ArchivDeutsches Ärzteblatt8/2014Zystitis: Berichtigung
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Zur Frage, welche Bedeutung im Mittelstrahlurin nachgewiesene grampositive und gramnegative Bakterien für die Vorhersage einer Zystitis bei prämenopausalen Frauen haben, wurde in Heft 4/2014 berichtet. Über das Studienergebnis muss es richtig heißen, dass grampositive Bakterien wie Entero- und B-Streptokokken auch bei relativ hohen Keimzahlen im Mittelstrahlurin selten Ursache einer unkomplizierten Zystitis sind. Der Nachweis von E. coli – selbst in geringer Zahl – ist dagegen bei prämenopausalen Frauen prädiktiv für einen Befall der Harnblase (NEJM 2013; 369: 1883–91). Der Blasenbefall korrelierte mit urinären coliformen Kolonien bereits bei 100 Koloniebildnern/ml Urin und war damit positiv prädiktiv. Grampositive Keime dagegen fanden sich nur selten (bis zwölf Prozent der Kulturen) im Mittelstrahlurin allein und waren nicht prädiktiv für eine Zystitis. In dem Beitrag waren Erreger der falschen Bakteriengruppe zugeordnet worden.

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