Supplement: Perspektiven der Onkologie

Editorial

Dtsch Arztebl 2014; 111(6): [3]

Siegmund-Schultze, Nicola

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Dr. rer. nat. Nicola Siegmund-Schultze Ressort Medizinreport
Dr. rer. nat. Nicola Siegmund-Schultze
Ressort Medizinreport

Die Inzidenz der Tumorerkankungen steigt. Allein in den ersten zehn Jahren seit der Jahrtausendwende hat sich die Zahl der Krebsneudiagnosen bei den Männern um 21 und bei den Frauen um 14 Prozent erhöht, berichten das Robert-Koch-Institut und die Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland. Ein wesentlicher Grund für den Trend ist die Alterung der Gesellschaft. So rechnen die Epidemiologen für das laufende Jahr mit circa einer halben Million Krebsneuerkrankungen.

Aber es gibt auch eine gute Nachricht: Die altersstandardisierten Krebssterberaten sind im selben Zeitraum um mehr als zehn Prozent gesunken, und dies ist auch den Fortschritten in der interdisziplinären Onkologie zu verdanken. Ihr Ziel ist es, im Zusammenwirken mit geeigneten Versorgungsstrukturen – ganz wichtig die hausärztliche Betreuung – die Leiden der Patienten und die tumorbedingte Letalität zu verringern und möglichst den Trend bei den Inzidenzen umzukehren.

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Zu den „Innovationstreibern“ der medikamentösen Behandlungen gehören zielgerichtete Therapien mit derzeit zwei Substanzklassen: den monoklonalen Antikörpern und den „kleinen Molekülen“. Wie sie in die multimodalen Therapiekonzepte integriert werden können, ist einer der Themenschwerpunkte in einer neuen Ausgabe der Reihe „Perspektiven“, der ersten zum Fachgebiet Onkologie. Diagnose- und Therapiemöglichkeiten bei Malignomen nehmen zu in ihrer Komplexität. Aber auch die Chancen für die Patienten.

Dr. rer. nat. Nicola Siegmund-Schultze
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