte, kontrollierte Studie zur Therapie mit Antihypertensiva, in der durch die untersuchte Intervention ein positiver Effekt auf die Adhärenz, nicht aber auf klinische Endpunkte erzielt wurde
Randomisierte, kontrollierte Studien zur Therapie mit Antihypertensiva, in der durch die untersuchten Interventionen keine positiven Effekte auf die Adhärenz, aber auf klinische Endpunkte erzielt wurden
Randomisierte, kontrollierte Studien zur Therapie mit Antihypertensiva, in der durch die untersuchten Interventionen keine positiven Effekte auf die Adhärenz, aber auf klinische Endpunkte erzielt wurden
Tabelle 1c
Randomisierte, kontrollierte Studien zur Therapie mit Antihypertensiva, in der durch die untersuchten Interventionen keine positiven Effekte auf die Adhärenz, aber auf klinische Endpunkte erzielt wurden
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