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Falsche Spritze

Medizin studieren, 1/2014: 4

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Ermittlungen gegen die Klinik dauern an

So wäre der Fehler nicht passiert: Spezielle orale Spritzen (links) passen nicht auf intravenöse Infusionssysteme. Foto: Michael Peters
So wäre der Fehler nicht passiert: Spezielle orale Spritzen (links) passen nicht auf intravenöse Infusionssysteme. Foto: Michael Peters

Die Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen das Evangelische Krankenhaus Bielefeld. Dort hatte ein Student im praktischen Jahr (PJ) einem Säugling versehentlich ein orales Antibiotikum in die Vene gespritzt. Das Baby war daraufhin gestorben. Der PJler wurde bereits im August 2013 von einem Berufungsgericht wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe verurteilt. Nun soll geklärt werden, ob auch die Klinik eine Mitschuld trägt.

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Das Ermittlungsverfahren befasst sich mit dem Anfangsverdacht einer Sorgfaltspflichtverletzung. Denn der Fehler wäre durch ein spezielles System für orale Spritzen vermeidbar gewesen. Diese haben einen anderen Konus als normale Spritzen und passen nicht auf intravenöse Infusionssysteme.

@Das Urteil gegen den PJler wegen fahrlässiger Tötung
ist unter www.aerzteblatt.de/st1414a abrufbar.

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