ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2014Ausstellung in Berlin: „Rassenhygiene“ der Nazis

KULTURTIPPS

Ausstellung in Berlin: „Rassenhygiene“ der Nazis

Dtsch Arztebl 2014; 111(19): [55]

Jachertz, Norbert

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Die von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde konzipierte Wanderausstellung zu Zwangssterilisation und NS-Euthanasie ist vom 26. März bis 13. Juli im Berliner Gedenkort „Topographie des Terrors“, unmittelbar neben dem Gropius-Bau, zu sehen (www.topographie.de). Sie ist damit jetzt auch einem breiteren Publikum ohne komplizierte Zugangsregelungen zugänglich. Geöffnet ist die Ausstellung täglich von 10 bis 20 Uhr. Zuvor wurde sie im Deutschen Bundestag gezeigt (dazu DÄ, Heft 4/2014).

Die Ausstellung („erfasst, verfolgt, vernichtet. Kranke und Behinderte im Nationalsozialismus“) geht auch auf die rassenhygienische Vorgeschichte und den Umgang mit Tätern und Opfern nach 1945 ein und scheut sich nicht, die Verantwortlichen beim Namen zu nennen. Sie wird ergänzt durch einen ganz vorzüglichen Katalog; es gibt auch eine Version in einfacher Sprache. Das Begleitprogramm behandelt unter anderem die heikle Position der Psychiatrie im Nationalsozialismus und die Krankenmorde in der besetzten ehemaligen Sowjetunion, ein außerhalb der Fachkreise bisher wenig bekanntes Thema. NJ

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