ArchivDeutsches Ärzteblatt16/2014Ambulante spezialfachärztliche Versorgung: KBV-Broschüre mit Informationen für Einsteiger

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Ambulante spezialfachärztliche Versorgung: KBV-Broschüre mit Informationen für Einsteiger

Dtsch Arztebl 2014; 111(16): A-668 / B-576 / C-556

Rieser, Sabine

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Für welche Patienten kommt die ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) in Betracht? Wer übernimmt die Behandlung? Und unter welchen Voraussetzungen können Vertragsärztinnen und -ärzte daran teilnehmen? Antworten auf diese und andere Fragen befinden sich in einer Broschüre der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV).

Die Broschüre und zusätzliche Informationen unter: www.kbv.de/asv
Die Broschüre und zusätzliche Informationen unter: www.kbv.de/asv

Mit dem GKV-Versorgungsstrukturgesetz von 2012 wurde ein neuer Versorgungsbereich geschaffen: die ambulante spezialfachärztliche Versorgung. An ihr können sich sowohl Niedergelassene wie Krankenhausärzte beteiligen, die Patienten mit seltenen und schweren Erkrankungen mit besonderen Krankheitsverläufen ambulant behandeln – „ohne dass einer von beiden auf der Strecke bleibt“, wie die KBV schreibt. Seit einem Jahr liegt eine Richtlinie des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses vor, mit der die Anforderungen an die interdisziplinären Teams präzisiert wurden. In Anlagen werden nun die Vorgaben für einzelne Krankheitsbilder festgelegt. Seit 1. April könnten Fachärzte eine „Berechtigung“ zur ASV bei den erweiterten Landesausschüssen beantragen, heißt es in der Broschüre. Zum 1. Juli startet die ASV für Patienten mit gastrointestinalen Tumoren und Tumoren der Bauchhöhle.

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Weil die ASV nicht zur vertragsärztlichen Versorgung zählt, gilt der Bundesmantelvertrag nicht. Auch Abrechnung und Vergütung laufen nach anderen Regeln ab. Rie

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