ArchivDeutsches Ärzteblatt5/2014KBV-Qualitätsbericht: Überblick über die ambulante Qualitätssicherung

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KBV-Qualitätsbericht: Überblick über die ambulante Qualitätssicherung

Dtsch Arztebl 2014; 111(5): A-151 / B-131 / C-127

Gerst, Thomas

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Eine Reihe von Verfahren in der vertragsärztlichen Versorgung steht unter Genehmigungsvorbehalt. Das heißt, die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) überprüfen, ob die niedergelassenen Ärzte bestimmte Qualitätsstandards einhalten. Der nun zum zehnten Mal vorgelegte Qualitätsbericht der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) gibt für das Berichtsjahr 2012 einen Überblick über das Genehmigungs- und Prüfgeschehen.

Insbesondere geht es um die Überprüfung der Prozess- und Strukturqualität bei medizinischen Interventionen – etwa durch Hygieneprüfungen, Dokumentationsüberprüfungen, jährliche Mindestfrequenzen oder obligate Aus- und Fortbildungsnachweise. Bevor die Genehmigung für bestimmte Leistungsbereiche erteilt wird, müssen die Ärzte nachweisen, dass sie über ausreichende Qualifikationen verfügen und die Gegebenheiten der Praxis angemessen sind.

Aktuell aber verlagere sich, heißt es vonseiten der KBV, der inhaltliche Schwerpunkt der Qualitätssicherungsmaßnahmen. Zunehmend würden mit den neueren Maßnahmen die Behandlungsprozesse und -ergebnisse unter die Lupe genommen. Der KBV-Vorstandsvorsitzende, Dr. med. Andreas Köhler, setzt sich angesichts der guten Prüfergebnisse für eine kontinuierliche Überprüfung des bürokratischen Aufwands ein. „Unnötige Verwaltungs- und Informationspflichten müssen bei einer gleichbleibend hohen Qualität der Patientenversorgung auch wieder abgeschafft werden“, fordert er.

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Der KBV-Qualitätsbericht ist unter www.aerzteblatt.de/14151a abrufbar. TG

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