ArchivDeutsches Ärzteblatt16/2014Zehn Jahre DRG-System: Anders als die Krankenhäuser

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Zehn Jahre DRG-System: Anders als die Krankenhäuser

Dtsch Arztebl 2014; 111(16): A-696 / B-602 / C-580

Schreyer, Dietrich

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Der Artikel stellt die Frage: „Wie hat das DRG-System den stationären Sektor verändert?“ Prof. Roeder, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Münster, kommt zu dem Schluss: „Die Zuwendung zum Patienten haben wir reduziert.“ Denn sie werde nicht finanziert. Anzufügen ist die Frage: „Wie hat das DRG-System den ambulanten Sektor verändert?“ Bedingt durch die teilweise außerordentlich kurzen Verweildauern, werden die Behandlung postoperativer Komplikationen (zum Beispiel Wundversorgung, Infektionen) und die poststationäre Beratung (die Patienten werden oft vor Erhalt des histologischen Befundes entlassen. Zitat vieler Patienten: „Im Krankenhaus hat ja kaum einer mit mir gesprochen, die hatten ja alle keine Zeit“) durch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte durchgeführt, und das zum Nulltarif . . . Wir reduzieren nicht die Zuwendung zum Patienten . . .

Dr. med. Dietrich Schreyer, 92224 Amberg

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