ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2014Frauenanteil in der Medizin: Potenziale von Ärztinnen bleiben oft ungenutzt

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Frauenanteil in der Medizin: Potenziale von Ärztinnen bleiben oft ungenutzt

Dtsch Arztebl 2014; 111(11): A-428 / B-372 / C-356

Hillienhof, Arne

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Nach Einschätzung des Hartmannbundes (HB) werden die Potenziale des hohen Frauenanteils von etwa 45 Prozent an der Ärzteschaft noch immer nicht hinreichend genutzt. Es fehle trotz unbestreitbaren Fortschritts vielerorts noch immer an der notwendigen Fantasie und an entschlossenem Engagement, wenn es gelte, Konzepte für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf umzusetzen.

Die Medizin wird weiblich: Der Frauenanteil unter den Ärzten steigt. Foto: mauritius images
Die Medizin wird weiblich: Der Frauenanteil unter den Ärzten steigt. Foto: mauritius images

„Es ist ja gar nicht zu bestreiten, dass vielerorts nach neuen Wegen gesucht wird“, sagte HB-Vorstandsmitglied Dr. med. Kathrin Krome. Wenn es dann aber an die konkrete Realisierung gehe, blieben viele gute Ideen in den Kinderschuhen stecken. Damit, so Krome, bleibe am Ende wertvolles Frauenpotenzial ungenutzt.

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Auch ein Blick in die Führungsstrukturen des Medizinbetriebs zeige noch erheblichen Nachholbedarf. Angesichts des hohen Anteils von Medizinstudentinnen komme es darauf an, den angehenden Ärztinnen greifbare Perspektiven auf Führungspositionen zu eröffnen. hil

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