ArchivDeutsches Ärzteblatt20/1996Mitteilungen – Mutterschafts-Richtlinien: Konsequenzen der Regelungen im Einheitlichen Bewertungsmaßstab

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Kassenärztliche Bundesvereinigung

Mitteilungen – Mutterschafts-Richtlinien: Konsequenzen der Regelungen im Einheitlichen Bewertungsmaßstab

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LNSLNSLNSLNS Mit der Änderung des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM) zum 1. Januar 1996 wurde durch die Neufassung der Nr. 100 zum Ausdruck gebracht, daß obligater Bestandteil der Betreuung einer Schwangeren gemäß den Richtlinien des Bundes­aus­schusses der Ärzte und Krankenkassen die Ultraschallüberwachung mit Bilddokumentation (Ultraschall-Screening) ist. Demnach dürfen Ärzte die Mutterschaftsvorsorge nach diesen Richtlinien nicht mehr erbringen, wenn sie nicht in der Lage sind, ein Ultraschall-Screening durchzuführen, das den dazu festgelegten Anforderungen an die Qualifikation der Untersucher und die Mindestanforderungen an die apparative Ausstattung in der Ultraschall-Vereinbarung gemäß § 135 (2) SGB V entspricht.
In Anbetracht dieser Anforderung an Inhalt und Zielsetzung des Ultraschall-Screening in der Mutterschaftsvorsorge sind Ärzte, die zur Zeit nicht über eine Ultraschallgenehmigung verfügen, nicht mehr berechtigt, die Leistung nach Nr. 100 des Kapitels B IX EBM abzurechnen.
Die stringente Verknüpfung der Ultraschalldiagnostik als Kernleistung der Schwangerenbetreuung mit der Berechtigung zur Durchführung der Mutterschaftsvorsorge bedurfte einer Verdeutlichung in den MutterschaftsRichtlinien, die mit der nachstehenden Änderung zu den Richtlinien zum Ausdruck gebracht wird.
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