VARIA: Einblicke

Einblicke: Felix Jansen (31), Dipl.-Psych.

PP 13, Ausgabe April 2014, U3

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Foto: Murat Türemis
Foto: Murat Türemis

Der Berufseinsteiger hat nach dem Studium der Psychologie im holländischen Nijmegen eine Ausbildung zum Verhaltenstherapeuten in Köln absolviert und im Frühjahr 2012 mit der Approbation beendet. Zusammen mit jungen Kollegen arbeitet er in der „Kölner Psychotherapiepraxis“ im Rahmen der Kostenerstattung; außerdem hat er eine halbe Stelle in einer psychiatrischen Akutklinik. Bereits während der Ausbildung hat Jansen sich engagiert als Sprecher für die Interessen des Nachwuchses. Aktuell ist er aktiv im Landesvorstand Nordrhein der Deutschen Psychotherapeuten-Vereinigung.

Was mögen Sie am meisten an Ihrem Beruf?

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Dass man mit Menschen auf eine Art und Weise in Kontakt kommt, die man sonst so nicht erlebt. Man kann alles fragen, es gibt kaum Grenzen, jemanden kennenzulernen. Gleichzeitig hilft man demjenigen, sich selbst kennen und ändern zu lernen. Diesen Entwicklungsprozess zu fördern, finde ich immer wieder spannend.

Was mögen Sie nicht an Ihrem Beruf?

Der ganze bürokratische Aufwand um die Therapie herum: Berichte schreiben, Rechnungen nachhalten und der besondere Aufwand im Rahmen der Kostenerstattung, das ist schon nervig.

Wenn Sie die Weichen stellen könnten. . .?

Dann würde ich die Direktausbildung einführen und in das Studium der Psychotherapie psychologische, medizinische und sozialpädagogische Inhalte integrieren. Das würde mit einem Schlag viele Probleme lösen und die psychologische Psychotherapie viel besser im Gesundheitswesen verankern.

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