ArchivDÄ-TitelSupplement: PerspektivenKardiologie 1/2014Akute Herzinsuffizienz: Den Kreislauf zügig stabilisieren

Supplement: Perspektiven der Kardiologie

Akute Herzinsuffizienz: Den Kreislauf zügig stabilisieren

Dtsch Arztebl 2014; 111(15): [16]

Graf, Jochen; Ferrari, Markus; Hennersdorf, Marcus

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Bei Patienten im kardiogenen Schock stellen extrakorporale Unterstützungssysteme nicht nur die Oxygenierung sicher, gleichzeitg wird der arterielle Mitteldruck angehoben, was die Organperfusion verbessert. Foto: Marcus Hennersdorf
Bei Patienten im kardiogenen Schock stellen extrakorporale Unterstützungssysteme nicht nur die Oxygenierung sicher, gleichzeitg wird der arterielle Mitteldruck angehoben, was die Organperfusion verbessert. Foto: Marcus Hennersdorf

Im Mittelpunkt stehen die Behandlung der Symptome durch Diuretika, Vasodilatantien, Inotropika beziehungsweise Vasopressoren und – im kardiogenen Schock – auch der Einsatz extrakorporaler Therapieverfahren.

Die akute Herzinsuffizienz, die sich als akute Dekompensation einer chronischen Herzinsuffizienz oder als De-novo-Herzinsuffizienz zeigen kann, und der kardiogene Schock sind potenziell lebensbedrohliche Notfallsituationen, die ein unverzügliches intensivmedizinisches Handeln zur Wiederherstellung einer suffizienten Organdurchblutung erfordern. Die mannigfachen Ursachen sind differenzialdiagnostisch zu durchdenken. Gerade im Fall der ischämisch bedingten Herzinsuffizienz steht die schnelle Revaskularisation an erster Stelle.

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Im kardiogenen Schock ist das Herz nicht in der Lage, eine ausreichende Perfusion und Oxygenierung lebenswichtiger Organe sicherzustellen. Klinische Zeichen der Hypoperfusion sind Somnolenz, Zentralisation, Niereninsuffizienz mit Oligo- oder Anurie sowie Dyspnoe bei pulmonaler Stauung. Kommt noch eine Rechtsherzinsuffizienz dazu, zeigen sich infolge des erhöhten venösen Volumens periphere Ödeme und ein venöser Stau mit prominenten Jugularvenen. Um die Entwicklung eines Multiorgandysfunktionssyndroms (MODS) zu verhindern, ist die zügige Stabilisierung beziehungsweise Wiederherstellung eines suffizienten Kreislaufs für die Prognose des Patienten relevant. Insbesondere im kardiogenen Schock ist oft das MODS eine Hauptursache für die nach wie vor hohe Mortalitätsrate von 40 Prozent und mehr innerhalb eines Monats (1).

In der Akutphase sind ein hämodynamisches Monitoring sowie die intensivmedizinische Behandlung mit Sauerstoffgabe und gegebenenfalls mechanischer Ventilation essenziell. Daneben ist eine sofortige Pharmakotherapie mit positiv inotropen Substanzen und vorübergehend Vasopressoren zur Anhebung des Blutdrucks indiziert, um ein MODS zu vermeiden oder zu minimieren. Die Pharmakotherapie findet begleitenden Einsatz in der Behandlung des kardiogenen Schocks, wobei die kausale Behandlung mit Revaskularisation eines verschlossenen Infarktgefäßes nicht verzögert werden darf und immer schnellstmöglich erfolgen sollte. Ergänzend stehen inzwischen mehrere Formen von extrakorporalen Herzunterstützungssystemen zur Verfügung, die zu einer hämodynamischen Stabilisierung führen sollen.

Pharmakotherapie

Bei der Pharmakotherapie der akuten Herzinsuffizienz und des kardiogenen Schocks sind verschiedene Therapieprinzipien in Abhängigkeit von der hämodynamischen Situation notwendig. Daher sollten bei allen kritischen Patienten mittels Rechtsherzkatheter oder PICCO-System das Herzminutenvolumen und der systemische Widerstand gemessen werden. Der kardiogene Schock ist in der invasiven Diagnostik durch einen Herzminutenvolumenindex von unter 1,8 l/min/kg Körpergewicht (unter 2,2 l/min/kg KG unter Therapie) und einen systolischen Blutdruck unter 90 mmHg über mehr als 30 Minuten Dauer charakterisiert.

In der Notfallsituation können mittels Echokardiografie die Pumpfunktion des rechten und linken Ventrikels sowie die Füllungszustände abgeschätzt werden. Ist die akute Herzinsuffizienz Folge einer hypertensiven Dysregulation, sollten Vasodilatanzien und Diuretika vorrangig eingesetzt werden. Auch die Gabe eines Betablockers ist dann indiziert. Bei Hypotension und im kardiogenen Schock kommen dagegen Inotropika und Vasopressoren zum Einsatz (Tabelle). Bei hohem systemischem Gefäßwiderstand (SVR) kann auch der Einsatz eines peripheren Vasodilatators unter kontinuierlichem hämodynamischem Monitoring erwogen werden, um das Herzminutenvolumen zu steigern.

Substanzen zur intravenösen Behandlung der akuten Herzinsuffizienz und des kardiogenen Schocks
Substanzen zur intravenösen Behandlung der akuten Herzinsuffizienz und des kardiogenen Schocks
Tabelle
Substanzen zur intravenösen Behandlung der akuten Herzinsuffizienz und des kardiogenen Schocks

Als Inotropikum hat sich Dobutamin als Medikament der Wahl etabliert. Bei niedrigem SVR und Hypotension kann zusätzlich neben der Gabe von Volumen ein Vasopressor gegeben werden. Hier findet Noradrenalin in der Intensiv- und Notfallmedizin Anwendung. Weitere Substanzen sind speziellen Indikationsgebieten wie der Kardioanästhesie oder bei therapierefraktärer Hypotension vorbehalten. Hier werden Inhibitoren der Phosphodiesterase IIIc verwendet, um bei postoperativer Pumpinsuffizienz die Weaningphase zu verkürzen. Enoximon und Milrinon führen zu einer Drucksenkung in der pulmonalen Strombahn, weshalb sie auch bei Rechtsherzinsuffizenz gegeben werden können. Dopamin und Dobutamin haben bei isolierter Rechtsherzinsuffizienz dagegen ungünstige Effekte.

Der Kalziumsensitizer Levosimendan zeigt klinisch günstige Effekte auf die Hämodynamik, doch auch er war in der SURVIVE1-Studie in Bezug auf die 6-Monats-Mortalität Dobutamin nicht überlegen (2). In Österreich wird er neben Dobutamin häufig eingesetzt; doch in Deutschland ist Levosimendan noch nicht zugelassen und muss über die internationale Apotheke bezogen werden.

Adrenalin ist heute nur noch in Reanimationssituationen als Notfallmedikament zu empfehlen, da es in höheren Dosen mit erheblichen Nebenwirkungen assoziiert ist. Die früher propagierte endotracheale Applikation wird von den aktuellen Leitlinien zur Reanimation nicht mehr empfohlen. Höhere Dosen (ab 10 mg) können mittelbar kardiotoxisch wirken und sollten daher vermieden werden (3, 4).

Bei den klinisch etablierten Pharmaka gibt es bislang keine wissenschaftliche Evidenz, die einen Überlebensvorteil in einer großen, prospektiv randomisierten Studie zur akuten Herzinsuffizienz oder im Schock demonstrieren konnte. Alle kreislaufstabilisierenden Substanzen haben jedoch relevante Nebenwirkungen.

Der Adenosin-A1-Antagonist Rolophyllin konnte gegenüber Placebo in der PROTECT2-Studie keinen die Prognose verbessernden Effekt bei akut dekompensierter Herzinsuffizienz zeigen (180-Tage-Mortalität 17,9 Prozent versus 17,4 Prozent bei Placebo). Allerdings traten bei etwa einem Prozent der Patienten neurologische Nebenwirkungen auf (5).

Weitere Substanzen befinden sich in der Entwicklung. Auch das in den USA oft eingesetzte Neseritide und der Vasopressinantagonist Tolvaptan konnten bei akut dekompensierter Herzinsuffizienz keine Verbesserung des Überlebens herbeiführen (6, 7). Im kardiogenen Schock ließ sich die Mortalität auch nicht mit Inhibitoren der endothelialen Stickstoffmonoxid-(NO)-Synthetase senken, obwohl dies in Pilotstudien postuliert wurde (8).

Eine neue Entwicklung stellt das Schwangerschaftshormon Serelaxin dar, das erstmals eine Mortalitätsreduktion nach 180 Tagen in einer prospektiv randomisierten Studie zeigen konnte (9). Die US-Gesundheitsbehörde FDA sprach sich Ende März zwar gegen dessen Zulassung aus, Novartis will derweil die klinischen Tests mit Serelaxin fortsetzen.

Entsprechend der Leitlinie zur Behandlung des infarktbedingten kardiogenen Schocks sollten bei der Pharmakotherapie bestimmte Zielwerte der Hämodynamik erreicht werden (10). Ein systemischer Gefäßwiderstand von 800–1 000 dyn*sec*cm-5 sowie ein arterieller Mitteldruck von 65–70 mmHg sollten durch die differenzierte Gabe von Inotropika und Vasopressoren erreicht werden. So ist das Risiko eines MODS zu minimieren und die ansonsten schlechte Prognose zu verbessern.

Extrakorporale Therapieverfahren

Eine kurzfristige mechanische Kreislaufunterstützung ist in den Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) zur Therapie der akuten Herzinsuffizienz mit einer Klasse-IIb/C-Empfehlung versehen. Bisher wurde häufig eine intraaortale Ballonpumpe (IABP) angewendet. Nachdem jedoch in der deutschen Multicenter-Studie IABP-Schock II keine Verbesserung der Überlebensrate bei Patienten im kardiogenen Schock nach akutem Myokardinfarkt nachgewiesen werden konnte (1), ist deren Anwendung heutzutage weitgehend obsolet. Eine Indikation zur Verwendung der IABP besteht im Einzelfall bei Patienten mit akuter Mitralklappeninsuffizienz durch einen Papillarmuskelabriss oder einen Ventrikelseptumdefekt jeweils als Komplikation eines Myokardinfarkts, insbesondere als Überbrückung bis zur operativen Versorgung.

Für Patienten mit persistierender Hypotonie trotz Gabe von Vasopressoren und inotrop wirksamen Substanzen stehen heutzutage verschiedene Systeme zur Verfügung, die vor allem als Überbrückung bis zur Erholung der kardialen Funktion („bridge to recovery“) eine vielversprechende Alternative darstellen. Dabei werden verschiedene Verfahren je nach Form der Unterstützung unterschieden. Das Prinzip der extrakorporalen Membranoxygenation besteht darin, dass über großlumige Kanülen (meist femoraler Zugang) Blut mittels einer Pumpe venös entnommen wird, per Membranoxygenator decarboxyliert und oxygeniert wird, und dann über einen arteriellen Zugang zurückgeführt wird (Foto und Grafik).

Schematische Darstellung der extrakorporalen Membranoxygenation
Schematische Darstellung der extrakorporalen Membranoxygenation
Grafik
Schematische Darstellung der extrakorporalen Membranoxygenation

Damit wird nicht nur die Ventilation und Oxygenation sichergestellt, durch die arterielle Rückführung entsteht auch eine Kreislaufunterstützung mit Anhebung des arteriellen Mitteldrucks und Optimierung der Organperfusion. Daher wird in diesem Zusammenhang auch meist der Begriff „extracorporal life support“ (ECLS) verwendet. In Deutschland werden gegenwärtig vor allem drei Systeme eingesetzt (Lifebridge/Zoll Lifebridge GmbH, Cardiohelp/Maquet AG, i-cor/Xenios AG).

Eine weitere Möglichkeit der Kreislaufunterstützung stellen perkutan zu implantierende Herzpumpen dar (Impella 2.5 und CP), die retrograd über die Aortenklappe in den linken Ventrikel gelegt werden. Damit können bis zu 4,0 l/min als antegrader Blutfluss in den aortalen Ausflusstrakt erzeugt werden. Im USpella3-Register konnte eine deutliche Mortalitätsreduktion der mit dem Impella-System behandelten Patienten gezeigt werden, insbesondere wenn dieses System vor der PCI implantiert wurde (11).

Die dritte Möglichkeit stellt das System Tandem Heart dar, bei dem das Blut linksatrial drainiert und arteriell zurückgegeben wird. Dieses System führt ebenfalls zu einer deutlichen hämodynamischen Verbesserung, ist aber in seinem Einsatz sicherlich durch die Komplexität der Implantation und die Komplikationsrate limitiert.

Die Unterstützungssysteme insgesamt führen zu einem Anstieg des Cardiac Index und einer Verringerung der Füllungsdrücke (12). Gleichzeitig resultieren meist eine Besserung der Organfunktion und eine Rückgang von Parametern der Gewebsischämie.

Eine Reduktion der Mortalität im kardiogenen Schock konnte bisher in einzelnen Fallserien gezeigt werden (13, 14). Als Prädiktoren für das Überleben konnten zum Beispiel der initiale Laktat- beziehungsweise pH-Wert und eine stattgehabte Reanimation beziehungsweise deren Dauer vor Implantation identifiziert werden (15, 16, 17).

Zudem scheint auch die Zeitspanne bis zur Anlage eines ECLS entscheidend zu sein (18). Wie zu erwarten profitieren Patienten, die im Krankenhaus reanimiert und mit einem ECLS versorgt wurden, gegenüber denjenigen, die extern betreut wurden. (19).

Typische Komplikationen bei der Anwendung mechanischer Kreislaufunterstützungssysteme sind Hämolyse und Extremitätenischämien durch die großlumigen arteriellen Gefäßzugänge (20, 21).

Bei den mechanischen Unterstützungssystemen werden in Zukunft weitere Innovationen zu erwarten sein. So wird es in absehbarer Zeit eine ECMO mit EKG-getriggerter, pulsatiler Kreislaufunterstützung geben, die eine synchronisierte Unterstützung und aktive diastolische Augmentation ermöglichen wird. Erste (noch nicht publizierte) tierexperimentelle Daten zeigen hierunter eine Steigerung des koronaren Flusses ohne Steigerung der Nachlast.

Auch wenn Daten aus größeren, randomisierten Studien fehlen, so zeigen die bisherigen Erfahrungen, dass die Anwendung mechanischer Unterstützungssysteme bei akuter Herzinsuffizienz eine Behandlungsoption für Patienten mit ansonsten sehr hoher Mortalität sein kann. Um im Einzelfall bei Patienten mit schwerer, akuter Herzinsuffizienz und persistierender Schocksymptomatik die Chance auf eine Erholung der Organfunktion nicht verstreichen zu lassen, sollten diese rechtzeitig in ein Zentrum mit der Möglichkeit zur Anlage eines mechanischen Unterstützungssystems verlegt werden.

Die offenen Fragen betreffen gegenwärtig die Wahl des Systems, den richtigen Zeitpunkt der Implantation sowie den Umgang mit – beziehungsweise die Vermeidung von – geräteassoziierten Komplikationen. Insgesamt stellt die akute Herzinsuffizienz ein häufiges Krankheitsbild dar, bei dem eine wesentliche Reduktion der Mortalität durch die gegenwärtig zur Verfügung stehenden Therapieverfahren kaum erreicht wurde.

Im Mittelpunkt der Therapie stehen die Behandlung der Symptome durch Diuretika, Vasodilatantien, Inotropika beziehungsweise Vasopressoren und – im kardiogenen Schock – auch der Einsatz extrakorporaler Therapieverfahren.

Dr. med. Jochen Graf

Medizinische Klinik I, SLK-Kliniken Heilbronn GmbH, Heilbronn

Prof. Dr. Dr. med. Markus Ferrari

HSK, Dr. Horst Schmidt Kliniken GmbH, Wiesbaden

Prof. Dr. med. Marcus Hennersdorf

Medizinische Klinik I, SLK-Kliniken Heilbronn GmbH

1SURVIVE = The Survival of Patients With Acute Heart Failure in Need of Intravenous Inotropic Support

2PROTECT = Placebo-Controlled Randomized Study of the Selective Adenosine A1 Receptor Antagonist Rolofylline for Patients Hospitalized with Acute Decompensated Heart Failure and Volume Overload to Assess Treatment Effect on Congestion and Renal Function
3USpella = US-Multicenterregister von Impella 2,5 Patienten

@Literatur im Internet:
www.aerzteblatt.de/lit1514

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Schematische Darstellung der extrakorporalen Membranoxygenation
Schematische Darstellung der extrakorporalen Membranoxygenation
Grafik
Schematische Darstellung der extrakorporalen Membranoxygenation
Substanzen zur intravenösen Behandlung der akuten Herzinsuffizienz und des kardiogenen Schocks
Substanzen zur intravenösen Behandlung der akuten Herzinsuffizienz und des kardiogenen Schocks
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