ArchivDeutsches Ärzteblatt14/2014Susanne Weinbrenner: Rehabilitation und Prävention weiter stärken

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Susanne Weinbrenner: Rehabilitation und Prävention weiter stärken

Dtsch Arztebl 2014; 111(14): A-603 / B-519 / C-499

Hibbeler, Birgit

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Wenn jemand wegen einer Krankheit dauerhaft nicht mehr arbeiten kann, ist das für den Einzelnen ein Schicksalsschlag. Erwerbsminderungsrenten sind niedriger als Altersrenten. Dass Menschen möglichst lange gesund bleiben, ist ein wichtiges Ziel – nicht zuletzt wegen der Rente mit 67. Aufgrund des Fachkräftemangels ist es auch ein gesamtgesellschaftliches Anliegen.

Susanne Weinbrenner, Foto: Hoffotografen
Susanne Weinbrenner, Foto: Hoffotografen

Für Dr. med. Susanne Weinbrenner (51) ist es entscheidend, dass Risiken für eine verminderte Erwerbsfähigkeit frühzeitig erkannt werden. Sie ist sicher, dass die Möglichkeiten diesbezüglich noch lange nicht ausgeschöpft sind. „Ich habe aber den Eindruck, dass der Stellenwert von Rehabilitation und Prävention stärker anerkannt wird“, sagt sie.

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Weinbrenner ist seit knapp zwei Jahren Leitende Ärztin sowie Leiterin des Geschäftsbereiches Sozialmedizin und Rehabilitation der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Bund. „Das ist eine interessante und vielfältige, aber auch komplexe Aufgabe“, sagt sie. Unter anderem entwickelt sie Konzepte für die Bereiche Qualitätssicherung und Rehaforschung. Rehabilitation müsse den bestmöglichen Nutzen haben, betont sie. Vor allem die Patientenorientierung ist ihr ein wichtiges Anliegen.

In ihrer klinischen Tätigkeit als Fachärztin für Anästhesie hat Weinbrenner – vor allem in der Schmerztherapie – immer wieder die Erfahrung gemacht, dass die Akutmedizin mitunter zu spät ansetzt. Sie entschloss sich, Public Health zu studieren. Vor ihrer Tätigkeit bei der DRV Bund war sie beim Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin tätig. Birgit Hibbeler

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