ArchivDeutsches Ärzteblatt PP3/2014Einblicke: Barbara Lubisch (58), Dipl.-Psych.

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Einblicke: Barbara Lubisch (58), Dipl.-Psych.

PP 13, Ausgabe März 2014, U3

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Foto: Murat Türemis
Foto: Murat Türemis

Barbara Lubisch (58), Dipl.-Psych. ist als tiefenpsychologisch fundiert arbeitende Psychotherapeutin im Herzen der Aachener Altstadt niedergelassen. Sie ist seit kurzem Bundesvorsitzende der Deutschen Psychotherapeuten-Vereinigung, Mitglied im Vorstand der Psychotherapeutenkammer NRW und Bundesdelegierte für die Kammer, zudem in der Ver­tre­ter­ver­samm­lung der KV Nordrhein und der KBV.

Welchen Antrieb haben Sie für Ihr umfängliches berufspolitisches Engagement?

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Ich habe damit begonnen, mich für die Verabschiedung eines Psychotherapeutengesetzes einzusetzen. So konnte es damals nicht weitergehen. Die Kinder waren zu der Zeit noch klein, meine Vernetzungsarbeit beschränkte sich auf die Region. Jetzt engagiere ich mich auf Bundesebene, denn es gibt immer noch viele Ungerechtigkeiten und Ungereimtheiten.

Was mögen Sie am meisten an Ihrem Beruf?

Er ist sehr abwechslungsreich. Auch bei gleicher Diagnose verbirgt sich dahinter eine andere Lebensgeschichte. Es ist immer eine Herausforderung, sich darauf einzustellen und zu finden, was diesem speziellem Menschen weiterhilft.

Welche Bedeutung hat der Froschkönig hier?

Das Sammeln hat angefangen als „Jeckerei“, wie man im Rheinland sagt. Patienten, Freunde und Familie schenkten mir die Figuren. Das Froschkönig-Märchen kann auch als Bild dafür stehen, was in der Psychotherapie geschehen kann: sich vom Frosch zum Prinzen zu verwandeln oder die Ressourcen und Möglichkeiten, die in einem stecken, zu nutzen.

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