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Dtsch Arztebl 2014; 111(10): A-413

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Fidaxomicin zur Therapie der Clostridium difficile-Infektion – Fidaxomicin zur Behandlung von Clostridium difficile-Infektionen (CDI) wurde als Empfehlung in die kürzlich aktualisierten Leitlinien der European Society of Clinical Microbiology and Infectious Diseases (ESCMID) aufgenommen. Dies sei unter anderem in den positiven Ergebnissen der Zulassungsstudien begründet, die eine Rezidivrisikoreduktion von 46 Prozent im Vergleich zu oralem Vancomycin (p < 0,01) belegen, so das Unternehmen Astellas. Auch die Gesamtheilungsrate verbesserte sich unter Fidaxomicin im Vergleich zu Vancomycin um signifikante 18,3 Prozent (p < 0,001). Ein wesentlicher Grund für diese Ergebnisse ist offenbar die spezifisch bakterizide Wirkung von Fidaxomicin gegen C. difficile, die die Darmflora schont. Dementsprechend empfehlen die kürzlich aktualisierten ESCMID-Leitlinien Fidaxomicin zur Therapie aller CDI-Patienten, die sich für eine orale Antibiotikatherapie eignen. Insbesondere bei Patienten mit Rezidivrisiko, erstem Rezidiv und bei Patienten mit multiplen CDI-Rückfällen gilt Fidaxomicin als First-Line-Therapie und eignet sich daher besonders zur Behandlung von Hochrisikopatienten, bei denen die schnelle und anhaltende Heilung einer schweren CDI besonders wichtig ist. Auch der Gemeinsame Bundes­aus­schuss erkannte diese positiven Daten an und bescheinigt Fidaxomicin einen beträchtlichen Zusatznutzen zur Behandlung von Patienten mit schweren und/oder rekurrenten Krankheitsverläufen einer Clostridium difficile-assoziierten Diarrhö. EB

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