ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2014Krankenkassen: Barmer-GEK kündigt Stellenabbau an

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Krankenkassen: Barmer-GEK kündigt Stellenabbau an

Dtsch Arztebl 2014; 111(9): A-327 / B-283 / C-271

dpa

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Barmer-Chef Christoph Straub will sein Unternehmen umstrukturieren. Foto: Caro
Barmer-Chef Christoph Straub will sein Unternehmen umstrukturieren. Foto: Caro

Die zweitgrößte deutsche Krankenkasse, Barmer-GEK, will umfassend umstrukturieren. Mittelfristig würden 3 500 Stellen abgebaut, teilte der Vorstandsvorsitzende Dr. med. Christoph Straub am 24. Februar in einer Erklärung mit. Bislang hat die Kasse etwa 15 000 Beschäftigte. Die Zahl der Geschäftsstellen soll von circa 800 auf etwa 400 reduziert werden. Die Kasse werde stattdessen in Telefon- und Onlineservices investieren, kündigte Straub an. Die Umstrukturierung erfolgt vor dem Hintergrund von Kostensteigerungen im Gesundheitswesen, die für die kommenden Jahre erwartet werden.

Der Stellenabbau soll „in enger Abstimmung mit der Personalvertretung sozialverträglich umgesetzt“ werden. Im ARD-Morgenmagazin vermied er aber die Antwort auf die Frage nach betriebsbedingten Kündigungen. „Es ist kein Sparprogramm“, sagte der Chef der Krankenkasse dort. Es gehe darum, das Unternehmen im Interesse der Kunden zu verändern.

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„Unsere Analysen zeigen, dass immer mehr Versicherte ihre Anliegen am Telefon oder im Web erledigen und weniger in die Geschäftsstellen kommen“, erläuterte Straub. Die Erreichbarkeit vor Ort bleibe mit der neuen Geschäftsstellenstruktur erhalten. „Wir erhöhen die Servicekompetenz, indem mehr Mitarbeiter in Geschäftsstellen arbeiten, um einen Rundumservice zu garantieren.“ Zudem seien mobile Geschäftsstellen geplant. dpa

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