ArchivDeutsches Ärzteblatt5/1999Pharmafirma räumt menschliches Versagen als Todesursache ein

POLITIK: Nachrichten - Ausland

Pharmafirma räumt menschliches Versagen als Todesursache ein

Dtsch Arztebl 1999; 96(5): A-256 / B-212 / C-188

afp

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LNSLNS BRÜSSEL. Der deutsche Pharmahersteller B. Braun Melsungen hat eingeräumt, daß menschliches Versagen bei der Endverpackung in Belgien den Tod von zwei Frühgeborenen durch falsch etikettierte Infusionslösungen verursacht haben kann (siehe auch DÄ, Heft 4/1999). Die Firma erklärte, ein technischer Fehler komme als Ursache nicht in Frage. Unabhängig von einem juristischen Verfahren wolle das Unternehmen die betroffenen Familien unterstützen. Zwei Säuglinge waren Mitte Januar gestorben, weil sie durch möglicherweise falsch etikettierte Ampullen Kaliumchlorid statt Glukoselösung erhalten hatten. Die belgische Justiz leitete strafrechtliche Ermittlungen gegen die Firma ein. afp
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