ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2014Wirkungen und Risiken neuartiger psychoaktiver Substanzen

MEDIZIN: Übersichtsarbeit

Wirkungen und Risiken neuartiger psychoaktiver Substanzen

Fehldeklaration und Verkauf als „Badesalze“, „Spice“ und „Forschungschemikalien“

Effects and risks associated with novel psychoactive substances: mislabeling and sale as bath salts, spice, and research chemicals

Dtsch Arztebl Int 2014; 111(9): 139-47; DOI: 10.3238/arztebl.2014.0139

Hohmann, Nicolas; Mikus, Gerd; Czock, David

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Hintergrund: Die Anzahl neuer gemeldeter psychoaktiver Substanzen in Europa ist auf einem Höchststand. Psychoaktive alte und neue Substanzen aus der medizinischen Forschung und deren Derivate werden, um der Gesetzgebung zu entgehen, als „nicht zum menschlichen Verzehr“ fehldeklariert und unter anderem über das Internet vertrieben. Da sie unter jungen Menschen Verbreitung gefunden haben („Clubdroge“), müssen diese bei jungen Patienten mit unklaren psychiatrischen, neurologischen, kardiovaskulären oder metabolischen Symptomen differenzialdiagnostisch berücksichtigt werden.

Methode: Selektive Literaturrecherche in PubMed und Veröffentlichungen öffentlich-geförderter Organisationen.

Ergebnisse: Von den 163 in den Jahren 2010–2012 der europäischen Drogenbehörde gemeldeten Substanzen waren die Mehrzahl synthetische Cannabinoide (39,3 %) oder synthetische Cathinone (16,6 %). Synthetische Cannabinoide wirken stimmungs- und wahrnehmungsverändernd, bei Intoxikation kommt es zu Agitation, Tachykardie und arterieller Hypertonie. Synthetische Cathinone wirken stimulierend und halluzinogen, nach Substanzkonsum treten am häufigsten kardiovaskuläre und psychiatrische Symptome auf. In schweren Fällen kann es zu einem Serotoninsyndrom und einer Rhabdomyolyse mit letalem Verlauf kommen. Das Drogenscreening ist trotz Einnahme häufig negativ.

Schlussfolgerung: Bei jungen agitierten Patienten mit unklaren kardiovaskulären und/oder psychiatrischen Symptomen und negativem Drogenscreening kann eine Intoxikation mit neuartigen psychoaktiven Substanzen die Ursache sein. Daher sollten behandelnde Ärzte die Substanzklassen und ihre Wirkungen kennen. Eine gezielte toxikologische Analyse kann dann durch ein toxikologisches Labor oder rechtsmedizinisches Institut erfolgen.

LNSLNS

Die Zahl neuartiger psychoaktiver Substanzen (NPS) in Europa befindet sich auf einem historischen Höchststand. Der europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (European Monitoring Center for Drugs and Drug Addiction [EMCDDA]) wurden 41 verschiedene im Jahr 2010, 49 im Jahr 2011 und im Jahr 2012 73 verschiedene neuartige psychoaktive Substanzen durch das EU-Frühwarnsystem gemeldet (1). Diese waren überwiegend aus den Gruppen der synthetischen Cannabinoide (39,3 %), der synthetischen Cathinone (16,6 %), der Phenylethylamine (14,1 %), sowie seltener Piperazine und Tryptamine (1). Oft sind es experimentelle Substanzen aus der medizinischen Forschung, deren Derivate oder ehemals zugelassene Arzneimittel. Die Einteilung erfolgt nach vorwiegender Wirkung in Sedativa, Stimulanzien und Halluzinogene oder nach chemischer Struktur (e1).

Der Handel mit NPS bewegt sich in einem rechtlichen Graubereich (2): Substanzen zur Anwendung am Menschen sind national durch Arzneimittelgesetz (AMG) und Betäubungsmittelgesetz (BtMG) geregelt. Um der Gesetzgebung zu entgehen, werden NPS als „Forschungschemikalien“, „Badesalz“ oder „Räuchermischung“, die „nicht zum menschlichen Verzehr geeignet“ sind, fehldeklariert. Der Prozess von der Meldung und Charakterisierung einer neuen Substanz bis zur Regulierung auf europäischer Ebene und Umsetzung durch den nationalen Gesetzgeber ist zeitintensiv. Daher sind neuere Substanzen oft nicht im BtMG aufgenommen (Tabelle 1). Manchmal ist die chemische Struktur noch unbekannt. Da nur Einzelsubstanzen namentlich ins BtMG aufgenommen werden und keine Substanzgruppen, bieten nach erfolgtem Verbot einer Substanz die Händler den Konsumenten bereits neue Derivate an. Prävention wäre durch die Änderung des BtMG hinsichtlich des Verbots von Substanzgruppen möglich. Der Begriff „legal highs“ hat für dieses Phänomen Eingang in die Berichterstattung gefunden. Allerdings erscheint für die wissenschaftliche Diskussion der Begriff „neuartige psychoaktive Substanzen“ geeigneter (e2). Die Anwender tauschen sich in Internetforen über neue Substanzen, Dosierungen und (Neben-)Wirkungen aus. Webshops ermöglichen die Onlinebestellung und Lieferung per Post. NPS sind demnach leicht verfügbar, haben eine optisch ansprechende Verpackung und wirken auf den Konsumenten, durch vermeintliche Legalität sowie ein falsches Sicherheitsgefühl bezüglich der Risiken, attraktiv (3).

In den Anlagen des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) aufgeführte Cannabinoide, Cathinone und Phenylethylamine
In den Anlagen des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) aufgeführte Cannabinoide, Cathinone und Phenylethylamine
Tabelle 1
In den Anlagen des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) aufgeführte Cannabinoide, Cathinone und Phenylethylamine

NPS entgehen in der Regel der Detektion in den beim „Drogenscreening“ verwendeten Immunoassays. Es scheint keine Kreuzreaktion mit synthetischen Cannabinoiden und dem THC-Test zu geben. Synthetische Cathinone werden ebenfalls nicht im verwendeten ELISA-basierten Amphetamin-Test detektiert. Bei einigen kommt es allerdings zur Kreuzreaktion mit dem Methamphetamin-Test. Das Ansprechen der Piperazine auf den Amphetamin-Test ist variabel (e3). Der Nachweis gelingt unter anderem mit spezifischen Gas-Chromatographie-Massenspektrometrie- (GC-MS) und Flüssigchromatographie-Tandemmassenspektrometrie(LC-MS/MS)-Methoden, so dass eine gezielte Analytik durch ein toxikologisches Labor oder rechtsmedizinisches Institut möglich ist (e3e5).

Das Wissen über viele NPS ist lückenhaft. Die Untersuchung ist methodisch limitiert, insbesondere kontrollierte klinische Studien sind schwer umzusetzen und oft nicht durchgeführt. Vorhandene Daten stammen aus retrospektiven oder prospektiven Analysen von Intoxikationsfällen oder Interviews von Drogenanwendern und sind deshalb wissenschaftlich nur bedingt fundiert. Da Substanzen oft im Mischkonsum eingenommen werden und/oder nicht identifiziert werden, ist die Symptomzuordnung schwierig.

Konsum neuartiger psychoaktiver Substanzen in Deutschland

Die MoSyD (Monitoring System Drogentrends)-Studie erhebt Daten zum NPS-Konsum für das Stadtgebiet von Frankfurt/Main. Die Lebenszeitprävalenz für „Spice“-Einnahme stabilisierte sich 2012 unter Jugendlichen zwischen 15 und 18 Jahren bei 7 % mit einer 30-Tages-Prävalenz von 2 % (4). 16 % gaben an, eine Person im Bekanntenkreis zu haben, die Räuchermischungen konsumiere (4). Die Lebenszeitprävalenz des Konsums anderer NPS (beispielsweise „Badesalze“) wird mit 2 % und einer 30-Tage-Prävalenz von 1 % dokumentiert (4). Im Jahr 2012 gab es vermehrt Berichte über den Konsum von „Research Chemicals“ in Partyszenen und unter marginalisierten Jugendlichen (4).

Hermanns-Clausen et al. analysierten 50 Patienten, die sich im Zeitraum zwischen September 2008 und April 2011 in einer Notaufnahme vorstellten und dem Giftnotruf Freiburg mit Verdacht auf Intoxikation durch synthetische Cannabinoide gemeldet wurden (5).

Des Weiteren wurde aus Deutschland eine Fallserie über Autofahrer unter Einfluss synthetischer Cannabinoide sowie ein Fallbericht über Entzugs- und Abhängigkeitssymptome nach dem Konsum von „Spice Gold“ berichtet (6, 7).

Die Zahl der Konsumenten mit Nebenwirkungen wird dabei möglicherweise unterschätzt.

Stellt man die aktuellen Zahlen zur Prävalenz des Konsums unter Jugendlichen den Berichten aus Deutschland gegenüber, so existiert vermutlich eine erhebliche Dunkelziffer, deren Ursache möglicherweise liegt in:

  • mangelnder Information
  • fehlenden Detektionsmöglichkeiten
  • seltener Bestätigung durch Laboruntersuchungen schwieriger Symptomzuordnung
  • und/oder seltener Intoxikationssymptomatik.

Möglich ist auch ein Lerneffekt: Mit zunehmendem Wissen der Mitarbeiter in den Notaufnahmen der Krankenhäuser nimmt die Zahl der Anfragen an die Giftnotrufzentrale ab.

Zielsetzung

Diese Übersichtsarbeit soll über Pharmakologie und klinische Effekte der häufigsten Gruppen der NPS informieren. Hierzu wurden wissenschaftliche Arbeiten und Veröffentlichungen von öffentlichen Organisationen, die relevante Erkenntnisse zu den Substanzen beitragen, berücksichtigt.

Methodik

In einer selektiven, systematischen Schlagwortsuche wurde die Datenbank PubMed durchsucht (Tabelle 2). Nach Sichtung der Abstracts wurden Veröffentlichungen mit Angaben zur Pharmakologie, Epidemiologie oder zu Symptomen nach Substanzkonsum genauer analysiert. Deren Referenzlisten wurden nochmals nach bisher nicht berücksichtigten Quellen durchsucht. Schließlich wurden 63 Arbeiten auf Grund aussagekräftiger Informationen aufgenommen (Tabelle 2).

Schlagworte und Quellen
Schlagworte und Quellen
Tabelle 2
Schlagworte und Quellen

Synthetische Cathinone („Bath Salts“)

Synthetische Cathinonderivate sind bk-Amphetamine (β-keto-α-methyl-phenylalkylamine) und mit Methamphetamin („Crystalmeth“, „Pervitin“) und 3,4-Methylendioxymethamphetamin („Ecstasy“) verwandt (Grafik 1) (8). Cathinon kommt in der Khat-Pflanze (Catha edulis) vor, die im Jemen aufgrund ihrer anregenden Wirkung gekaut wird (e6). In den 1930er Jahren wurden Cathinonderivate in der damaligen Sowjetunion als Antidepressivum verwendet (9). „Pervitin“ diente im zweiten Weltkrieg zur „Behandlung“ von Müdigkeitszuständen. Pyrovaleron wurde 1970 in Frankreich und in den USA als Stimulanz bei chronisch müden Patienten getestet, wobei die ZNS-stimulierenden und den Bewegungsdrang steigernden Effekte auffielen (e7). Synthetische Cathinone, insbesondere Mephedron, zur Tarnung als Badesalze fehldeklariert, finden weite Verbreitung. Optisch handelt es sich um weiße, beige oder braune Kristalle (10). Die Synthese und Abfüllung zur Versorgung der europäischen Nachfrage scheinen in China und/oder Indien zu erfolgen (e8). In Großbritannien gaben 2009 in einer Online-Umfrage unter Clubgängern 43 % der Teilnehmer an, mindestens einmal Mephedron eingenommen zu haben (11). In den USA sind die Konsumentenzahlen sowie die Anfragen in den Giftnotrufzentralen von 2009 bis 2011 angestiegen, seit 2012 ist allerdings wieder ein Rückgang zu verzeichnen (12, 13). Die 1-Jahresprävalenz des Konsums synthetischer Cathinone ist 2012 mit 1,3 % unter 12-Klässlern der USA (e9) dem Konsum von „Legal High“-Produkten in Deutschland (2 %) ähnlich (4). Bei Cathinon-Intoxikation wird aktuell am häufigsten MDPV, Pyrovaleron, Methylon, Pentylon und alpha-PVP detektiert (14).

Einteilung der Phenylethylamine nach chemischer Struktur
Einteilung der Phenylethylamine nach chemischer Struktur
Grafik 1
Einteilung der Phenylethylamine nach chemischer Struktur

„Bath salts“ werden rasch resorbiert: Der Rausch erreicht bei oraler Einnahme sein Maximum nach 1,5 h und hält je nach Substanz zwischen 2–8 h an (15, 16). Synthetische Cathinone sind potente Inhibitoren der Rückaufnahme-Transporter für Serotonin (SERT), Dopamin (DAT) und Noradrenalin (NAT) (e10). Die Selektivität variiert unter den einzelnen Substanzen (e10). Es können drei Gruppen gebildet werden (e11):

  • Kokain-MDMA-mixed-Typ (Mephedron, Methylon, Ethylon, Butylon und Naphyron): unspezifische Monoaminwiederaufnahmehemmung mit ungefähr 5-fach höherer DAT als SERT-Inhibition. Alle außer Naphyron setzen zusätzlich Serotonin frei. Mephedron setzt Dopamin frei.
  • Metamphetamin-ähnlicher Typ (Cathinon, Flephedron und Methcathinon): sind Dopamin- und Noradrenalinwiederaufnahmehemmer und setzen Dopamin frei.
  • Pyrovaleron-Typ (Pyrovaleron, MDPV): Selektiver Inhibitor der Catecholaminaufnahme. Keine Freisetzung von Monoaminen.

Flephedron, Mephedron und Methcathinon sind zusätzlich 5HT2A-Agonisten. Die Blut-Hirn-Schranken-Permeabilität, insbesondere von Mephedron und MDPV, ist hoch (e10). Die Metabolisierung erfolgt durch Cytochrom P450-Isoenzyme oder Catechol-O-Methyltransferase, die Exkretion erfolgt renal und biliär (e4).

Anwender synthetischer Cathinone berichteten über Euphorie, Antriebssteigerung, Redseligkeit, Bewegungs- und Handlungsdrang, Stimmungsaufhellung, verringerte Feindseligkeit, klares Denken, sexuelle Stimulation und verstärkte Musikwahrnehmung (11, 16). Dosen von 5–20 mg werden meistens oral, aber auch intranasal, rektal und i.v.-eingenommen (16). Die Droge löst ein starkes Verlangen nach weiteren Dosen aus: 80 % der befragten Anwender gaben an, mehr Mephedron einzunehmen als ursprünglich geplant, 45 % erschöpften dabei ihren Drogenvorrat (17). Es gibt Einzelberichte über Anwender, die sich mehr als 10 Dosen in Folge intravenös spritzten (18). Die unerwünschten Effekte synthetischer Cathinone sind kardiovaskulärer, neurologischer oder psychiatrischer Art (Kasten 1) (13, 14, 19, e12). Führend sind Tachykardie, arterielle Hypertonie sowie Halluzinationen und Agitation (20). Besonders stören sich Anwender an einem für Mephedron-Einnahme charakteristischen unangenehmen Körpergeruch (21). In seltenen Fällen kann es zu Synkopen, ST-Strecken-Veränderungen und Myokarditis kommen (22).

Unerwünschte Wirkungen und Intoxikationssymptome synthetischer Cathinone
Unerwünschte Wirkungen und Intoxikationssymptome synthetischer Cathinone
Kasten 1
Unerwünschte Wirkungen und Intoxikationssymptome synthetischer Cathinone

Psychotische Symptome nach Substanzkonsum bestehen oft aus Verfolgungswahn mit akustischen und visuellen Halluzinationen (23). Diese können bis zu vier Wochen andauern und verlaufen schwerer als bei anderen Amphetaminen (23, 24). Bei der Mehrzahl der Intoxikierten mit psychotischen Symptomen wird MDPV nachgewiesen (13).

Die Intoxikation kann sich durch sympathomimetische Symptome, Delir oder als Serotoninsyndrom manifestieren. Patienten fallen durch Aggressivität, psychotische Symptome, Hyperthermie bis 41,5 °C und/oder arterielle Hypertonie auf (21, 24). Eine metabolische Azidose und erhöhte Kreatinkinase (CK), Muskelschädigung bis hin zur Rhabdomyolyse, können sich entwickeln (21, 24). Das gemeinsame Auftreten von Hyperthermie und Rhabdomyolyse ist bereits bei MDMA beobachtet worden und wird auf Entkopplung der oxidativen Phosphorylierung zurückgeführt (e13). In schwersten Fällen kann es zur disseminierten intravasalen Gerinnung (DIC) und Multiorganversagen mit letalen Verläufen kommen. Zwischen September 2009 und Oktober 2011 gab es in Großbritannien 128 aktenkundige, mit Mephedron assoziierte Todesfälle, 26 von 62 auswertbaren Fällen waren durch akute Toxizität bedingt, 18 gingen auf autoaggressives oder suizidales Verhalten zurück (25). In Fallberichten über Todesfälle aus 2011–2012 stehen andere synthetische Cathinone wie MDPV, Butylon oder Methedron im Fokus (e11).

Synthetische Cannabinoide („Spice“)

In Europa tauchte „Spice“ zum ersten Mal 2005 auf. Rein pflanzliche Bestandteile sollten die psychotrope Wirkung auslösen (26). Das eigentliche Wirkprinzip wurde 2009 mit der Detektion nicht deklarierter synthetischer Cannabinoidrezeptor-(CB)-Agonisten von der Arbeitsgruppe um Volker Auwärter (Freiburg) aufgeklärt (27).

Die Einteilung der CB-Agonisten erfolgt nach chemischer Struktur (28) (Grafik 2):

Einteilung der Cannabinoide
Einteilung der Cannabinoide
Grafik 2
Einteilung der Cannabinoide
  • Klassische Cannabinoide sind Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) aus der Cannabispflanze (Cannabis sativa), Nabilon, ein zugelassenes Antiemetikum, sowie die sich strukturell nah am THC orientierende HU-Reihe.
  • Nicht-klassische Cannabinoide wie die Cyclohexylphenol (CP)-Reihe.
  • Aminoalkylindole: Die vom Chemiker J.W. Huffmann synthetisierte JWH-Reihe umfasst viele CB-Liganden.
  • Eicosanoide wie das Endocannabinoid Anandamid.

Da sie als „Räuchermischungen“ pflanzlichen Ursprungs verkauft und von den Konsumenten geraucht werden, sind die synthetischen Cannabinoide auf inertes pflanzliches Material, das den Großteil der Masse von „Spice“ ausmacht, aufgesprüht. Packungsangaben zu Inhaltsstoffen sind meist unvollständig oder falsch. Ein Gramm „Spice“ enthält 77,5–202 mg synthetisches Cannabinoid mit hoher Variabilität von Packung zu Packung (29, 30). Der Konsument ist über Inhaltsstoffe und Dosis folglich im Unklaren. Weitere Inhaltsstoffe sind das β2-Mimetikum Clenbuterol, möglicherweise Ursache der sympathomimetischen Symptome einer „Spice“-Intoxikation (Tachykardie, Hypokaliämie), sowie große Mengen Tocopherol, möglicherweise zur Störung der Detektion (27).

Aus der Forschung am Cannabinoidsystem sind mehrere Hundert zum Missbrauch geeignete Agonisten mit unterschiedlicher Affinität zum CB1- und CB2-Rezeptor bekannt (3). Das Endocannabinoidsystem ist an der Regulation physiologischer Prozesse wie Energiebilanz und Kontrolle des arteriellen Tonus beteiligt (e14, e15). CB1-Rezeptoren sind vorwiegend neuronal, CB2-Rezeptoren auf der Milz, den Tonsillen und Zellen des Immunsystems, sowie auf Zellen einzelner Neuronenverbände exprimiert (28). Synthetische Cannabinoide sind potente CB1-Agonisten: JWH018 hat eine 5-fach, AM-694 eine 500-fach stärkere Affinität zum CB1-Rezeptor als THC (e16, e17). Konsumenten berichten die psychotrope Wirkung von „Spice“ sei stärker als die von Marihuana (31).

Die Wirkung synthetischer Cannabinoide ist THC-ähnlich. Es kommt zu Stimmungsveränderung, Wahrnehmungsveränderungen, Änderungen von Schlaf- und Wachfunktion, Körpertemperatur und kardiovaskulärer Funktionen (5). Das Profil unerwünschter Wirkungen ist vielfältiger und schwerer. Am häufigsten treten Tachykardie, arterielle Hypertonie, Hyperglykämie, Hypokaliämie, Halluzinationen und Agitation auf (Kasten 2) (5, 28, e18, e19). Seltener werden Thoraxschmerzen, Myokardischämie und psychotisches Syndrom berichtet (7, 32). Durch die Synthese immer neuer Cannabinoide in „Spice“ sind auch bislang nicht zugeordnete Wirkungen möglich. Beispielsweise zirkuliert in den USA das fluorierte synthetische Cannabinoid XLR-11, das mit einer Serie von akutem Nierenversagen Ende 2012 bei jungen Menschen assoziiert ist (26). Abhängigkeit von synthetischen Cannabinoiden ist möglich (7, 32). Bislang wurden nur wenige Todesfälle mit dem Konsum synthetischer Cannabinoide in Verbindung gebracht: ein Fall einer tödlichen Koronarischämie und ein Suizid bei Depression nach Cannabinoidkonsum (3).

Unerwünschte Wirkungen und Intoxikationssymptome synthetischer Cannabinoide
Unerwünschte Wirkungen und Intoxikationssymptome synthetischer Cannabinoide
Kasten 2
Unerwünschte Wirkungen und Intoxikationssymptome synthetischer Cannabinoide

Andere NPS („Research Chemicals“)

Piperazinderivate

Piperazin ist ein Anthelminthikum. Weitere Arzneimittelgruppen sind strukturell verwandt, darunter Antidepressiva (bspw. Trazodon), atypische Neuroleptika (bspw. Olanzapin) und Antihistaminika (bspw. Cetirizin). Psychoaktive Piperazinderivate, wie 1-Benzylpiperazin (BZP) und Trifluormethylphenylpiperazin (TFMPP), werden etwa seit dem Jahr 2000 missbräuchlich verwendet (33). Sie werden oft im Mischkonsum oral eingenommen. Piperazinderivate stimulieren die Freisetzung von Dopamin, Noradrenalin und Serotonin und hemmen die Monoamin-Wiederaufnahme (34). BZP und TFMPP sind in klinischen Studien untersucht worden, ein Ausnahmefall unter psychoaktiven Substanzen. Die Intoxikationssymptome sind für Stimulanzien typisch (eTabelle 1). Eine Studie, die die Effekte der kombinierten Einnahme von BZP, TFMPP und Alkohol untersuchte, wurde wegen schwerer unerwünschter Ereignisse abgebrochen. Es traten arterielle Hypertonie, Tachykardie, Agitation, Angst, Halluzinationen, Erbrechen, Insomnie und Migräne auf (35). Die Symptome sind konzentrationsabhängig: Bei Plasmakonzentrationen zwischen 0 und 0,5 mg/L kommt es zu Angst, Erbrechen und Palpitationen; über 0,5 mg/L treten Agitation und Verwirrungszustände auf. Krampfanfälle treten ab Plasmakonzentrationen von 0,05 mg/L auf, über 2,15 mg/L regelhaft (36).

Zusammenfassung der Charakteristika neuartiger psychoaktiver Substanzen
Zusammenfassung der Charakteristika neuartiger psychoaktiver Substanzen
eTabelle
Zusammenfassung der Charakteristika neuartiger psychoaktiver Substanzen

Aminoindane

MDAI (5,6-Methylendioxy-2-aminoindan), 5-IAI (5-iodo-2-Aminoindan), und MMAI (5-Methoxy-6-methyl-2-aminoindan) werden aufgrund des entaktogenen (intensivere Wahrnehmung der eigenen Emotionen) Effekts als „legale“ Alternativen zu MDMA verkauft (37). Es sind schwache Monoamin-Wiederaufnahmehemmer, die potent nonvesikuläres Serotonin freisetzen. Die Verbreitung von 5-IAI und MDAI koinzidiert mit dem Mephedron-Verbot. Die erwünschten Effekte sind milde Euphorie, eine Verzerrung der Raum- und Zeitwahrnehmung, intensivierte Farbwahrnehmung und das Gefühl eines besseren Einfühlungsvermögens in andere. Der Effekt setzt bereits 10 Minuten nach oraler Einnahme ein, dauert eine Stunde an und klingt milde ab. Unerwünschte Effekte sind kardiovaskulärer, neurologischer und psychiatrischer Natur (eTabelle 1). Zur Toxizität der 2-Aminoindan-Derivate ist nur wenig wissenschaftlich publiziert. In Tierstudien erzeugte das 40-fache der Verhaltensveränderungen auslösenden Dosis keine (neuro-)toxischen Effekte. Aminoindane sind keinesfalls harmlos: Beim Menschen sind Fälle von Hyperthermie, Serotoninsyndrom, Rhabdomyolyse sowie Todesfälle bekannt (37, 38, e20).

„Bromo-Dragonfly“

„Bromo-Dragonfly“ ([R]-1-[4-Bromfuro(2,3-f)[1]benzofuran-8-yl]propan-2-amin) ist ein substituiertes Phenylethylamin mit LSD-ähnlicher halluzinogener Wirkung (39). „Bromo-Dragonfly“ ist ein potenter 5-HT1-, 5-HT2A- und α1-Rezeptoragonist. Die Latenz bis zum Wirkungseintritt beträgt bis zu 6 h. Die Wirkung (visuelle und auditive Halluzinationen, ein Gefühl des Wohlbefindens und der Verbundenheit) kann bis zu drei Tage anhalten (39). Es zirkulieren unterschiedliche Chargen mit unterschiedlicher Wirkstoffmenge, mit entsprechender Schwierigkeit der korrekten Dosierung und Gefahr der Überdosierung (e21). „Bromo-Dragonfly“ ist sehr toxisch: Krampfanfälle, Azidose, Lungenödem und protrahierter Vasospasmus mit Gangrän und Multiorganversagen sind möglich (39, 40). Todesfälle sowie ein Fall von unkontrollierbarem Vasospasmus trotz maximaler vasodilatativer Therapie mit Amputation von Fingern sind beschrieben (39, 40).

Fazit

Dem heutigen Konsumenten psychoaktiver Substanzen stehen viele verschiedene Stimulanzien, Halluzinogene oder Sedativa „per Mausklick“ zur Verfügung (eTabelle 1). Unterliegen bestimmte Substanzen dem BtMG, werden oftmals bereits neue Stoffe gehandelt. Die aktuell zirkulierenden Substanzen wechseln häufig, nicht deren Wirkung und Toxizität, dadurch weisen die Substanzgruppen typische Profile auf (eTabelle 1), dennoch gibt es Überlappungen. Insbesondere Stimulanzien können zu sympathomimetischen Symptomen oder einem Serotoninsyndrom führen, so dass in Kombination mit einem negativen Standard-Drogenscreening an Intoxikation mit einer neuartigen psychotropen Substanz gedacht werden muss. Eine Verifizierung kann in einem Speziallabor (zum Beispiel toxikologische Labore oder rechtsmedizinische Institute) durchgeführt werden.

Interessenkonflikt

Die Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 30. 8. 2013, revidierte Fassung angenommen: 16. 12. 2013

Anschrift für die Verfasser
PD Dr. med. David Czock
Medizinische Klinik (Krehl-Klinik)
Abt. Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie
Im Neuenheimer Feld 410
69120 Heidelberg
david.czock @med.uni-heidelberg.de

Zitierweise
Hohmann N, Mikus G, Czock D: Effects and risks associated with novel psychoactive substances: mislabeling and sale as bath salts, spice, and research chemicals. Dtsch Arztebl Int 2014; 111(9): 139–47.
DOI: 10.3238/arztebl.2014.0139

@Mit „e“ gekennzeichnete Literatur:
www.aerzteblatt.de/lit0914

eTabelle:
www.aerzteblatt.de/14m0139

The English version of this article is available online:
www.aerzteblatt-international.de

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Einteilung der Phenylethylamine nach chemischer Struktur
Einteilung der Phenylethylamine nach chemischer Struktur
Grafik 1
Einteilung der Phenylethylamine nach chemischer Struktur
Einteilung der Cannabinoide
Einteilung der Cannabinoide
Grafik 2
Einteilung der Cannabinoide
Unerwünschte Wirkungen und Intoxikationssymptome synthetischer Cathinone
Unerwünschte Wirkungen und Intoxikationssymptome synthetischer Cathinone
Kasten 1
Unerwünschte Wirkungen und Intoxikationssymptome synthetischer Cathinone
Unerwünschte Wirkungen und Intoxikationssymptome synthetischer Cannabinoide
Unerwünschte Wirkungen und Intoxikationssymptome synthetischer Cannabinoide
Kasten 2
Unerwünschte Wirkungen und Intoxikationssymptome synthetischer Cannabinoide
In den Anlagen des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) aufgeführte Cannabinoide, Cathinone und Phenylethylamine
In den Anlagen des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) aufgeführte Cannabinoide, Cathinone und Phenylethylamine
Tabelle 1
In den Anlagen des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) aufgeführte Cannabinoide, Cathinone und Phenylethylamine
Schlagworte und Quellen
Schlagworte und Quellen
Tabelle 2
Schlagworte und Quellen
Zusammenfassung der Charakteristika neuartiger psychoaktiver Substanzen
Zusammenfassung der Charakteristika neuartiger psychoaktiver Substanzen
eTabelle
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