ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2014DDR-Gesundheitswesen: Unter Druck
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In die Erfüllung der gewünschten Blutkonserven waren auch das Betriebsgesundheitswesen und die Betriebe eingebunden.

So fanden in vielen Betrieben regelmäßig Blutspendeaktionen statt.

Hierbei bekamen die Betriebe von ihrem Fachministerium die zu spendende Menge an Blut vorgegeben.

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Die Beschäftigten wurden unter anderem durch Auszeichnungen (zum Beispiel „Kollektiv der sozialistischen Arbeit“ – Gruppendruck) mehr oder weniger zum Spenden gezwungen. Auch auf die Mitarbeiter des Betriebsgesundheitswesens wurde zum Beispiel über den Stadtbezirksarzt Druck ausgeübt, zum Beispiel musste, wenn die vorgegebenen Zahlen nicht erfüllt wurden, der jeweilige Betriebsarzt zum Stadtbezirksarzt und sich in einer mehr als peinlichen Art rechtfertigen.

Dr. Luitgard Stulich, 10319 Berlin

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