ArchivDeutsches Ärzteblatt6/2014Internet: Hilfeportal für Missbrauchsopfer

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Internet: Hilfeportal für Missbrauchsopfer

Krüger-Brand, Heike E.

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Foto: picture alliance
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Ein Webangebot soll Betroffenen von sexuellem Missbrauch, Angehörigen und Fachkräften Beratung und Unterstützung bieten. Das „Hilfeportal Sexueller Missbrauch“ wird vom Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, entwickelt und gepflegt (www.hilfeportal-missbrauch.de). Es bietet zusätzlich zu Informationen für die verschiedenen Zielgruppen auch eine Datenbank, in der die Nutzer nach Ansprechpartnern und Hilfsangeboten vor Ort suchen können. In einem Interview mit KV-on, dem Web-TV der Kassenärztlichen Vereinigungen, erläutert Rörig die Hintergründe des Portals und ruft Ärzte und Psychotherapeuten dazu auf, sich als Ansprechpartner für Betroffene in die Datenbank einzutragen (www.kv-on.de/html/269.php).

Ärzte und Psychotherapeuten können die Kampagnenmaterialien beispielsweise in ihren Praxen oder in den Warteräumen auslegen und sich damit auch hinter die Initiative „Kein Raum für Missbrauch“ stellen. Ärzte, die für die Arbeit mit Missbrauchsopfern spezialisiert sind und dafür noch Kapazitäten verfügbar haben, können zudem ihre Namen und ihr Fachgebiet in die Datenbank einpflegen. KBr

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