ArchivDeutsches Ärzteblatt20/1996Modellversuch in Rendsburg gestartet

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Modellversuch in Rendsburg gestartet

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LNSLNS BAD SEGEBERG/BONN. Die Verbände der Ersatzkassen VdAK/AEV und die Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein (KVSH) erproben eine neue Form der ambulanten medizinischen Versorgung: Vereinbart wurde ein Modellversuch Medizinische Qualitätsgemeinschaft Rendsburg (MQR). Dieser beginnt am 1. Juli und hat eine Laufzeit von zwei Jahren.
MQR ist ein Zusammenschluß von 80 niedergelassenen Ärzten, die durch eine intensive Kooperation, Kommunikation und Koordination Qualität und Wirtschaftlichkeit der Versorgung verbessern wollen. Diesem Ziel dienen auch Netzkonferenzen, an denen teilzunehmen sich jeder Arzt verpflichtet.
Die Vertragspartner erwarten, daß Patienten, die nicht stationär versorgt werden müssen, noch stärker als bisher durch die niedergelassenen Ärzte betreut werden. Mehrleistungen und Investitionskosten der Ärzte finanzieren die Ersatzkassen mit 3,5 Millionen DM.
Der Vertrag sieht vor, daß eine Anlaufpraxis eingerichtet wird, die abends von 19 bis 22 Uhr sowie am Wochenende geöffnet ist. Mittwoch- und Freitagnachmittag haben haus- und fachärztliche Praxen geöffnet. In den späten Nachtstunden steht ein Bereitschaftsdienst für Hausbesuche zur Verfügung. Durch einen "Besuchsdienst" sollen Einweisungen ins Krankenhaus vermieden werden. EB
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