ArchivDeutsches Ärzteblatt21/2014Medikamentenabhängigkeit: Checkliste für Senioren

MEDIEN

Medikamentenabhängigkeit: Checkliste für Senioren

Bialowons, Ramona

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales hat einen Flyer zur „Medikamentenabhängigkeit im Alter“ entwickelt. Dieser enthält Informationen zu den Ursachen und Folgen einer Medikamentenabhängigkeit und auch über mögliche Hilfemaßnahmen. Durch eine Checkliste lässt sich überprüfen, ob jemand durch die Einnahme von Psychopharmaka suchtgefährdet ist.

Oftmals nehmen ältere Menschen Medikamente ein, die eine Veränderung der Befindlichkeit oder der Bewusstseinslage hervorrufen. Zu diesen Medikamenten zählen unter anderem Beruhigungs-, Schlaf- und Schmerzmittel. Diese können bei Senioren zu Problemen führen. „Viele Medikamente, die ältere Menschen einnehmen, können schnell abhängig machen und die Lebenssituation der Betroffenen durch Nebenwirkungen stark beeinträchtigen“, erläuterte Gesundheitssenator Mario Czaja.

Generell sollten Senioren und auch deren Angehörige daher die bestehende Medikation immer wieder hinterfragen. Dabei soll sie der Flyer unterstützen. Er ist auf der Homepage unter www.berlin.de/lb/drogen-sucht zu finden. RB

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Deutsches Ärzteblatt plus
zum Thema

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote