ArchivDeutsches Ärzteblatt14/2014Freiwilliges soziales Jahr: „Einzigartige Erfolgsgeschichte“

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Freiwilliges soziales Jahr: „Einzigartige Erfolgsgeschichte“

Dtsch Arztebl 2014; 111(14): A-568 / B-488 / C-468

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Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), das nach eigenen Angaben der größte Anbieter von Arbeitsplätzen für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) ist, hat zum 50-jährigen Bestehen dieses Angebots von einer „einzigartigen Erfolgsgeschichte“ gesprochen. Auf jeden FSJ-Platz kämen beim Roten Kreuz zwei Bewerbungen, betonte Rudolf Seiters. Mehr als die Hälfte der Absolventen blieben im Anschluss ehrenamtlich aktiv.

In Kliniken und Altenheimen sind die jungen Menschen im FSJ eine große Hilfe. Foto: dpa
In Kliniken und Altenheimen sind die jungen Menschen im FSJ eine große Hilfe. Foto: dpa

1964 startete das DRK mit zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmern, 2014 waren es etwa 11 500. Am häufigsten arbeiten sie in Krankenhäusern und Kliniken sowie in der Altenpflege, im Kinder- und Jugendbereich, im Rettungsdienst und Krankentransport. Der Frauenanteil ist bis auf den Rettungsdienst und den Krankentransport in allen Bereichen höher. Nur wenige Teilnehmer haben den Hauptschulabschluss oder keinen Schulabschluss, der Großteil ist höher qualifiziert.

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Seiters appellierte an die Bun­des­fa­mi­lien­mi­nis­terin, einen leichteren Zugang für Jugendliche aus benachteiligten Lebensverhältnissen zum FSJ zu schaffen. „Gleichzeitig muss der Bund die Höhe dieser Förderprogramme deutlich aufstocken“, sagte er. EB

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