ArchivDeutsches Ärzteblatt21/2014Palliativpass: Mehr Rechtssicherheit im Notfall

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Palliativpass: Mehr Rechtssicherheit im Notfall

Dtsch Arztebl 2014; 111(21): A-916 / B-784 / C-744

Schulte-Strathaus, Regine

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Geraten Schwerstkranke in eine Krisensituation, läuft in aller Regel die notärztliche Versorgung an, obwohl diese Menschen kaum noch von einer Maximalversorgung profitieren können. Auch die Angehörigen ordnen sich diesem Prozedere meist unter, auch, wenn eine Patientenverfügung vorliegt, die solche Maßnahmen untersagt. Abhilfe kann der Palliativpass schaffen. Auf diesem Pass sind die Wünsche des Patienten für oder gegen lebensrettende Maßnahmen dokumentiert.

Anlässlich des Patiententages der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin in Wiesbaden wurde der Pass vorgestellt. Als Berater für die Patienten sind acht Wiesbadener Institutionen eingebunden: Das Gesundheitsamt der Stadt, das Amt für Soziale Arbeit, die Palliativstationen der Kliniken Asklepios, St.-Josefs-Hospital und HSK, der ambulante Palliativverein Auxilium, das HospizPalliativNetz und das Zentrum für ambulante Palliativversorgung. Für Dr. med. Thomas Nolte, Leiter des Zentrums, steht fest, „dass dieser Pass für alle Betroffenen eine verbindliche Sicherheit darstellt, die eine Patientenverfügung und die Vorsorgevollmacht ergänzt“. RSS

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