ArchivDeutsches Ärzteblatt15/2014Qualitäts­sicherungs­ver­ein­barung zu den Blutreinigungsverfahren gemäß § 135 Abs. 2 SGB V Anpassung des „Arzt-Patienten-Schlüssels“ zum 1. April 2014 – Änderungen der Vereinbarung gemäß § 135 Abs. 2 SGB V zur Ausführung und Abrechnung von Blutreinigungsverfahren (Qualitäts­sicherungs­ver­ein­barung zu den Blutreinigungsverfahren)

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Kassenärztliche Bundesvereinigung

Qualitäts­sicherungs­ver­ein­barung zu den Blutreinigungsverfahren gemäß § 135 Abs. 2 SGB V Anpassung des „Arzt-Patienten-Schlüssels“ zum 1. April 2014 – Änderungen der Vereinbarung gemäß § 135 Abs. 2 SGB V zur Ausführung und Abrechnung von Blutreinigungsverfahren (Qualitäts­sicherungs­ver­ein­barung zu den Blutreinigungsverfahren)

Dtsch Arztebl 2014; 111(15): A-664 / B-572 / C-552

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Der Textabschnitt über den „Arzt-Patienten-Schlüssel“ in der Qualitäts­sicherungs­ver­ein­barung zu den Blutreinigungsverfahren wurde zum 1. April 2014 angepasst. Die Änderung in § 5 Absatz 7 Buchstabe c der Vereinbarung ist im Zuge der Neufassung der Dialysesachkostenpauschalen zum 1. Juli 2013 notwendig geworden. Ferner haben die Partner des Bundesmantelvertrages vereinbart, dass die erbrachten Dialysen bei Kindern künftig nicht mehr in die Berechnung des „Arzt-Patienten-Schlüssels“ einbezogen werden.

Bekanntmachungen

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§ 5 Absatz 7 Buchstabe c) wird wie folgt gefasst:

„Werden durch den Arzt oder die Einrichtung eine bestimmte Anzahl von Patienten ab dem vollendeten 18. Lebensjahr in der vertragsärztlichen Versorgung pro Jahr kontinuierlich in der Dialyse als „Zentrumsdialyse“ und „Zentralisierte Heimdialyse“ behandelt, ist über die fachliche Vertretung im Einzelfall hinaus die Tätigkeit weiterer Ärzte in der Dialysepraxis oder Dialyseeinrichtung nachzuweisen. Die Anzahl der kontinuierlich behandelten Patienten wird an Hand der abgerechneten Leistungen nach den Gebührenordnungspositionen 40823 und 40825 i.V.m. 40837 (Wochenpauschalen) des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM) ermittelt. Dabei ergibt sich die Anzahl der Patienten aus dem Quotienten aller pro Jahr abgerechneten Leistungen nach den Gebührenordnungspositionen 40823 und 40825 i.V.m. 40837 und der Anzahl der Wochen pro Jahr. Bei einem Anteil von mehr als 10% der erbrachten Leistungen sind die Ferien- und Wohnortdialysen sowie die intermittierenden Peritonealdialysen (40824, 40827 i.V.m. 40838 und 40828), die nicht mindestens 3mal in der Woche durchgeführt werden können, zu berücksichtigen. Daraus resultiert folgender „Arzt-Patienten-Schlüssel“:“

Die Änderungen sind am 1. April 2014 in Kraft getreten. □

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