ArchivDeutsches Ärzteblatt14/2014Keine freie Glukoselösung verabreichen

MEDIZIN: Diskussion

Keine freie Glukoselösung verabreichen

Do not Administer Free Glucose Solution

Dtsch Arztebl Int 2014; 111(14): 252; DOI: 10.3238/arztebl.2014.0252b

Staus, Heike

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Der Beitrag war interessant. Ich selber habe in der Neonatatolgie, Pädiatrie und Intensivmedizin gearbeitet. Allerdings verfügt nicht jede Ärztin/jeder Arzt über eine solche Ausbildung. Wenn nun eine Ärztin/ein Arzt einem Kind parenteral „Kochsalz- oder Glukoselösung (bei Kindern < 1. Lebensjahr ewa 100 mL/kg Körpergewicht)“ ([1], Seite 771) verabreicht, kann ein Kind durch die Glukoselösung zu Tode kommen. Problematisch ist dabei das freie Wasser, es kann zum Hirnödem und zu Krämpfen führen. Diesen Fall hat es tatsächlich einmal gegeben. Das Kind starb unter Krämpfen.

DOI: 10.3238/arztebl.2014.0252b

Heike Staus

Kölln-Reisiek

Interessenkonflikt

Die Autorin gibt keine Interessenkonflikte an.

1.
Niehues T: The febrile child: diagnosis and treatment. Dtsch Arztebl Int 2013; 110(45): 764–74 VOLLTEXT
1.Niehues T: The febrile child: diagnosis and treatment. Dtsch Arztebl Int 2013; 110(45): 764–74 VOLLTEXT

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