ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2014Deutsches Medizinhistorisches Museum: „Die Hand des Hutmachers“

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Deutsches Medizinhistorisches Museum: „Die Hand des Hutmachers“

Dtsch Arztebl 2014; 111(18): [55]

Klinkhammer, Gisela

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Foto: Deutsches Medizinhistorisches Museum
Foto: Deutsches Medizinhistorisches Museum

Was macht ein Handwerker, der seine Hand verliert? Er gibt auf, schult um, verzweifelt – oder erfindet sein Handwerk neu, so wie der Hutmacher Gottfried Schätz von Tegernsee. Gottfried Schätz verlor seine Hand im Zweiten Weltkrieg. 1943 kehrte er mit einer „Sauerbruch-Hand“ aus Holz, Eisen und Leder in die väterliche Werkstatt zurück. 64 Jahre lang lebte er mit seiner Prothese, bis ins hohe Alter hinein arbeitete er damit im erlernten Beruf. Eine kleine Ausstellung im Deutschen Medizinhistorischen Museum Ingolstadt präsentiert bis 15. Juni die „Hand des Hutmachers“ zusammen mit Fotos, Filmen und Objekten aus dem Leben des Gottfried Schätz. Und sie stellt weitere Handwerker vor, die mit dieser Prothese in enger Verbindung standen: den Chirurgen und Sauerbruch-Schüler Max Lebsche, der Schätz in München operierte, und den Uhrmacher Jakob Hüfner, der den raffinierten Mechanismus erdachte, der in der Holzhand steckt. Informationen: www.dmm-ingolstadt.de Kli

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