ArchivDeutsches Ärzteblatt10/2014Johanna Wanka: Wissenschaftsministerin des Jahres

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Johanna Wanka: Wissenschaftsministerin des Jahres

Dtsch Arztebl 2014; 111(10): A-411 / B-355 / C-339

Hibbeler, Birgit

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Johanna Wanka, Foto: Bundesregierung/Steffen Kugler
Johanna Wanka, Foto: Bundesregierung/Steffen Kugler

Prof. Dr. rer. nat. Johanna Wanka (62) ist zur „Wissenschaftsministerin des Jahres“ gewählt worden. Damit landete erstmals eine Bundesministerin für Bildung und Forschung auf Platz eins des Rankings des Deutschen Hochschulverbandes (DHV). Die Leistungen der CDU-Politikerin wurden mit der Note „befriedigend“ (3,19) am besten bewertet.

Integrität, eine hohe Identifikation mit ihrer Aufgabe und fundierte Kenntnisse – so lautet das Urteil in der DHV-Umfrage. Wanka sei ernsthaft, besonnen und sachorientiert. In das Amt der Bun­des­for­schungs­minis­terin habe sie ohne Profilierungsdrang gut hineingefunden. Wanka hatte im Februar 2013 die Nachfolge von Annette Schavan (CDU) angetreten. Mit der Amtsübernahme hatten Plagiatsjäger angekündigt, auch Wankas Doktorarbeit überprüfen zu wollen. Gehört hat man davon nichts mehr.

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Wanka wurde 1951 in Rosenfeld, Sachsen, geboren. Sie studierte in Leipzig Mathematik. 1993 erhielt sie eine Professur für Ingenieurmathematik an der Fachhochschule in Merseburg. Von 2000 bis 2009 war sie Wissenschaftsministerin in Brandenburg, ab 2010 in Niedersachsen. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Der DHV bewertet einmal im Jahr die Wissenschaftsminister auf Landes- und Bundesebene in Deutschland. Grundlage ist eine Online-Umfrage unter den Mitgliedern. An der aktuellen Befragung Ende 2013 nahmen etwa 1 900 Wissenschaftler teil. Am schlechtesten bewerteten sie Sachsen-Anhalts Minister Hartmut Möllring (CDU), dessen Leistung ein „mangelhaft“ attestiert wurde. Birgit Hibbeler

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