ArchivDeutsches Ärzteblatt5/2014Edgar Franke: Mittler zwischen den Positionen

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Edgar Franke: Mittler zwischen den Positionen

Dtsch Arztebl 2014; 111(5): A-181 / B-159 / C-153

Rieser, Sabine

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Edgar Franke, Foto: SPD Bundestagsfraktion
Edgar Franke, Foto: SPD Bundestagsfraktion

Ausschussvorsitzender – das klingt für manchen langweilig. Edgar Franke (54), der Neue an der Spitze des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestags, sieht das anders: „Es handelt sich um einen spannenden Posten in einem bedeutenden Ausschuss“, findet der Sozialdemokrat. So urteilen auch Fachleute: Mehr als 60 Einladungen zu gesundheitspolitischen Diskussionen und ähnlichen Veranstaltungen hatte Franke bereits erhalten, bevor seine Ernennung offiziell bekannt- gegeben wurde. Was auch daran liegen mag, dass er sich in seinem Themenfeld auskennt.

In der letzten Legislaturperiode war er bereits Ausschussmitglied. Aufgefallen ist er in Diskussionen um Regelungen gegen Korruption im Gesundheitswesen sowie um ein Verbot gewerbsmäßiger Suizidbeihilfe. Dabei nutzten ihm seine Kenntnisse als Jurist. Von Vorteil ist auch, dass Franke als ehemaliger Rektor der Hochschule der Gesetzlichen Unfallversicherung und langjähriger Bürgermeister mit vielem etwas anfangen kann, von der Krankenhausversorgung bis zum Hausärztemangel im ländlichen Raum. „Ich habe erlebt, wie sich Politik praktisch auswirken kann“, sagt er. Deswegen könne er nun im Ausschuss vielleicht ein guter Mittler sein.

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Franke kommt aus dem ländlich geprägten Nordhessen, dort lebt seine Familie. Und dort läuft er jeden Sonntag mit Freunden. „So langsam, dass mich fast die Walker überholen“, erzählt er selbstironisch. Aber: konsequent. Sabine Rieser

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