ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2014Thomas Schmidt: Jung, hochqualifiziert – zurück in Deutschland

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Thomas Schmidt: Jung, hochqualifiziert – zurück in Deutschland

Dtsch Arztebl 2014; 111(9): A-361 / B-315 / C-301

Grunert, Dustin

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Thomas Schmidt, Foto: Jung-Stiftung
Thomas Schmidt, Foto: Jung-Stiftung

Dr. Dr. med. Thomas Schmidt ist zwar erst 34 Jahre alt, dennoch kann der Wissenschaftler schon auf eine steile Karriere zurückblicken. Den bisherigen Höhepunkt bildet die Auszeichnung mit dem Ernst-Jung-Karriereförderpreis für medizinische Forschung. Die Dotation beträgt 210 000 Euro.

Nachdem Schmidt mit dem Medizinstudium in Heidelberg begann, promovierte er mit 24 Jahren an der Harvard Medical School in Boston. Es folgten das praktische Jahr in Baltimore, New York und Heidelberg sowie die zweite Promotion. Bis 2012 war der Mediziner daraufhin an der belgischen Universität Leuven tätig und kehrte dann als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Assistenzarzt wieder an die Universität Heidelberg zurück. Dort ist er in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie tätig. Nun wird Schmidt seine Forschung zu der „Rolle der Angiogenese und des Metastasenmicroenvironments innerhalb von kolorektalen Metastasen“ mit Hilfe des Preisgeldes intensivieren können.

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Der Ernst-Jung-Karriereförderpreis richtet sich an junge Mediziner, die wegen besserer Forschungsbedingungen ins Ausland abgewandert sind. Mit dem Preisgeld sollen sie unterstützt werden, ihre Arbeit in Deutschland auszuführen. Neben dem Karriereförderpreis verleiht die Jung-Stiftung zwei weitere Auszeichnungen: Die Ernst-Jung-Medaille für Medizin in Gold geht an Prof. Dr. Charles Weissmann, Jupiter, Florida, USA. Den Ernst-Jung-Preis für Medizin erhält Prof. Dr. med. Thomas Boehm, Freiburg. Dustin Grunert

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