ArchivDeutsches Ärzteblatt20/1996Mitteilungen: Neue Honorarvereinbarung mit den Rentenversicherungsträgern

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Bundes­ärzte­kammer

Mitteilungen: Neue Honorarvereinbarung mit den Rentenversicherungsträgern

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LNSLNS Nachfolgend ist der Wortlaut der vom 1. April 1996 an gültigen neuen Honorarvereinbarung zwischen Bundes­ärzte­kammer und Verband Deutscher Rentenversicherungsträger (VDR) abgedruckt. Dies ersetzt die im Deutschen Ärzteblatt Nr. 91 Heft 28/29 vom 18. Juli 1994 wiedergegebene Fassung und gilt bis zum 31. 12. 1996.
Wichtig: Bei der Abrechnung der neben Gutachten (§ 1) eventuell erforderlichen ärztlichen Sonderleistungen nach § 2 gilt weiterhin die GOÄ in der Fassung vom 10. Juni 1988.
Grund ist, daß der VDR zwar die Honorarvereinbarung auf die GOÄ in der Fassung vom 1. 1. 1996 umstellen wollte, dies jedoch mit einer "Nullrunde" bei sämtlichen Pauschalvergütungen. Damit wären in der Honorarvereinbarung die in der neuen GOÄ enthaltenen Absenkungen bei den "technischen Leistungen" voll zum Tragen gekommen, jedoch ohne die in der neuen GOÄ gegebene Erhöhung bei Befundberichten und Gutachten. Dies konnte von der Bundes­ärzte­kammer nicht akzeptiert werden. Mit der jetzt erreichten bescheidenen Erhöhung bei den Gutachten-Pauschalgebühren (§ 1) und Beibehaltung der Vergütungen für "Sonderleistungen" ist das derzeit erreichbare und zugleich tragbare Ergebnis für die Ärzteschaft zustande gekommen.
Die in den neuen Bundesländern – insbesondere durch die BfA – bisher gebräuchlichen sogenannten "erweiterten Befundberichte" sind nicht mehr Bestandteil der Honorarvereinbarung und sollen nicht mehr zur Anwendung kommen.
In den neuen Bundesländern einschließlich Berlin-Ost ist der Honorarsatz nach § 5 von bisher 84 Prozent auf 85 Prozent angehoben worden.
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