Archiv1/2014Tumor-assoziierte Fatigue: Epidemiologie, Pathogenese, Diagnostik und Therapie

MEDIZIN: cme

Tumor-assoziierte Fatigue: Epidemiologie, Pathogenese, Diagnostik und Therapie

cme Kompakt 2014 (1)

Horneber, Markus; Fischer, Irene; Dimeo, Fernando; Rüffer, Jens Ulrich; Weis, Joachim

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Hintergrund: Tumor-assoziierte Fatigue (Cancer-related Fatigue [CrF]) tritt bei vielen Krebspatienten während und nach der Behandlung auf. CrF kann zu jedem Zeitpunkt der Tumorerkrankung auftreten, selbstlimitierend sein oder bis zu Jahren persistieren. Sie bewirkt einen Teufelskreis aus abnehmender Leistungsfähigkeit, Vermeidung von Anstrengungen, Inaktivität, fehlender Regeneration, Hilflosigkeit und depressiver Stimmung. CrF ist von Gefühlen der Müdigkeit, Erschöpfung und mangelnder Energie geprägt, kann zu erheblichen Leistungseinbußen bis hin zur Berufsunfähigkeit führen. Sie ist mit einer erhöhten Sterblichkeit verbunden. Beschwerden und Zeichen der CrF werden kaum systematisch erfragt, Belastungen und Einschränkungen nicht ausreichend wahrgenommen und Behandlungsmöglichkeiten häufig unterschätzt.

Methode: Selektive Literaturrecherche unter Berücksichtigung nationaler und internationaler Leitlinien.

Ergebnisse: Ursachen und Entstehung der CrF sind komplex. Somatische, emotionale, kognitive und psychosoziale Faktoren bedingen und beeinflussen sich wechselseitig und führen zu individuell sehr unterschiedlichen Erscheinungsbildern. Die zentrale Rolle in der diagnostischen Vorgehensweise nimmt das anamnestische Gespräch ein. Wichtige Aufgabe der Differenzialdiagnose ist die Abgrenzung zu depressiven Störungen. Evidenz zu wirksamen Behandlungsmöglichkeiten gibt es aus zahlreichen randomisierten Studien und Metaanalysen zu nichtmedikamentösen und medikamentösen Therapien. Um eine Chronifizierung zu vermeiden, sollte CrF frühzeitig behandelt werden.

Schlussfolgerung: Das Tumor-assoziierte Erschöpfungssyndrom ist eine ernst zu nehmende Befindensstörung mit belastenden körperlichen, psychischen und sozialen Auswirkungen, die von den Ärzten wahrgenommen und behandelt werden sollte.

LNSLNS

Die Fortschritte der modernen Onkologie mit ihren vielfältigen und komplexen Möglichkeiten der Diagnose und Therapie haben dazu geführt, dass mehr Patientinnen und Patienten geheilt werden oder ein längeres und besseres Leben mit der Krebserkrankung führen können. Dafür müssen viele Betroffene eine beeinträchtigende Therapiephase bewältigen und erleben zum Teil dauerhafte Folgen und Nachwirkungen der Krankheit und der Therapie.

Zu den häufigsten Beschwerden bei Krebspatienten zählen dabei Müdigkeit, Kraftlosigkeit, Erschöpfung und verminderte Leistungsfähigkeit, die enorme medizinische, psychische und soziale Auswirkungen haben. Im internationalen Sprachgebrauch hat sich für ein solches Müdigkeits- und Erschöpfungssyndrom, wenn es bei Krebspatienten auftritt, der Begriff Tumor-assoziierte Fatigue (Cancer-related Fatigue [CrF]) etabliert (1).

Lernziele

In diesem Beitrag werden die folgenden Aspekte der CrF erläutert:

  • Erscheinungsbild
  • Epidemiologie
  • Ätiologie und Pathogenese
  • Diagnostik und Differenzialdiagnostik sowie
  • medikamentöse und nichtmedikamentöse Interventionsmöglichkeiten der Tumor-assoziierten Fatigue.

Methodische Vorgehensweise

Die Arbeit basiert auf einer selektiven Literatursuche (Cochrane Library, Embase, Medline) und bezieht Leitlinien des National Comprehensive Cancer Network (NCCN, [2]), der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM, [3]) und ein Konsensusstatement der European Association for Palliative Care (EAPC, [4]) ein.

Erscheinungsbild

Die Symptomatik der Tumor-assoziierten Fatigue ist vielschichtig und reicht von Gefühlen der Abgeschlagenheit und mangelnden Energie über Antriebs- und Interesselosigkeit bis zu Konzentrations- und Gedächtnisstörungen. Die empfundenen Störungen und Einschränkungen werden von den Betroffenen sehr unterschiedlich beschrieben und ausgedrückt. Qualitative Studien zeigen, wie individuell die Beschwerdebilder sind und dass kaum eines dem anderen gleicht (5, e1). Typischerweise stehen die Beschwerden in keinem rechten Verhältnis zu vorangehenden Aktivitäten und nach Erholungsphasen oder Schlaf tritt, im Gegensatz zur normalen Müdigkeit und Erschöpfung, häufig keine oder nur geringe Besserung ein (6). Viele Betroffene leiden zusätzlich unter Schmerzen, Schlafstörungen und psychischer Belastung durch Angst und Depression (79) (Kasten 1). Eine Längsschnittuntersuchung, die bei Patienten mit verschiedenen, kurativ behandelbaren Krebserkrankungen den Zusammenhang von Symptomen vom Beginn der Therapie bis 18 Monate danach untersuchte, fand sogar heraus, dass CrF ein unabhängiger Risikofaktor für das Auftreten von Depression, Schlafstörungen und Schmerzen ist (10).

Merkmale der Tumor-assoziiertenFatigue
Merkmale der Tumor-assoziiertenFatigue
Kasten 1
Merkmale der Tumor-assoziiertenFatigue

Von allen Symptomen und Beschwerden, unter denen Krebspatientinnen und -patienten leiden, wie Schmerzen, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit und Übelkeit, werden die der CrF als die am stärksten belastenden empfunden (e2, e3). CrF führt zu verminderter Lebensqualität und schränkt die Leistungsfähigkeit vieler Betroffener deutlich ein (11, e3, e4).

In zahlreichen prospektiven Studien waren Symptome der CrF mit kürzeren Überlebenszeiten und erhöhter Sterblichkeit verbunden (e5, e6). CrF kann zu jedem Zeitpunkt der Erkrankung auftreten, als frühes Zeichen bereits vor der Diagnose, während der Behandlung, lange nach deren Abschluss oder bei rezidivierender beziehungsweise progredienter Erkrankung. Die Symptome der CrF können zeitlich begrenzt sein oder längere Zeit persistieren, in einzelnen Fällen noch Jahre nach Abschluss der Tumortherapie (e7). Je stärker dabei die Beschwerden bereits während der Behandlung sind (Chemo-/Strahlentherapie), umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese auch nach der Therapie wieder auftreten oder weiter bestehen (e8).

Auswirkungen

Je nach Verlauf und Ausprägung reichen die Auswirkungen der CrF von vorübergehender Unpässlichkeit über unzureichende Alltagsbewältigung mit sozialem Rückzug (e9) bis zu Berufs- und Erwerbsunfähigkeit mit persönlichen finanziellen und volkswirtschaftlichen Belastungen (e10, e11). Hiervon sind nicht nur die Patienten allein, sondern auch ihr soziales Umfeld betroffen (e12).

Viele Untersuchungen zeigen, dass Beschwerden und Zeichen der CrF kaum systematisch erfragt werden. Dadurch nehmen Behandlungsteams das Ausmaß der Belastungen und Einschränkungen durch CrF nicht ausreichend wahr und unterschätzen die Behandlungsbedürftigkeit (12, 13). Gründe für eine unzureichende Kommunikation über CrF finden sich sowohl auf Seiten der Betroffenen als auch bei den Behandlern. So sprechen Patienten die Beschwerden nicht an, weil sie nicht als klagsam erscheinen möchten oder sie diese als „zur Krankheit und Therapie gehörend“ betrachten. Auch befürchten sie, dass die Symptome einen Rückfall der Erkrankung bedeuten könnten oder dass die Therapie verzögert werden könnte (e13, e14). Auf Seiten des Behandlungsteams sind mangelnde Zeit und fehlende Kenntnisse zur Diagnostik und zu Behandlungsmöglichkeiten wichtige Hinderungsgründe für eine angemessene Kommunikation (12). Nicht zuletzt führen Vergleiche der Behandler und des sozialen Umfelds mit der (jeweils eigenen) Alltagsmüdigkeit dazu, dass die Beschwerden der Betroffenen relativiert und nicht ausreichend ernst genommen werden (e15, e16).

Prävalenz

Bei der Interpretation epidemiologischer Zahlen zur Tumor-assoziierten Fatigue (CrF) ist zu bedenken, dass CrF zwar durch eine charakteristische Gruppe von Symptomen gekennzeichnet ist, aber keine nosologische Einheit darstellt.

In vielen epidemiologischen Studien wird daher die Häufigkeit der CrF mit Hilfe von Selbsteinschätzungsfragebögen untersucht. Als Goldstandard gelten dabei Fragebögen, mit denen die verschiedenen Dimensionen der CrF (somatisch, affektiv und kognitiv) erfasst werden (zum Beispiel mit dem Multidimensional Fatigue Inventory [MFI]) (e17). Da allerdings sehr unterschiedliche Fragebögen eingesetzt werden und die Festlegungen, ab welcher Ausprägung die angegebenen Beschwerden als CrF betrachtet werden, nicht einheitlich sind, schwanken die Ergebnisse zur Prävalenz zum Teil deutlich. In einer aktuellen Längsschnittuntersuchung einer repräsentativen Stichprobe in Deutschland zur CrF wiesen 32 % der Krebspatienten bereits bei stationärer Aufnahme, 40 % bei Entlassung und 36 % ein halbes Jahr darauf deutlich stärkere Müdigkeits- und Erschöpfungssymptome auf als eine gesunde Vergleichsgruppe (gemessen mit MFI, Subskala „generelle Fatigue“) (13).

In einer weiteren Untersuchung fanden Kuhnt et al. zwei Jahre nach Abschluss der Erstbehandlung noch bei 48 % der Patienten Zeichen und Beschwerden der CrF, die bei 12 % sehr stark ausgeprägt waren (e18). Diese Häufigkeiten sind mit Ergebnissen aus internationalen Studien vergleichbar (e19e21).

Ätiologie und Pathogenese

Alle Erklärungsmodelle zur Ursache und Entstehung von Müdigkeits- und Erschöpfungssyndromen gehen von komplexen und multikausalen Vorgängen aus. Bei der CrF können diese durch den Tumor bedingt oder Folge der Therapie sein, aber auch Ausdruck einer genetischen Disposition, begleitender somatischer oder psychischer Erkrankungen, wie auch verhaltens- oder umweltbedingter Faktoren sein (14, 15). Damit ergibt sich eine breite Palette möglicher Ursachen und Einflussfaktoren somatischer, affektiver, kognitiver und psychosozialer Art, die zu der gemeinsamen Endstrecke Tumor-assoziierte Fatigue führen und beim einzelnen Patienten häufig nicht voneinander getrennt werden können. Als zugrunde- liegende pathophysiologische Faktoren werden diskutiert:

  • Dysregulation inflammatorischer Zytokine (e22e25)
  • Störung hypothalamischer Regelkreise (e26e28),
  • Veränderungen im serotoninergen System des ZNS (e29, e30)
  • Störung der zirkadianen Melatoninsekretion und des Schlaf-Wach-Rhythmus (e31e33) sowie
  • Polymorphismen der Gene für Regulationsproteine der oxidativen Phosphorylierung, der Signaltransduktion in B-Zellen, der Expression proinflammatorischer Zytokine und des Katecholaminstoffwechsels (e34e37).

Bei der häufig stark verminderten körperlichen Leistungsfähigkeit werden als Ursachen vornehmlich Veränderungen in kortikalen und spinalen Zentren der Sensomotorik (e38) wie auch solche des muskulären Erregungs- und Energiestoffwechsels beschrieben (e39).

Diagnostik

Entsprechend der Leitlinie des NCCN sollte bei allen Patienten während der Behandlung und in der Nachsorge in regelmäßigen Abständen gezielt nach Müdigkeits- und Erschöpfungssymptomen gefragt werden (2). Hierfür wird empfohlen, mit Hilfe einer visuellen Analogskala die Intensität der Beschwerden in der vorangegangenen Woche zu ermitteln (0 = nicht müde, 10 = stärkste Müdigkeit). Eine Intensität von ≥ 4 wird dabei als Schwellenwert für weitere Diagnostik betrachtet. Weiterhin wird empfohlen, mithilfe visueller Analogskalen zu erfragen, wie stark sich die CrF auf verschiedene Lebensbereiche auswirkt. Hier bedeuten Werte von ≥ 5 eine starke und ernst zu nehmende Beeinträchtigung sozialer Funktionen der Betroffenen (e40). Wenn Beschwerden und Zeichen der CrF vorliegen, trifft die weitergehende Diagnostik auf folgende Schwierigkeiten:

  • Die Symptomatik der CrF ist unspezifisch, weil sie auch Ausdruck für andere Erkrankungen oder Funktionsstörungen sein kann.
  • Die selbsteingeschätzten Beschwerden und Belastungen der Betroffenen definieren das Krankheitsbild.
  • Die Betroffenen sehen trotz schwerer Belastung häufig nicht krank aus.
  • Die Art und Ausprägung der Beschwerden schwanken von Patient zu Patient und können sich im Laufe der Zeit verändern.
  • Es gibt keine verlässlichen Labor- oder Funktionstests für CrF.

Die Komplexität dieser Situation erfordert ein differenziertes Vorgehen, dessen Hauptziel es ist, behandelbare Ursachen und Einflussfaktoren zu identifizieren (Grafik 1).

Einflussfaktoren und behandelbare Ursachen der CrF
Einflussfaktoren und behandelbare Ursachen der CrF
Grafik 1
Einflussfaktoren und behandelbare Ursachen der CrF

Die zentrale Rolle in der diagnostischen Vorgehensweise nimmt das anamnestische Gespräch ein. In diesem sollten genau die Art, Ausprägung und der zeitliche Verlauf der Beschwerden erfragt werden und auf mögliche Zusammenhänge mit vegetativen Funktionen geachtet werden wie:

  • Schlafverhalten
  • soziale und umweltbedingte Faktoren
  • Medikationen einschließlich Selbstmedikationen
  • Gebrauch von Genuss- und Rauschmitteln
  • Vorgeschichte
  • körperliche Aktivität.

Des Weiteren sollte erfragt werden, ob die Symptome als neuartig beziehungsweise ungewohnt erlebt werden. Zusammen mit der körperlichen Untersuchung können hierdurch Hinweise für mögliche Ursachen oder beeinflussende Faktoren identifiziert werden (3) (Grafik 2). Lassen sich durch Anamnese, körperlichen Befund und orientierende Basislaboruntersuchung keine möglicherweise zugrundeliegenden Funktionsstörungen eingrenzen, sind weiterführende Labor- und apparative Untersuchungen häufig auch wenig ergiebig. Nach den Leitlinien der DEGAM sind diese daher nur bei eindeutigen Auffälligkeiten in der bis dahin durchgeführten Diagnostik indiziert (3).

Grundlegende und vertiefende Diagnostik
Grundlegende und vertiefende Diagnostik
Grafik 2
Grundlegende und vertiefende Diagnostik

Eine häufige und wichtige Aufgabe bei der Differenzialdiagnose der CrF ist es, den Zusammenhang mit depressiven Störungen zu klären. In nahezu allen Untersuchungen sind Müdigkeits- und Erschöpfungssymptome mit solchen der Depressivität korreliert (8), was nicht verwundert, weil Ermüdbarkeit und Antriebsmangel zu den Hauptsymptomen depressiver Störungen zählen. Nach den Ergebnissen zweier Studien liegt allerdings nur bei etwa einem Drittel der Betroffenen mit ausgeprägter CrF gleichzeitig eine depressive Störung im Sinne einer „Major Depression“ (DSM-IV) vor (e41, e42). Für die rasche und sensitive Erkennung einer depressiven Störung als mögliche Ursache einer CrF empfiehlt sich in der Praxis der „2-Fragen-Test“ (e43). Wenn beide Fragen mit „Ja“ beantwortet werden, liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit eine depressive Störung vor, die weitergehender Fachdiagnostik bedarf (Kasten 2).

2-Fragen-Test zur Anamnese einer depressiven Erkrankung
2-Fragen-Test zur Anamnese einer depressiven Erkrankung
Kasten 2
2-Fragen-Test zur Anamnese einer depressiven Erkrankung

Die Erfahrung im Umgang mit CrF-Patienten zeigt, dass bei vielen keine eindeutige psychosoziale oder somatische Ursache identifiziert werden kann. Dies darf aber nicht dazu führen, dass die Beschwerden von Behandlerseite als nicht „legitim“ abgetan werden. Vielmehr ist es gerade in diesen Situationen wichtig, die Symptome und Belastungen ernst zu nehmen und Gesprächs- und Handlungsbereitschaft zu signalisieren. Oft können Folgekontakte noch nach einigen Wochen oder Monaten zur diagnostischen Klärung beitragen (3).

Gegenüber der beschriebenen, symptombasierten Diagnosestellung, hat eine multidisziplinäre Expertengruppe (Fatigue Coalition [e20]) vorgeschlagen, CrF als Syndrom zu betrachten und mit Hilfe eines strukturierten Interviews zu diagnostizieren, bei dem der Schweregrad, die funktionellen Einschränkungen und die Dauer verschiedener Symptome als Kriterien berücksichtigt werden (Kasten 3). Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit zu Studien, die diese Kriterien zur Diagnose der CrF angewendet haben, hat die Reliabilität und Validität der Kriterien nachgewiesen (16).

Konsensusbasierte Kriterien der Fatigue Coalition zur Diagnose einer CrF
Konsensusbasierte Kriterien der Fatigue Coalition zur Diagnose einer CrF
Kasten 3
Konsensusbasierte Kriterien der Fatigue Coalition zur Diagnose einer CrF

Therapie

Die Behandlung der CrF muss in den meisten Fällen ohne eindeutig diagnostizierte Ursache, aber in der Kenntnis möglicher Einflussfaktoren geplant werden (Grafik 3). Sie sollte frühzeitig beginnen, um einer möglichen Chronifizierung entgegenzuwirken (e8). Die Behandlung verknüpft verschiedene Behandlungsansätze miteinander und orientiert sich dabei an der individuellen Ausprägung der körperlichen, psychischen und kognitiven Beschwerden, dem Ausmaß der funktionellen Beeinträchtigung, den Vorstellungen der Betroffenen und bezieht das soziale Umfeld der Betroffenen in die Planung der Behandlung ein (e44). Nach den Empfehlungen aktueller Leitlinien bilden nichtmedikamentöse Therapieansätze das Zentrum der Behandlung der CrF und können in begründeten Einzelfällen durch Medikamente ergänzt werden (17).

Therapiealgorithmus
Therapiealgorithmus
Grafik 3
Therapiealgorithmus

Die zentralen Ziele der Behandlung sind:

  • verstärkende Faktoren der CrF zu mindern
  • individuelle Hilfen für den Umgang mit den Beschwerden und Belastungen zu geben
  • vorhandene Kräfte und Ressourcen zu aktivieren und
  • sich gemeinsam um eine, der Vielschichtigkeit der Situation angemessene, biopsychosoziale Sicht zu bemühen.

Als erster Schritt sollten die Betroffenen eingehend über CrF informiert und beraten werden. Viele Patienten wissen nicht, dass es CrF gibt und verstehen – gerade wenn sie von ihrer Krebserkrankung geheilt sind – nicht, warum sie so erschöpft sind. Zudem erleben sie vielfach Unverständnis für ihre Situation aus ihrem sozialen Umfeld. Bereits das Wissen, dass die Beschwerden „einen Namen haben“ und dass es Möglichkeiten der Behandlung gibt, kann sehr entlastend wirken (e45). Es ist in diesem Zusammenhang auch von Bedeutung, die Patienten darauf hinzuweisen, dass CrF nicht gleichbedeutend mit einer schlechten Prognose sein muss (e46). Ängste können auf diese Weise abgebaut beziehungsweise verhindert werden, wenn die Aufklärung bereits präventiv vor Beginn der Tumortherapie erfolgt (e8).

Ein weiterer Schritt ist das gezielte Erfragen von Symptomen, die häufig mit CrF verbunden sind, wie zum Beispiel Depressivität, Schlafstörungen und Schmerzen (18) und deren Behandlung. Das systematische Erfassen und die erfolgreiche Behandlung gleichzeitig bestehender Symptom führte zu einer signifikanten Minderung der CrF, wie de Raaf et al. in einer randomisierten Studie herausfanden (19).

Alle nachfolgenden Anregungen zu medikamentösen und nichtmedikamentösen Behandlungen der CrF stammen aus randomisierten kontrollierten Studien, deren Zusammenfassungen in Übersichtsarbeiten oder aus Metaanalysen (entsprechend einem Evidenzlevel 1–2 nach Oxford Center Evidence Based Medicine).

Nichtmedikamentöse Behandlungsmöglichkeiten

Nicht-pharmakologische Interventionen bieten viele Möglichkeiten, Beschwerden und Belastungen der CrF zu mindern.

Die Ergebnisse zweier aktueller Metaanalysen und zahlreicher randomisierter kontrollierter Studien erlauben hierfür die Empfehlung spezifischer psychosozialer Interventionen und spezieller Formen körperlichen Trainings (20, 21).

Psychosoziale Interventionen – Zur Verringerung der CrF können vor allem kognitiv-verhaltensbezogene Therapieansätze (20, 21, e47), Psychoedukation beziehungsweise gezielte, themenbezogene Beratung (20, 21) sowie Energiespar- und Aktivitätsmanagement und Methoden zur Stärkung und Förderung der Regeneration (20, e48, e49) eingesetzt werden (Tabelle 1).

Nichtmedikamentöse Behandlungen der CrF mit Evidenz aus systematischen Übersichtsarbeiten (SR), Metaanalysen (MA) oder randomisierten kontrollierten Studien (RCT)
Nichtmedikamentöse Behandlungen der CrF mit Evidenz aus systematischen Übersichtsarbeiten (SR), Metaanalysen (MA) oder randomisierten kontrollierten Studien (RCT)
Tabelle 1
Nichtmedikamentöse Behandlungen der CrF mit Evidenz aus systematischen Übersichtsarbeiten (SR), Metaanalysen (MA) oder randomisierten kontrollierten Studien (RCT)

Während die Durchführung von (kognitiven) Verhaltenstherapien und achtsamkeitbasierter Stressreduktion (MBSR) in die Hand speziell dafür ausgebildeter Fachkräfte gehört, können die übrigen Interventionen – vorbehaltlich der räumlichen und personellen Voraussetzungen – in den Praxisalltag integriert werden.

Bei der Anleitung zum Aktivitäts- und Energiesparmanagement sollen die Betroffenen lernen, mit ihren Kräften hauszuhalten, beispielsweise nur wichtige Aufgaben selber zu erledigen, rechtzeitig Ruhepausen einzulegen und Zeiten für angenehme Aktivitäten (wie Kinobesuche, sich mit Freunden treffen, Musikhören etc.) einzuplanen.

Psychoedukative Interventionen und themenzentrierte Beratung sind wichtige Elemente eines supportiven Behandlungskonzeptes. Als besonders geeignet haben sich gezielte kognitiv-verhaltenstherapeutische Ansätze erwiesen (21, e47). Bei diesen ist das Ziel, die Zusammenhänge zwischen körperlichen Beschwerden, ihrer Bewertung (beispielsweise „unangenehm“ versus „katastrophal“), daraus resultierender emotionaler Befindlichkeit (beispielsweise „Sorge“ versus „Verzweiflung“) und Verhaltensweisen deutlich zu machen. Die Betroffenen sollen erkennen, dass durch eine angemessene Bewertung der Situation die Lebensqualität positiv beeinflusst werden kann. Mit kognitiven Verhaltenstherapien und MBSR lassen sich auch die mit CrF häufig einhergehenden Hyper- und Insomnien beeinflussen (2). Darüber hinaus werden auch Hilfestellungen für die Verarbeitung der Krankheit und deren Behandlungsfolgen sowie für den Umgang mit psychischem Dysstress durch Angst, Stimmungsschwankungen etc. vermittelt.

Körperliches Training – Ausdauer- und Krafttrainingsprogramme beugen dem Teufelskreis aus Bewegungsmangel, Verlust an Kondition und rascher Erschöpfung vor und können allen Patienten mit CrF empfohlen werden (22, e50), solange keine Kontraindikationen bestehen (Kasten 4). Die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention und die Deutsche Krebsgesellschaft haben Richtlinien für die Gestaltung von Trainings- und Sportprogrammen für Tumorpatienten veröffentlicht (23).

Kontraindikationen für Sport bei Tumorpatienten
Kontraindikationen für Sport bei Tumorpatienten
Kasten 4
Kontraindikationen für Sport bei Tumorpatienten

Idealerweise findet ein medizinisches Aufbautraining mehrmals pro Woche statt, mit täglichen Übungen zur Ausdauer und zweimal wöchentlichen Krafttrainingseinheiten. Die Übungen sollten sich jeweils über 30–45 Minuten pro Trainingseinheit erstrecken (24). Der Umsetzung eines solchen Idealplans für ein (lebenslanges) körperliches Training stehen aus Patientensicht zahlreiche Hinderungsgründe wie körperliche Einschränkungen, fehlendes Interesse oder vermeintlicher Mangel an Gelegenheiten entgegen (e51). Diese Hinderungsgründe gilt es, durch das fachkundige Gespräch aufzuspüren und durch gezielte Beratung oder kognitiv-verhaltenstherapeutische Ansätze zu überwinden, so dass das körperliche Training regelmäßiger Teil der Alltagsaktivitäten wird. Dabei hilft es, die Neigungen der Patienten bezüglich der verschiedenen Sportarten zu berücksichtigen sowie Intensität und Dauer der Trainingseinheiten an die Möglichkeiten der Patienten und die jeweilige Krankheitssituation anzupassen und über vier bis sechs Wochen langsam zu steigern (25). Die Belastungsintensität in der Endstufe sollte 70–80 % der maximalen Belastbarkeit (maximaler Puls beziehungsweise maximale Kraft) nicht überschreiten (Kasten 5). Während Krafttraining möglichst in Einrichtungen mit physiotherapeutischer oder ärztlicher Betreuung stattfinden sollte, kann die Durchführung eines moderaten Ausdauertrainings auch im Praxisalltag angeleitet werden. Für ein effektives Training sollte die Intensität bei einem Puls von 70–80 % der maximalen Herzfrequenz liegen. Ein Leitsatz hierfür ist: „laufen ohne zu schnaufen“ (26).

Berechnung der maximalen Herzfrequenz nach Lagerstrøm
Berechnung der maximalen Herzfrequenz nach Lagerstrøm
Kasten 5
Berechnung der maximalen Herzfrequenz nach Lagerstrøm

Medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten

Zur Behandlung der CrF werden Medikamente mit sehr unterschiedlichen Wirkprinzipien, zum Beispiel psychostimulierende Medikamente, Phytotherapeutika, Wachstumsfaktoren, Kortikosteroide und Antidepressiva eingesetzt. Interventionsstudien mit Antidepressiva haben bislang keine Verbesserung der CrF gezeigt (e52). Daher stellen Antidepressiva nur bei klarer Abgrenzung beziehungsweise Diagnose einer depressiven Störung eine Behandlungsmöglichkeit dar.

Im Folgenden wird nur auf Therapien Bezug genommen, die in randomisierten kontrollierten Studien auf Wirksamkeit und Sicherheit untersucht wurden (entsprechend Evidenzlevel 1–2 nach Oxford Center Evidence Based Medicine) (Tabelle 2).

Hämatopoetische Wachstumsfaktoren – Mit der Gabe hämatopoetischer Wachstumsfaktoren (Erythropoiesis Stimulating Agents [ESA]) kann CrF bei anämischen Patienten während der Chemotherapie gemindert werden (e53). Der zu erwartende Behandlungseffekt ist auf nur wenige Patienten begrenzt, weil die Mehrzahl der Betroffenen mit CrF keine Anämie hat (e52, e54, e55). Da die Ergebnisse einer Metaanalyse individueller Patientendaten eine Zunahme der Sterblichkeit nahelegen, wenn ESA während der Chemotherapie gegeben werden, und ESA die Häufigkeit thrombotischer und thromboembolischer Ereignisse erhöhen (e56), ist eine kritische Abwägung des Nutzens und der Risiken einer Therapie der CrF mit ESA unbedingt erforderlich (e57).

Psychostimulierende Medikamente – Die Psychostimulanzien Methylphenidat (MP) und Modafinil (MF) können CrF verringern (2729) (Tabelle 2a). Als möglicher Wirkmechanismus von Methylphenidat gegen CrF werden die Hemmung der Wiederaufnahme von Noradrenalin und Dopamin aus dem synaptischen Spalt (NDRI) und der damit verbundene erhöhte Sympathikotonus diskutiert sowie die Wirkung von MP als Serotoninrezeptoragonist (27). Eine aktuelle Metaanalyse von fünf randomisierten und placebokontrollierten Studien zeigt eine Wirksamkeit von Methylphenidat gegen CrF (30). Da die eingeschlossenen Studien jedoch nur geringe Fallzahlen hatten und zwei kürzlich veröffentlichte Studien gegensätzliche Ergebnisse zeigten – keine positiven Effekte auf die CrF von Patienten mit unterschiedlichen, fortgeschrittenen Karzinomen (31), jedoch positive Effekte auf CrF bei Patienten mit Prostatakarzinomen unter Therapie mit GnRH-Analoga (32) – sollte Methylphenidat zurzeit nur in begründeten Einzelfällen zur Behandlung der CrF angewendet werden (33). Als Gegenanzeigen einer Behandlung mit Methylphenidat müssen schlecht eingestellte arterielle Hypertonie, symptomatische koronare Herzerkrankungen, Arrhythmien oder Krampfleiden beachtet werden. Häufig auftretende unerwünschte Wirkungen von Methylphenidat sind Nervosität, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Mundtrockenheit und Übelkeit. Methylphenidat sollte einschleichend dosiert und die D-(+)-Form eingesetzt werden (e60). Nach den Ergebnissen dreier aktueller klinischer Studien überwiegt die Evidenz, dass Modafinil bei CrF nicht ausreichend wirksam ist (3436), auch wenn ältere Studien von einer Wirksamkeit bei schweren Formen der CrF berichteten (29, e61). Die European Medicine Agency (EMA) hat jedoch im vergangenen Jahr den Einsatz von Modafinil wegen des Auftretens schwerer psychiatrischer Symptome und kutaner Reaktionen (Erythema multiforme/Steven-Johnson Syndrom) auf die Therapie von Erwachsenen mit exzessiver Schläfrigkeit begrenzt.

Randomisierte, plazebokontrollierte Studien mit Methylphenidat oder Modafinil und CrF als primärem Endpunkt
Randomisierte, plazebokontrollierte Studien mit Methylphenidat oder Modafinil und CrF als primärem Endpunkt
Tabelle 2a
Randomisierte, plazebokontrollierte Studien mit Methylphenidat oder Modafinil und CrF als primärem Endpunkt

Kortikosteroide – Kortikosteroide können in palliativmedizinischen Behandlungssituationen kurzfristige CrF-mindernde und aktivitätssteigernde Wirkungen haben (e62). Eine randomisierte Studie fand eine deutliche Verbesserung der CrF und der Lebensqualität bei einer 2-wöchigen Behandlung mit 4 mg Dexamethason täglich im Vergleich zu einer Placebobehandlung (37).

Das National Comprehensive Cancer Network (NCCN) und die European Association for Palliative Care (EAPC) empfehlen, in diesen Behandlungssituationen Kortikosteroide in Erwägung zu ziehen, allerdings nur für eine begrenzte Zeit, da ein längerdauernder Einsatz durch steroidinduzierte Myopathien CrF verschlechtern kann (2, 4).

Thyreoliberin – Ergebnisse einer ersten randomisierten Studie legen nahe, dass die intravenöse Gabe von Thyreoliberin (Thyrotropin-releasing Hormon, [TRH]) eine sichere und wirksame Behandlungsmöglichkeit der CrF sein könnte (e63). TRH führte in dieser Studie zu einer wenige Stunden nach der Behandlung einsetzenden und mehrere Tage anhaltenden Besserung der Erschöpfungssymptomatik (Tabelle 2a, b). In Deutschland sind TRH-Präparate allerdings nicht für therapeutische, sondern nur für diagnostische Zwecke zugelassen.

Phytotherapeutika – Ginseng gilt als traditionelles Mittel gegen Erschöpfungszustände aller Art (e64). Untersucht wurden amerikanischer Ginseng, Panax quinquefolius (e65) und asiatischer Ginseng, Panax ginseng C.A. Meyer (e66). Die Ergebnisse der Studien lassen die vorläufige Schlussfolgerung zu, dass sowohl P. quinquefolius als auch P. ginseng CrF wirksam mindern können (Tabelle 2 a, b). In Deutschland sind Präparate aus Panax ginseng als Medikamente gegen Erschöpfungszustände zugelassen (e67).

Für die Wirksamkeit von Guarana (Paullinia cupana) gibt es erste Hinweise aus einer randomisierten Studie, in der Guarana bei Brustkrebspatientinnen CrF während der Chemotherapie verbesserte (e68). Der Hauptwirkstoff von Guarana ist Koffein allerdings enthält die in der genannten Studie eingesetzte Menge Guarana nur etwa ein Zehntel der Menge an Koffein, die in einer Tasse starken Kaffees enthalten ist (e69).

Auch für Extrakte aus der Wurzel des mongolischen Tragant (Astragalus membranaceus), einem Schmetterlingsblütler, der zu den häufig eingesetzen pflanzlichen Heilmitteln der Traditionellen Chinesischen Medizin gehört, gibt es Ergebnisse aus einer randomisierten Studie, die darauf hinweisen, dass die Extrakte eine Wirksamkeit auf CrF haben können (Tabelle 2b) (38).

Randomisierte, plazebokontrollierte Studien mit Phytopharmaka und CrF als primärem Endpunkt
Randomisierte, plazebokontrollierte Studien mit Phytopharmaka und CrF als primärem Endpunkt
Tabelle 2b
Randomisierte, plazebokontrollierte Studien mit Phytopharmaka und CrF als primärem Endpunkt

Interessenkonflikt

Prof. Weis erhielt Honorare für Vorträge bei pharmagesponserten Symposien von Novartis, Roche, Astra Zeneca und Ipsen.

PD Rüffer hat Aktien von Sanofi-Aventis und nimmt Beratertätigkeiten für Hexal war.

PD Dimeo erhielt Erstattung für Reise- und Übernachtungskosten von Chugai und Amgen. Des Weiteren erhielt er Honorare für Vorträge von Pfizer, Amgen und Chugai. Für ein von ihm initiiertes Forschungsvorhaben erhielt er Gelder von Pfizer.

Dr. Horneber erhielt Vortragshonorare von Novartis.

Dr. Fischer erklärt, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 13. 9. 2011, revidierte Fassung angenommen: 5. 12. 2011

Von den Autoren aktualisiert: 15. 5. 2014

Anschrift für die Verfasser
Dr. med. Markus Horneber
Medizinische Klinik 5
Schwerpunkt Onkologie/Hämatologie
Klinikum Nürnberg
Prof.-Ernst-Nathan-Straße 1
90419 Nürnberg
horneber@klinikum-nuernberg.de

1.
Weis J: Cancer-related fatigue: prevalence, assessment and treatment strategies. Expert Rev Pharmacoecon Outcomes Res 2011; 11: 441–6.
2.
Berger AM, Abernethy AP, Atkinson A, et al.: Cancer-related fatigue. NCCN Clinical Practice Guidelines in Oncology (NCCN Guidelines TM) Version 1.2011
3.
Donner-Banzhoff N, Maisel P, Dörr C, Baum E: Müdigkeit – DEGAM Leitlinie Nr. 2. AWMF Register Nr.053/002. Stand 2006. Göttingen, Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM).
4.
Radbruch L, Strasser F, Elsner F, et al.: Fatigue in palliative care patients – an EAPC approach. Palliat Med 2008; 22: 13–32.
5.
Scott JA, Lasch KE, Barsevick AM, Piault-Louis E: Patients’ experiences with cancer-related fatigue: a review and synthesis of qualitative research. Oncol Nurs Forum 2011; 38: 191–203.
6.
Piper BF, Cella D: Cancer-related fatigue: definitions and clinical subtypes. J Natl Compr Canc Netw 2010; 8: 958–66.
7.
Ancoli-Israel S, Moore PJ, Jones V: The relationship between fatigue and sleep in cancer patients: a review. Eur J Cancer Care 2001; 10: 245–55.
8.
Brown LF, Kroenke K: Cancer-related fatigue and its associations with depression and anxiety: a systematic review. Psychosomatics 2009; 50: 440–7.
9.
Rüffer JU, Flechtner H, Tralls P, et al.:Fatigue in long-term survivors of Hodgkin’s lymphoma; a report from the German Hodgkin Lymphoma Study Group (GHSG). Eur J Cancer 2003; 39: 2179–86.
10.
Trudel-Fitzgerald C, Savard J, Ivers H: Which symptoms come first? Exploration of temporal relationships between cancer-related symptoms over an 18-month period. Ann Behav Med 2013; 45: 329–37.
11.
Cheng KK, Lee DT: Effects of pain, fatigue, insomnia, and mood disturbance on functional status and quality of life of elderly patients with cancer. Crit Rev Oncol Hematol 2011; 78: 127–37.
12.
Vogelzang NJ, Breitbart W, Cella D, et al.: Patient, caregiver, and oncologist perceptions of cancer-related fatigue. Results of a tripart assessment survey. Semin Hematol 1997; 34: 4–12.
13.
Singer S, Kuhnt S, Zwerenz R, et al.: Age- and sex-standardised prevalence rates of fatigue in a large hospital-based sample of cancer patients. Br J Cancer 2011; 105: 445–51.
14.
Bruera E: Cancer-related fatigue: a multidimensional syndrome. J Support Oncol 2010; 8: 175–6.
15.
Barsevick A, Frost M, Zwinderman A, Hall P, Halyard M: I’m so tired: biological and genetic mechanisms of cancer-related fatigue. Qual Life Res 2010; 19: 1419–27.
16.
Donovan KA, McGinty HL, Jacobsen PB: A systematic review of research using the diagnostic criteria for cancer-related fatigue. Psychooncology 2012; 22: 737–44.
17.
Howell D, Keller-Olaman S, Oliver TK et al: A pan-Canadian practice guideline and algorithm: screening, assessment, and supportive care of adults with cancer-related fatigue. Curr Oncol 2013; 20: e233–e46.
18.
Cleeland CS, Zhao F, Chang VT, et al.:The symptom burden of cancer: Evidence for a core set of cancer-related and treatment-related symptoms from the Eastern Cooperative Oncology Group Symptom Outcomes and Practice Patterns study. Cancer 2013; 119: 4333–40.
19.
de Raaf et al. Systematic monitoring and treatment of physical symptoms to alleviate fatigue in patients with advanced cancer: A randomized controlled trial. J Clin Oncol 2013; 31: 716–23.
20.
Kangas M, Bovbjerg DH, Montgomery GH: Cancer-related fatigue: a systematic and meta-analytic review of non-pharmacological therapies for cancer patients. Psychol Bull 2008; 134: 700–41.
21.
Goedendorp MM, Gielissen MF, Verhagen CA, Bleijenberg G: Psychosocial interventions for reducing fatigue during cancer treatment in adults. Cochrane Database Syst Rev 2009; CD006953.
22.
Dimeo FC: Effects of exercise on cancer-related fatigue. Cancer 2001; 92: 1689–93.
23.
Deutsche Krebsgesellschaft: Richtlinien für die Anwendung von Sport und körperlicher Aktivität in der Prävention, supportiver Therapie und Rehabilitation neoplastischer Erkrankungen Teil II. FORUM 2011; 5: 9–12.
24.
Dimeo F: Standards in der Sportmedizin: Körperliche Aktivität und Krebs. Zeitschrift für Sportmedizin 2004; 4: 106–7.
25.
McNeely ML, Courneya KS: Exercise programs for cancer-related fatigue: evidence and clinical guidelines. J Natl Compr Canc Netw 2010; 8: 945–53.
26.
Baumann FT: Ausdauertraining mit Krebspatienten. In: Baumann FT, Schüle K, (eds.): Bewegungstherapie und Sport bei Krebs. Leitfaden für die Praxis. Köln: Deutscher Ärzte-Verlag GmbH; 2008: 33–55.
27.
Breitbart W, Alici Y: Psychostimulants for cancer-related fatigue. J Natl Compr Canc Netw 2010; 8: 933–42.
28.
Minton O, Richardson A, Sharpe M, Hotopf M, Stone PC: Psychostimulants for the management of cancer-related fatigue: A systematic review and meta-analysis. J Pain Symptom Manage 2011; 41: 761–7.
29.
Cooper MR, Bird HM, Steinberg M: Efficacy and safety of modafinil in the treatment of cancer-related fatigue. Ann Pharmacother 2009; 43: 721–5.
30.
Gong S, Sheng P, Jin H, et al.: Effect of methylphenidate in patients with cancer-related fatigue: a systematic review and meta-analysis. PLoS One. 2014;9 : e84391. doi: 10.1371/journal.pone.0084391. eCollection 2014.
31.
Bruera E, Yennurajalingham S, Palmer JL, et al.: Methylphenidate and/or a nursing telephone intervention for fatigue in patients with advanced cancer: A randomized, placebo-controlled, phase II trial. J Clin Oncol 2013; 31: 2421–7.
32.
Richard PO, Fleshner NE, Bhatt JR, Hersey KM, Chahin R, Alibhai SM: . A phase II, randomized, double-blind, placebo-controlled trial of Methylphenidate for reduction of fatigue in prostate cancer patients receiving LHRH-agonist therapy. BJU Int 2014. doi: 10.1111/bju.12755. [Epub ahead of print]
33.
Stone PC: Methylphenidate in the management of cancer-related fatigue. J Clin Oncol 2013; 31: 2372–3.
34.
Spathis A, Fife K, Blackhall F, et al.: Modafinil for the Treatment of Fatigue in Lung Cancer: Results of a Placebo-Controlled, Double-Blind, Randomized Trial. J Clin Oncol. 2014 Apr 28. [Epub ahead of print].
35.
Boele FW, Douw L, de Groot M: The effect of modafinil on fatigue, cognitive functioning, and mood in primary brain tumor patients: a multicenter randomized controlled trial. Neuro Oncol 2013; 15: 1420–8.
36.
Hovey E, de Souza P, Marx G, et al.: MOTIF investigators. Phase III, randomized, double-blind, placebo-controlled study of modafinil for fatigue in patients treated with docetaxel-based chemotherapy. Support Care Cancer 2014; 22: 1233–42.
37.
Yennurajalingam S, Frisbee-Hume S, Palmer JL, et al:. Reduction of cancer-related fatigue with dexamethasone: a double-blind, randomized, placebo-controlled trial in patients with advanced cancer. J Clin Oncol 2013; 31: 3076–82.
38.
Chen HW, Lin IH, Chen YJ: A novel infusible botanically-derived drug, PG2, for cancer-related fatigue: a phase II double-blind, randomized placebo-controlled study. Clin Invest Med 2012; 35: E1–11.
39.
Barton DL, Liu H, Dakhil SR et al.: Wisconsin Ginseng (Panax quinquefolius) to improve cancer-related fatigue: A randomized, double-blind trial, N07C2. J Natl Cancer Inst 2013; 105: 1230–8.
e1.
Holley S: Cancer-related fatigue. Suffering a different fatigue. Cancer Pract 2000; 8: 87–95.
e2.
Tishelman C, Degner LF, Rudman A, et al.: Symptoms in patients with lung carcinoma: distinguishing distress from intensity. Cancer 2005; 104: 2013–21.
e3.
Shi Q, Smith TG, Michonski JD, Stein KD, Kaw C, Cleeland CS: Symptom burden in cancer survivors 1 year after diagnosis: A Report from the american cancer society’s studies of cancer survivors. Cancer 2011; 117: 2779–90.
e4.
Scott JA, Lasch KE, Barsevick AM, Piault-Louis E: Patients’ experiences with cancer-related fatigue: a review and synthesis of qualitative research. Oncol Nurs Forum 2011; 38: E191–E203.
e5.
Gotay CC, Kawamoto CT, Bottomley A, Efficace F: The prognostic significance of patient-reported outcomes in cancer clinical trials. J Clin Oncol 2008; 26: 1355–63.
e6.
Montazeri A: Quality of life data as prognostic indicators of survival in cancer patients: an overview of the literature from 1982 to 2008. Health Qual Life Outcomes 2009; 7: 102.
e7.
Servaes P, Gielissen MF, Verhagen S, Bleijenberg G: The course of severe fatigue in disease-free breast cancer patients: a longitudinal study. Psychooncology 2007; 16: 787–95.
e8.
Kuhnt S, Ehrensperger C, Singer S, et al.: Prädiktoren tumorassoziierter Fatigue. Psychotherapeut 2011; 56: 216–23.
e9.
Smith SK, Herndon JE, Lyerly HK, et al.: Correlates of quality of life-related outcomes in breast cancer patients participating in the Pathfinders pilot study. Psychooncology 2011; 20: 559–64.
e10.
Spelten ER, Sprangers MA, Verbeek JH: Factors reported to influence the return to work of cancer survivors: a literature review. Psychooncology 2002; 11: 124–31.
e11.
Tiedtke C, de Rijk A, Dierckx de Casterlé B, Christiaens MR, Donceel P: Experiences and concerns about ’returning to work’ for women breast cancer survivors: a literature review. Psychooncology 2010; 19: 677–83.
e12.
Oktay JS, Bellin MH, Scarvalone S, Appling S, Helzlsouer KJ: Managing the impact of posttreatment fatigue on the family: Breast cancer survivors share their experiences. Fam Syst Health 2011; 29: 127–37.
e13.
Shun SC, Lai YH, Hsiao FH: Patient-related barriers to fatigue communication in cancer patients receiving active treatment. Oncologist 2009; 14: 936–43.
e14.
Westerman MJ, The AM, Sprangers MA, Groen HJ, van der Wal G, Hak T: Small-cell lung cancer patients are just ’a little bit’ tired: response shift and self-presentation in the measurement of fatigue. Qual Life Res 2007; 16: 853–61.
e15.
Pearce S, Richardson A: Fatigue in cancer: a phenomenological perspective. Eur J Cancer Care 1996; 5: 111–5.
e16.
Passik SD, Kirsh KL, Donaghy K, et al.: Patient-related barriers to fatigue communication: initial validation of the fatigue management barriers questionnaire. J Pain Symptom Manage 2002; 24: 481–93.
e17.
Smets EM, Garssen B, Bonke B, de Haes JC: The Multidimensional Fatigue Inventory (MFI) psychometric qualities of an instrument to assess fatigue. J Psychosom Res 1995; 39: 315–25.
e18.
Kuhnt S, Ernst J, Singer S, et al.: Fatigue in cancer survivors—prevalence and correlates. Onkologie 2009; 32: 312–7.
e19.
Schultz SL, Dalton SO, Christensen J, Carlsen K, Ross L, Johansen C: Factors correlated with fatigue in breast cancer survivors undergoing a rehabilitation course, Denmark, 2002–2005. Psychooncology 2010; 20: 352–60.
e20.
Cella D, Davis K, Breitbart W, Curt G: Cancer-related fatigue: prevalence of proposed diagnostic criteria in a United States sample of cancer survivors. J Clin Oncol 2001; 19: 3385–91.
e21.
Knobel H, Havard LJ, Brit LM, Forfang K, Nome O, Kaasa S: Late medical complications and fatigue in Hodgkin’s disease survivors. J Clin Oncol 2001; 19: 3226–33.
e22.
Bower JE, Ganz PA, Irwin MR, Kwan L, Breen EC, Cole SW: Inflammation and behavioral symptoms after breast cancer treatment: do fatigue, depression, and sleep disturbance share a common underlying mechanism? J Clin Oncol 2011; 29: 3517–22.
e23.
Bower JE, Ganz PA, Aziz N, Olmstead R, Irwin MR, Cole SW: Inflammatory responses to psychological stress in fatigued breast cancer survivors: relationship to glucocorticoids. Brain Behav Immun 2007; 21: 251–8.
e24.
Schubert C, Hong S, Natarajan L, Mills PJ, Dimsdale JE: The association between fatigue and inflammatory marker levels in cancer patients: a quantitative review. Brain Behav Immun 2007; 21: 413–27.
e25.
Jager A, Sleijfer S, van der Rijt CC: The pathogenesis of cancer related fatigue: could increased activity of pro-inflammatory cytokines be the common denominator? Eur J Cancer 2008; 44: 175–81.
e26.
Kamath J, Yarbrough GG, Prange AJ Jr., Winokur A: The thyrotropin-releasing hormone (TRH)-immune system homeostatic hypothesis. Pharmacol Ther 2009; 121: 20–8.
e27.
Kamath J, Yarbrough GG, Prange AJ Jr., Winokur A: Thyrotropin-releasing hormone can relieve cancer-related fatigue: hypothesis and preliminary observations. J Int Med Res 2009; 37: 1152–7.
e28.
Strasser F, Palmer JL, Schover LR, et al.: The impact of hypogonadism and autonomic dysfunction on fatigue, emotional function, and sexual desire in male patients with advanced cancer: a pilot study. Cancer 2006; 107: 2949–57.
e29.
Bower JE: Cancer-related fatigue: links with inflammation in cancer patients and survivors. Brain Behav Immun 2007; 21: 863–71.
e30.
Alexander S, Stone P, White S, Andrews P, Nussey S, Bano G: Evaluation of central serotonin sensitivity in breast cancer survivors with cancer-related fatigue syndrome. J Pain Symptom Manage 2010; 40: 892–8.
e31.
Payne, JK: Altered Circadian Rhythms and Cancer-Related Fatigue Outcomes. Integr Cancer Ther 2011; 10(3): 221–233 doi: 10.1177/1534735410392581. Epub 2011 Mar 7
e32.
Berger AM, Wielgus K, Hertzog M, Fischer P, Farr L: Patterns of circadian activity rhythms and their relationships with fatigue and anxiety/depression in women treated with breast cancer adjuvant chemotherapy. Support Care Cancer 2009; 18: 114.
e33.
Rich TA: Symptom clusters in cancer patients and their relation to EGFR ligand modulation of the circadian axis. J Support Oncol 2007; 5: 167–74.
e34.
Sprangers MA, Bartels M, Veenhoven R, et al.: Which patient will feel down, which will be happy? The need to study the genetic disposition of emotional states. Qual Life Res 2010; 19: 1429–37.
e35.
Whistler T, Taylor R, Craddock RC, Broderick G, Klimas N, Unger ER: Gene expression correlates of unexplained fatigue. Pharmacogenomics 2006; 7: 395–405.
e36.
Reinertsen KV, Grenaker Alnaes GI, Landmark-Hoyvik H, et al.:
Fatigued breast cancer survivors and gene polymorphisms in the inflammatory pathway. Brain Behav Immun 2011; 25: 1376–83.
e37.
Bower JE, Ganz PA, Irwin MR, Arevalo JM, Cole SW: Fatigue and gene expression in human leukocytes: increased NF-kappa B and decreased glucocorticoid signaling in breast cancer survivors with persistent fatigue. Brain Behav Immun 2011; 25: 147–50.
e38.
Yavuzsen T, Davis MP, Ranganathan VK, et al.: Cancer-related fatigue: central or peripheral? J Pain Symptom Manage 2009; 38: 587–96.
e39.
Ng AV: The underrecognized role of impaired muscle function in cancer-related fatigue. J Support Oncol 2010; 8: 177–8.
e40.
Given B, Given CW, Sikorskii A, et al.: Establishing mild, moderate, and severe scores for cancer-related symptoms: how consistent and clinically meaningful are interference-based severity cut-points? J Pain Symptom Manage 2008; 35: 126–35.
e41.
Andrykowski MA, Donovan KA, Laronga C, Jacobsen PB: Prevalence, predictors, and characteristics of off-treatment fatigue in breast cancer survivors. Cancer 2010; 116: 5740–8.
e42.
Murphy H, Alexander S, Stone P: Investigation of diagnostic criteria for cancer-related fatigue syndrome in patients with advanced cancer: a feasibility study. Palliat Med 2006; 20: 413–8.
e43.
Rudolf S, Bermejo I, Schweiger U, Hohagen F, Härter M: Diagnostik depressiver Störungen. Dtsch Arztebl 2006; 103: A 1754–62.
e44.
Escalante CP, Kallen MA, Valdres RU, Morrow PK, Manzullo EF: Outcomes of a cancer-related fatigue clinic in a comprehensive cancer center. J Pain Symptom Manage 2010; 39: 691–701.
e45.
Kuhnt S, Brähler E: Tumorassoziierte Fatigue. Psychother Psychosom Med Psychol 2010; 60: 402–8.
e46.
Glaus A, Frei IA, Knipping C, Ream E, Browne N: Attitude of cancer patients to fatigue: patient attitude in Switzerland and England. Pflege 2002; 15: 187–94.
e47.
Gielissen MF, Verhagen S, Witjes F, Bleijenberg G: Effects of cognitive behavior therapy in severely fatigued disease-free cancer patients compared with patients waiting for cognitive behavior therapy: a randomized controlled trial. J Clin Oncol 2006; 24: 4882–7.
e48.
Barsevick AM, Dudley W, Beck S, Sweeney C, Whitmer K, Nail L:
A randomized clinical trial of energy conservation for patients with cancer-related fatigue. Cancer 2004; 100: 1302–10.
e49.
Yuen HK, Mitcham M, Morgan L: Managing post-therapy fatigue for cancer survivors using energy conservation training. J Allied Health 2006; 35: 121E–39E.
e50.
Schmitz KH, Courneya KS, Matthews C, et al.: American college of sports medicine roundtable on exercise guidelines for cancer
survivors. Med Sci Sports Exerc 2010; 42: 1409–26.
e51.
Blaney J, Lowe-Strong A, Rankin J, Campbell A, Allen J, Gracey J: The cancer rehabilitation Journey: Barriers to and facilitators of exercise among patients with cancer-related fatigue. Phys Ther 2010; 90: 1135–47.
e52.
Minton O, Stone P, Richardson A, Sharpe M, Hotopf M: Drug therapy for the management of cancer related fatigue. Cochrane
Database Syst Rev 2010; 7 (CD006704).
e53.
Eton DT, Cella D: Do erythropoietic-stimulating agents relieve fatigue? A review of reviews. Cancer Treat Res 2011; 157: 181–94.
e54.
Dimeo F, Schmittel A, Fietz T, et al.: Physical performance, depression, immune status and fatigue in patients with hematological malignancies after treatment. Ann Oncol 2004; 15: 1237–42.
e55.
Geinitz H, Zimmermann FB, Stoll P, et al.: Fatigue, serum cytokine levels, and blood cell counts during radiotherapy of patients with breast cancer. Int J Radiat Oncol Biol Phys 2001; 51: 691–8.
e56.
Bohlius J, Schmidlin K, Brillant C, et al.: Recombinant human
erythropoiesis-stimulating agents and mortality in patients with cancer: a meta-analysis of randomised trials. Lancet 2009; 373: 1532–42.
e57.
Rizzo JD, Brouwers M, Hurley P, et al.: American Society of Clinical Oncology/American Society of Hematology clinical practice guideline update on the use of epoetin and darbepoetin in adult patients with cancer. J Clin Oncol 2010; 28(33): 4996–5010.
e58.
Roth AJ, Nelson C, Rosenfeld B, et al.: Methylphenidate for fatigue in ambulatory men with prostate cancer. Cancer 2010; 116: 5102–10.
e59.
Lower EE, Fleishman S, Cooper A, et al.: Efficacy of dexmethyl-phenidate for the treatment of fatigue after cancer chemotherapy: a randomized clinical trial. J Pain Symptom Manage 2009; 38: 650–62.
e60.
Yennurajalingam S, Palmer JL, Chacko R, Bruera E: Factors associated with response to methylphenidate in advanced cancer patients. Oncologist 2011; 16: 246–53.
e61.
Jean-Pierre P, Morrow GR, Roscoe JA, et al.: A Phase 3 randomized, placebo-controlled, double-blind, clinical trial of the effect of Modafinil on cancer-related fatigue among 631 patients receiving chemotherapy. Cancer 2010; 15: 3513–20.
e62.
Lundholm K, Gelin J, Hyltander A, et al.: Anti-inflammatory treatment may prolong survival in undernourished patients with metastatic solid tumors. Cancer Res 1994; 54: 5602–6.
e63.
Kamath J, Feinn R, Winokur A: Thyrotropin-releasing hormone as a treatment for cancer-related fatigue: a randomized controlled study. Support Care Cancer 2011.
e64.
Jia L, Zhao Y: Current evaluation of the millennium phytomedicine—ginseng (I): etymology, pharmacognosy, phytochemistry, market and regulations. Curr Med Chem 2009; 16: 2475–84.
e65.
Barton DL, Soori GS, Bauer BA, et al.: Pilot study of Panax quinquefolius (American ginseng) to improve cancer-related fatigue: a randomized, double-blind, dose-finding evaluation: NCCTG trial N03CA. Support Care Cancer 2010; 18: 179–87. (Epub 2009 May 6).
e66.
Younus J, Collins A, Wang X, et al.: A double blind placebo controlled pilot study to evaluate the effect of ginseng on fatigue and quality of life in adult chemo-naïve cancer patients. Proc Am Soc Clin Oncol 2003; 22: [abstr 2947].
e67.
Fischer I, Boehm K, Horneber M, and CAM-Cancer Consortium. Ginseng [online document]. www.cam-cancer.org/CAM-Summaries/Biologically-Based-Practices/Ginseng. Last accessed on 12 July 2010.
e68.
de Oliveira Campos MP, Riechelmann R, Martins LC, Hassan BJ, Casa FB, Giglio AD: Guarana (Paullinia cupana) Improves Fatigue in Breast Cancer Patients Undergoing Systemic Chemotherapy.
J Altern Complement Med 2011; 17: 505–12.
e69.
Hänsel R, Sticher O: Pharmakognosie Phytopharmazie. 8th edition. Heidelberg: Springer Medizin Verlag; 2007.
e70.
Brown JC, Huedo-Medina TB, Pescatello LS, Pescatello SM, Ferrer RA, Johnson BT: Efficacy of Exercise interventions in modulating cancer-related fatigue among adult cancer survivors: A meta-analysis. Cancer Epidemiol Biomarkers Prev 2011; 20: 123–33. Epub 2010 Nov 4.
e71.
Duijts SF, Faber MM, Oldenburg HS, van Beurden M, Aaronson NK: Effectiveness of behavioral techniques and physical exercise on psychosocial functioning and health-related quality of life in breast cancer patients and survivors—a meta-analysis. Psychooncology 2011; 20: 115–26.
e72.
Velthuis MJ, Agasi-Idenburg SC, Aufdemkampe G, Wittink HM: The effect of physical exercise on cancer-related fatigue during cancer treatment: a meta-analysis of randomised controlled trials. Clin Oncol (R Coll Radiol) 2010; 22: 208–21.
e73.
Dimeo F, Schwartz S, Wesel N, Voigt A, Thiel E: Effects of an endurance and resistance exercise program on persistent cancer-related fatigue after treatment. Ann Oncol 2008; 19: 1495–9.
e74.
Dimeo FC, Stieglitz RD, Novelli-Fischer U, Fetscher S, Keul J: Effects of physical activity on the fatigue and psychologic status of cancer patients during chemotherapy. Cancer 1999; 85: 2273–7.
e75.
Goedendorp MM, Gielissen MF, Verhagen CA, Bleijenberg G: Psychosocial interventions for reducing fatigue during cancer treatment in adults. Cochrane Database Syst Rev 2009; CD006953.
e76.
Kangas M, Bovbjerg DH, Montgomery GH: Cancer-related fatigue: a systematic and meta-analytic review of non-pharmacological therapies for cancer patients. Psychol Bull 2008; 134: 700–41.
e77.
van der Lee ML, Garssen B: Mindfulness-based cognitive therapy reduces chronic cancer-related fatigue: a treatment study. Psychooncology 2012; 21: 264–72.
e78.
Dimeo FC, Thomas F, Raabe-Menssen C, Propper F, Mathias M: Effect of aerobic exercise and relaxation training on fatigue and physical performance of cancer patients after surgery. A randomised controlled trial. Support Care Cancer 2004; 12: 774–9.
e79.
Carlson LE, Garland SN: Impact of mindfulness-based stress reduction (MBSR) on sleep, mood, stress and fatigue symptoms in cancer outpatients. Int J Behav Med 2005; 12: 278–85.
e80.
Dimeo FC: Bewegung im eigenen Takt – Körperliche Aktivität und Sport bei Tumorerkrankungen. Im Focus Onkologie 2010; 5: 60–6.
e81.
Mortimer JE, Barsevick AM, Bennett CL, et al.: Studying cancer-related fatigue: Report of the NCCN Scientific Research Committee. J Natl Compr Canc Netw 2010; 8: 1331–9.
Schwerpunkt Onkologie/Hämatologie Medizinische Klinik 5 Klinikum Nürnberg:
Dr. med. Horneber, Dr. phil. Fischer
Sportmedizin Charité – Universitätsmedizin Berlin: PD Dr. med. Dimeo
Deutsche Fatigue Gesellschaft e.V., Köln: PD Dr. med. Rüffer
Klinik für Tumorbiologie, Abteilung Psychoonkologie, Universitätsklinikum Freiburg: Prof. Dr. phil. Weis
Einflussfaktoren und behandelbare Ursachen der CrF
Einflussfaktoren und behandelbare Ursachen der CrF
Grafik 1
Einflussfaktoren und behandelbare Ursachen der CrF
Grundlegende und vertiefende Diagnostik
Grundlegende und vertiefende Diagnostik
Grafik 2
Grundlegende und vertiefende Diagnostik
Therapiealgorithmus
Therapiealgorithmus
Grafik 3
Therapiealgorithmus
Merkmale der Tumor-assoziiertenFatigue
Merkmale der Tumor-assoziiertenFatigue
Kasten 1
Merkmale der Tumor-assoziiertenFatigue
2-Fragen-Test zur Anamnese einer depressiven Erkrankung
2-Fragen-Test zur Anamnese einer depressiven Erkrankung
Kasten 2
2-Fragen-Test zur Anamnese einer depressiven Erkrankung
Konsensusbasierte Kriterien der Fatigue Coalition zur Diagnose einer CrF
Konsensusbasierte Kriterien der Fatigue Coalition zur Diagnose einer CrF
Kasten 3
Konsensusbasierte Kriterien der Fatigue Coalition zur Diagnose einer CrF
Kontraindikationen für Sport bei Tumorpatienten
Kontraindikationen für Sport bei Tumorpatienten
Kasten 4
Kontraindikationen für Sport bei Tumorpatienten
Berechnung der maximalen Herzfrequenz nach Lagerstrøm
Berechnung der maximalen Herzfrequenz nach Lagerstrøm
Kasten 5
Berechnung der maximalen Herzfrequenz nach Lagerstrøm
Nichtmedikamentöse Behandlungen der CrF mit Evidenz aus systematischen Übersichtsarbeiten (SR), Metaanalysen (MA) oder randomisierten kontrollierten Studien (RCT)
Nichtmedikamentöse Behandlungen der CrF mit Evidenz aus systematischen Übersichtsarbeiten (SR), Metaanalysen (MA) oder randomisierten kontrollierten Studien (RCT)
Tabelle 1
Nichtmedikamentöse Behandlungen der CrF mit Evidenz aus systematischen Übersichtsarbeiten (SR), Metaanalysen (MA) oder randomisierten kontrollierten Studien (RCT)
Randomisierte, plazebokontrollierte Studien mit Methylphenidat oder Modafinil und CrF als primärem Endpunkt
Randomisierte, plazebokontrollierte Studien mit Methylphenidat oder Modafinil und CrF als primärem Endpunkt
Tabelle 2a
Randomisierte, plazebokontrollierte Studien mit Methylphenidat oder Modafinil und CrF als primärem Endpunkt
Randomisierte, plazebokontrollierte Studien mit Phytopharmaka und CrF als primärem Endpunkt
Randomisierte, plazebokontrollierte Studien mit Phytopharmaka und CrF als primärem Endpunkt
Tabelle 2b
Randomisierte, plazebokontrollierte Studien mit Phytopharmaka und CrF als primärem Endpunkt
1. Weis J: Cancer-related fatigue: prevalence, assessment and treatment strategies. Expert Rev Pharmacoecon Outcomes Res 2011; 11: 441–6.
2. Berger AM, Abernethy AP, Atkinson A, et al.: Cancer-related fatigue. NCCN Clinical Practice Guidelines in Oncology (NCCN Guidelines TM) Version 1.2011
3. Donner-Banzhoff N, Maisel P, Dörr C, Baum E: Müdigkeit – DEGAM Leitlinie Nr. 2. AWMF Register Nr.053/002. Stand 2006. Göttingen, Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM).
4. Radbruch L, Strasser F, Elsner F, et al.: Fatigue in palliative care patients – an EAPC approach. Palliat Med 2008; 22: 13–32.
5. Scott JA, Lasch KE, Barsevick AM, Piault-Louis E: Patients’ experiences with cancer-related fatigue: a review and synthesis of qualitative research. Oncol Nurs Forum 2011; 38: 191–203.
6. Piper BF, Cella D: Cancer-related fatigue: definitions and clinical subtypes. J Natl Compr Canc Netw 2010; 8: 958–66.
7. Ancoli-Israel S, Moore PJ, Jones V: The relationship between fatigue and sleep in cancer patients: a review. Eur J Cancer Care 2001; 10: 245–55.
8. Brown LF, Kroenke K: Cancer-related fatigue and its associations with depression and anxiety: a systematic review. Psychosomatics 2009; 50: 440–7.
9. Rüffer JU, Flechtner H, Tralls P, et al.:Fatigue in long-term survivors of Hodgkin’s lymphoma; a report from the German Hodgkin Lymphoma Study Group (GHSG). Eur J Cancer 2003; 39: 2179–86.
10.Trudel-Fitzgerald C, Savard J, Ivers H: Which symptoms come first? Exploration of temporal relationships between cancer-related symptoms over an 18-month period. Ann Behav Med 2013; 45: 329–37.
11. Cheng KK, Lee DT: Effects of pain, fatigue, insomnia, and mood disturbance on functional status and quality of life of elderly patients with cancer. Crit Rev Oncol Hematol 2011; 78: 127–37.
12. Vogelzang NJ, Breitbart W, Cella D, et al.: Patient, caregiver, and oncologist perceptions of cancer-related fatigue. Results of a tripart assessment survey. Semin Hematol 1997; 34: 4–12.
13. Singer S, Kuhnt S, Zwerenz R, et al.: Age- and sex-standardised prevalence rates of fatigue in a large hospital-based sample of cancer patients. Br J Cancer 2011; 105: 445–51.
14. Bruera E: Cancer-related fatigue: a multidimensional syndrome. J Support Oncol 2010; 8: 175–6.
15. Barsevick A, Frost M, Zwinderman A, Hall P, Halyard M: I’m so tired: biological and genetic mechanisms of cancer-related fatigue. Qual Life Res 2010; 19: 1419–27.
16.Donovan KA, McGinty HL, Jacobsen PB: A systematic review of research using the diagnostic criteria for cancer-related fatigue. Psychooncology 2012; 22: 737–44.
17.Howell D, Keller-Olaman S, Oliver TK et al: A pan-Canadian practice guideline and algorithm: screening, assessment, and supportive care of adults with cancer-related fatigue. Curr Oncol 2013; 20: e233–e46.
18. Cleeland CS, Zhao F, Chang VT, et al.:The symptom burden of cancer: Evidence for a core set of cancer-related and treatment-related symptoms from the Eastern Cooperative Oncology Group Symptom Outcomes and Practice Patterns study. Cancer 2013; 119: 4333–40.
19.de Raaf et al. Systematic monitoring and treatment of physical symptoms to alleviate fatigue in patients with advanced cancer: A randomized controlled trial. J Clin Oncol 2013; 31: 716–23.
20.Kangas M, Bovbjerg DH, Montgomery GH: Cancer-related fatigue: a systematic and meta-analytic review of non-pharmacological therapies for cancer patients. Psychol Bull 2008; 134: 700–41.
21. Goedendorp MM, Gielissen MF, Verhagen CA, Bleijenberg G: Psychosocial interventions for reducing fatigue during cancer treatment in adults. Cochrane Database Syst Rev 2009; CD006953.
22.Dimeo FC: Effects of exercise on cancer-related fatigue. Cancer 2001; 92: 1689–93.
23. Deutsche Krebsgesellschaft: Richtlinien für die Anwendung von Sport und körperlicher Aktivität in der Prävention, supportiver Therapie und Rehabilitation neoplastischer Erkrankungen Teil II. FORUM 2011; 5: 9–12.
24. Dimeo F: Standards in der Sportmedizin: Körperliche Aktivität und Krebs. Zeitschrift für Sportmedizin 2004; 4: 106–7.
25. McNeely ML, Courneya KS: Exercise programs for cancer-related fatigue: evidence and clinical guidelines. J Natl Compr Canc Netw 2010; 8: 945–53.
26. Baumann FT: Ausdauertraining mit Krebspatienten. In: Baumann FT, Schüle K, (eds.): Bewegungstherapie und Sport bei Krebs. Leitfaden für die Praxis. Köln: Deutscher Ärzte-Verlag GmbH; 2008: 33–55.
27. Breitbart W, Alici Y: Psychostimulants for cancer-related fatigue. J Natl Compr Canc Netw 2010; 8: 933–42.
28. Minton O, Richardson A, Sharpe M, Hotopf M, Stone PC: Psychostimulants for the management of cancer-related fatigue: A systematic review and meta-analysis. J Pain Symptom Manage 2011; 41: 761–7.
29. Cooper MR, Bird HM, Steinberg M: Efficacy and safety of modafinil in the treatment of cancer-related fatigue. Ann Pharmacother 2009; 43: 721–5.
30.Gong S, Sheng P, Jin H, et al.: Effect of methylphenidate in patients with cancer-related fatigue: a systematic review and meta-analysis. PLoS One. 2014;9 : e84391. doi: 10.1371/journal.pone.0084391. eCollection 2014.
31.Bruera E, Yennurajalingham S, Palmer JL, et al.: Methylphenidate and/or a nursing telephone intervention for fatigue in patients with advanced cancer: A randomized, placebo-controlled, phase II trial. J Clin Oncol 2013; 31: 2421–7.
32.Richard PO, Fleshner NE, Bhatt JR, Hersey KM, Chahin R, Alibhai SM: . A phase II, randomized, double-blind, placebo-controlled trial of Methylphenidate for reduction of fatigue in prostate cancer patients receiving LHRH-agonist therapy. BJU Int 2014. doi: 10.1111/bju.12755. [Epub ahead of print]
33.Stone PC: Methylphenidate in the management of cancer-related fatigue. J Clin Oncol 2013; 31: 2372–3.
34.Spathis A, Fife K, Blackhall F, et al.: Modafinil for the Treatment of Fatigue in Lung Cancer: Results of a Placebo-Controlled, Double-Blind, Randomized Trial. J Clin Oncol. 2014 Apr 28. [Epub ahead of print].
35.Boele FW, Douw L, de Groot M: The effect of modafinil on fatigue, cognitive functioning, and mood in primary brain tumor patients: a multicenter randomized controlled trial. Neuro Oncol 2013; 15: 1420–8.
36.Hovey E, de Souza P, Marx G, et al.: MOTIF investigators. Phase III, randomized, double-blind, placebo-controlled study of modafinil for fatigue in patients treated with docetaxel-based chemotherapy. Support Care Cancer 2014; 22: 1233–42.
37.Yennurajalingam S, Frisbee-Hume S, Palmer JL, et al:. Reduction of cancer-related fatigue with dexamethasone: a double-blind, randomized, placebo-controlled trial in patients with advanced cancer. J Clin Oncol 2013; 31: 3076–82.
38.Chen HW, Lin IH, Chen YJ: A novel infusible botanically-derived drug, PG2, for cancer-related fatigue: a phase II double-blind, randomized placebo-controlled study. Clin Invest Med 2012; 35: E1–11.
39.Barton DL, Liu H, Dakhil SR et al.: Wisconsin Ginseng (Panax quinquefolius) to improve cancer-related fatigue: A randomized, double-blind trial, N07C2. J Natl Cancer Inst 2013; 105: 1230–8.
e1. Holley S: Cancer-related fatigue. Suffering a different fatigue. Cancer Pract 2000; 8: 87–95.
e2. Tishelman C, Degner LF, Rudman A, et al.: Symptoms in patients with lung carcinoma: distinguishing distress from intensity. Cancer 2005; 104: 2013–21.
e3. Shi Q, Smith TG, Michonski JD, Stein KD, Kaw C, Cleeland CS: Symptom burden in cancer survivors 1 year after diagnosis: A Report from the american cancer society’s studies of cancer survivors. Cancer 2011; 117: 2779–90.
e4. Scott JA, Lasch KE, Barsevick AM, Piault-Louis E: Patients’ experiences with cancer-related fatigue: a review and synthesis of qualitative research. Oncol Nurs Forum 2011; 38: E191–E203.
e5. Gotay CC, Kawamoto CT, Bottomley A, Efficace F: The prognostic significance of patient-reported outcomes in cancer clinical trials. J Clin Oncol 2008; 26: 1355–63.
e6. Montazeri A: Quality of life data as prognostic indicators of survival in cancer patients: an overview of the literature from 1982 to 2008. Health Qual Life Outcomes 2009; 7: 102.
e7. Servaes P, Gielissen MF, Verhagen S, Bleijenberg G: The course of severe fatigue in disease-free breast cancer patients: a longitudinal study. Psychooncology 2007; 16: 787–95.
e8. Kuhnt S, Ehrensperger C, Singer S, et al.: Prädiktoren tumorassoziierter Fatigue. Psychotherapeut 2011; 56: 216–23.
e9.Smith SK, Herndon JE, Lyerly HK, et al.: Correlates of quality of life-related outcomes in breast cancer patients participating in the Pathfinders pilot study. Psychooncology 2011; 20: 559–64.
e10. Spelten ER, Sprangers MA, Verbeek JH: Factors reported to influence the return to work of cancer survivors: a literature review. Psychooncology 2002; 11: 124–31.
e11. Tiedtke C, de Rijk A, Dierckx de Casterlé B, Christiaens MR, Donceel P: Experiences and concerns about ’returning to work’ for women breast cancer survivors: a literature review. Psychooncology 2010; 19: 677–83.
e12. Oktay JS, Bellin MH, Scarvalone S, Appling S, Helzlsouer KJ: Managing the impact of posttreatment fatigue on the family: Breast cancer survivors share their experiences. Fam Syst Health 2011; 29: 127–37.
e13. Shun SC, Lai YH, Hsiao FH: Patient-related barriers to fatigue communication in cancer patients receiving active treatment. Oncologist 2009; 14: 936–43.
e14. Westerman MJ, The AM, Sprangers MA, Groen HJ, van der Wal G, Hak T: Small-cell lung cancer patients are just ’a little bit’ tired: response shift and self-presentation in the measurement of fatigue. Qual Life Res 2007; 16: 853–61.
e15. Pearce S, Richardson A: Fatigue in cancer: a phenomenological perspective. Eur J Cancer Care 1996; 5: 111–5.
e16.Passik SD, Kirsh KL, Donaghy K, et al.: Patient-related barriers to fatigue communication: initial validation of the fatigue management barriers questionnaire. J Pain Symptom Manage 2002; 24: 481–93.
e17. Smets EM, Garssen B, Bonke B, de Haes JC: The Multidimensional Fatigue Inventory (MFI) psychometric qualities of an instrument to assess fatigue. J Psychosom Res 1995; 39: 315–25.
e18. Kuhnt S, Ernst J, Singer S, et al.: Fatigue in cancer survivors—prevalence and correlates. Onkologie 2009; 32: 312–7.
e19. Schultz SL, Dalton SO, Christensen J, Carlsen K, Ross L, Johansen C: Factors correlated with fatigue in breast cancer survivors undergoing a rehabilitation course, Denmark, 2002–2005. Psychooncology 2010; 20: 352–60.
e20. Cella D, Davis K, Breitbart W, Curt G: Cancer-related fatigue: prevalence of proposed diagnostic criteria in a United States sample of cancer survivors. J Clin Oncol 2001; 19: 3385–91.
e21. Knobel H, Havard LJ, Brit LM, Forfang K, Nome O, Kaasa S: Late medical complications and fatigue in Hodgkin’s disease survivors. J Clin Oncol 2001; 19: 3226–33.
e22. Bower JE, Ganz PA, Irwin MR, Kwan L, Breen EC, Cole SW: Inflammation and behavioral symptoms after breast cancer treatment: do fatigue, depression, and sleep disturbance share a common underlying mechanism? J Clin Oncol 2011; 29: 3517–22.
e23. Bower JE, Ganz PA, Aziz N, Olmstead R, Irwin MR, Cole SW: Inflammatory responses to psychological stress in fatigued breast cancer survivors: relationship to glucocorticoids. Brain Behav Immun 2007; 21: 251–8.
e24.Schubert C, Hong S, Natarajan L, Mills PJ, Dimsdale JE: The association between fatigue and inflammatory marker levels in cancer patients: a quantitative review. Brain Behav Immun 2007; 21: 413–27.
e25. Jager A, Sleijfer S, van der Rijt CC: The pathogenesis of cancer related fatigue: could increased activity of pro-inflammatory cytokines be the common denominator? Eur J Cancer 2008; 44: 175–81.
e26. Kamath J, Yarbrough GG, Prange AJ Jr., Winokur A: The thyrotropin-releasing hormone (TRH)-immune system homeostatic hypothesis. Pharmacol Ther 2009; 121: 20–8.
e27.Kamath J, Yarbrough GG, Prange AJ Jr., Winokur A: Thyrotropin-releasing hormone can relieve cancer-related fatigue: hypothesis and preliminary observations. J Int Med Res 2009; 37: 1152–7.
e28. Strasser F, Palmer JL, Schover LR, et al.: The impact of hypogonadism and autonomic dysfunction on fatigue, emotional function, and sexual desire in male patients with advanced cancer: a pilot study. Cancer 2006; 107: 2949–57.
e29. Bower JE: Cancer-related fatigue: links with inflammation in cancer patients and survivors. Brain Behav Immun 2007; 21: 863–71.
e30. Alexander S, Stone P, White S, Andrews P, Nussey S, Bano G: Evaluation of central serotonin sensitivity in breast cancer survivors with cancer-related fatigue syndrome. J Pain Symptom Manage 2010; 40: 892–8.
e31. Payne, JK: Altered Circadian Rhythms and Cancer-Related Fatigue Outcomes. Integr Cancer Ther 2011; 10(3): 221–233 doi: 10.1177/1534735410392581. Epub 2011 Mar 7
e32. Berger AM, Wielgus K, Hertzog M, Fischer P, Farr L: Patterns of circadian activity rhythms and their relationships with fatigue and anxiety/depression in women treated with breast cancer adjuvant chemotherapy. Support Care Cancer 2009; 18: 114.
e33. Rich TA: Symptom clusters in cancer patients and their relation to EGFR ligand modulation of the circadian axis. J Support Oncol 2007; 5: 167–74.
e34. Sprangers MA, Bartels M, Veenhoven R, et al.: Which patient will feel down, which will be happy? The need to study the genetic disposition of emotional states. Qual Life Res 2010; 19: 1429–37.
e35.Whistler T, Taylor R, Craddock RC, Broderick G, Klimas N, Unger ER: Gene expression correlates of unexplained fatigue. Pharmacogenomics 2006; 7: 395–405.
e36. Reinertsen KV, Grenaker Alnaes GI, Landmark-Hoyvik H, et al.:
Fatigued breast cancer survivors and gene polymorphisms in the inflammatory pathway. Brain Behav Immun 2011; 25: 1376–83.
e37. Bower JE, Ganz PA, Irwin MR, Arevalo JM, Cole SW: Fatigue and gene expression in human leukocytes: increased NF-kappa B and decreased glucocorticoid signaling in breast cancer survivors with persistent fatigue. Brain Behav Immun 2011; 25: 147–50.
e38. Yavuzsen T, Davis MP, Ranganathan VK, et al.: Cancer-related fatigue: central or peripheral? J Pain Symptom Manage 2009; 38: 587–96.
e39. Ng AV: The underrecognized role of impaired muscle function in cancer-related fatigue. J Support Oncol 2010; 8: 177–8.
e40. Given B, Given CW, Sikorskii A, et al.: Establishing mild, moderate, and severe scores for cancer-related symptoms: how consistent and clinically meaningful are interference-based severity cut-points? J Pain Symptom Manage 2008; 35: 126–35.
e41. Andrykowski MA, Donovan KA, Laronga C, Jacobsen PB: Prevalence, predictors, and characteristics of off-treatment fatigue in breast cancer survivors. Cancer 2010; 116: 5740–8.
e42. Murphy H, Alexander S, Stone P: Investigation of diagnostic criteria for cancer-related fatigue syndrome in patients with advanced cancer: a feasibility study. Palliat Med 2006; 20: 413–8.
e43. Rudolf S, Bermejo I, Schweiger U, Hohagen F, Härter M: Diagnostik depressiver Störungen. Dtsch Arztebl 2006; 103: A 1754–62.
e44. Escalante CP, Kallen MA, Valdres RU, Morrow PK, Manzullo EF: Outcomes of a cancer-related fatigue clinic in a comprehensive cancer center. J Pain Symptom Manage 2010; 39: 691–701.
e45. Kuhnt S, Brähler E: Tumorassoziierte Fatigue. Psychother Psychosom Med Psychol 2010; 60: 402–8.
e46. Glaus A, Frei IA, Knipping C, Ream E, Browne N: Attitude of cancer patients to fatigue: patient attitude in Switzerland and England. Pflege 2002; 15: 187–94.
e47.Gielissen MF, Verhagen S, Witjes F, Bleijenberg G: Effects of cognitive behavior therapy in severely fatigued disease-free cancer patients compared with patients waiting for cognitive behavior therapy: a randomized controlled trial. J Clin Oncol 2006; 24: 4882–7.
e48. Barsevick AM, Dudley W, Beck S, Sweeney C, Whitmer K, Nail L:
A randomized clinical trial of energy conservation for patients with cancer-related fatigue. Cancer 2004; 100: 1302–10.
e49. Yuen HK, Mitcham M, Morgan L: Managing post-therapy fatigue for cancer survivors using energy conservation training. J Allied Health 2006; 35: 121E–39E.
e50. Schmitz KH, Courneya KS, Matthews C, et al.: American college of sports medicine roundtable on exercise guidelines for cancer
survivors. Med Sci Sports Exerc 2010; 42: 1409–26.
e51.Blaney J, Lowe-Strong A, Rankin J, Campbell A, Allen J, Gracey J: The cancer rehabilitation Journey: Barriers to and facilitators of exercise among patients with cancer-related fatigue. Phys Ther 2010; 90: 1135–47.
e52.Minton O, Stone P, Richardson A, Sharpe M, Hotopf M: Drug therapy for the management of cancer related fatigue. Cochrane
Database Syst Rev 2010; 7 (CD006704).
e53. Eton DT, Cella D: Do erythropoietic-stimulating agents relieve fatigue? A review of reviews. Cancer Treat Res 2011; 157: 181–94.
e54. Dimeo F, Schmittel A, Fietz T, et al.: Physical performance, depression, immune status and fatigue in patients with hematological malignancies after treatment. Ann Oncol 2004; 15: 1237–42.
e55. Geinitz H, Zimmermann FB, Stoll P, et al.: Fatigue, serum cytokine levels, and blood cell counts during radiotherapy of patients with breast cancer. Int J Radiat Oncol Biol Phys 2001; 51: 691–8.
e56. Bohlius J, Schmidlin K, Brillant C, et al.: Recombinant human
erythropoiesis-stimulating agents and mortality in patients with cancer: a meta-analysis of randomised trials. Lancet 2009; 373: 1532–42.
e57.Rizzo JD, Brouwers M, Hurley P, et al.: American Society of Clinical Oncology/American Society of Hematology clinical practice guideline update on the use of epoetin and darbepoetin in adult patients with cancer. J Clin Oncol 2010; 28(33): 4996–5010.
e58. Roth AJ, Nelson C, Rosenfeld B, et al.: Methylphenidate for fatigue in ambulatory men with prostate cancer. Cancer 2010; 116: 5102–10.
e59. Lower EE, Fleishman S, Cooper A, et al.: Efficacy of dexmethyl-phenidate for the treatment of fatigue after cancer chemotherapy: a randomized clinical trial. J Pain Symptom Manage 2009; 38: 650–62.
e60. Yennurajalingam S, Palmer JL, Chacko R, Bruera E: Factors associated with response to methylphenidate in advanced cancer patients. Oncologist 2011; 16: 246–53.
e61. Jean-Pierre P, Morrow GR, Roscoe JA, et al.: A Phase 3 randomized, placebo-controlled, double-blind, clinical trial of the effect of Modafinil on cancer-related fatigue among 631 patients receiving chemotherapy. Cancer 2010; 15: 3513–20.
e62. Lundholm K, Gelin J, Hyltander A, et al.: Anti-inflammatory treatment may prolong survival in undernourished patients with metastatic solid tumors. Cancer Res 1994; 54: 5602–6.
e63.Kamath J, Feinn R, Winokur A: Thyrotropin-releasing hormone as a treatment for cancer-related fatigue: a randomized controlled study. Support Care Cancer 2011.
e64. Jia L, Zhao Y: Current evaluation of the millennium phytomedicine—ginseng (I): etymology, pharmacognosy, phytochemistry, market and regulations. Curr Med Chem 2009; 16: 2475–84.
e65. Barton DL, Soori GS, Bauer BA, et al.: Pilot study of Panax quinquefolius (American ginseng) to improve cancer-related fatigue: a randomized, double-blind, dose-finding evaluation: NCCTG trial N03CA. Support Care Cancer 2010; 18: 179–87. (Epub 2009 May 6).
e66. Younus J, Collins A, Wang X, et al.: A double blind placebo controlled pilot study to evaluate the effect of ginseng on fatigue and quality of life in adult chemo-naïve cancer patients. Proc Am Soc Clin Oncol 2003; 22: [abstr 2947].
e67. Fischer I, Boehm K, Horneber M, and CAM-Cancer Consortium. Ginseng [online document]. www.cam-cancer.org/CAM-Summaries/Biologically-Based-Practices/Ginseng. Last accessed on 12 July 2010.
e68. de Oliveira Campos MP, Riechelmann R, Martins LC, Hassan BJ, Casa FB, Giglio AD: Guarana (Paullinia cupana) Improves Fatigue in Breast Cancer Patients Undergoing Systemic Chemotherapy.
J Altern Complement Med 2011; 17: 505–12.
e69. Hänsel R, Sticher O: Pharmakognosie Phytopharmazie. 8th edition. Heidelberg: Springer Medizin Verlag; 2007.
e70. Brown JC, Huedo-Medina TB, Pescatello LS, Pescatello SM, Ferrer RA, Johnson BT: Efficacy of Exercise interventions in modulating cancer-related fatigue among adult cancer survivors: A meta-analysis. Cancer Epidemiol Biomarkers Prev 2011; 20: 123–33. Epub 2010 Nov 4.
e71. Duijts SF, Faber MM, Oldenburg HS, van Beurden M, Aaronson NK: Effectiveness of behavioral techniques and physical exercise on psychosocial functioning and health-related quality of life in breast cancer patients and survivors—a meta-analysis. Psychooncology 2011; 20: 115–26.
e72. Velthuis MJ, Agasi-Idenburg SC, Aufdemkampe G, Wittink HM: The effect of physical exercise on cancer-related fatigue during cancer treatment: a meta-analysis of randomised controlled trials. Clin Oncol (R Coll Radiol) 2010; 22: 208–21.
e73. Dimeo F, Schwartz S, Wesel N, Voigt A, Thiel E: Effects of an endurance and resistance exercise program on persistent cancer-related fatigue after treatment. Ann Oncol 2008; 19: 1495–9.
e74. Dimeo FC, Stieglitz RD, Novelli-Fischer U, Fetscher S, Keul J: Effects of physical activity on the fatigue and psychologic status of cancer patients during chemotherapy. Cancer 1999; 85: 2273–7.
e75. Goedendorp MM, Gielissen MF, Verhagen CA, Bleijenberg G: Psychosocial interventions for reducing fatigue during cancer treatment in adults. Cochrane Database Syst Rev 2009; CD006953.
e76.Kangas M, Bovbjerg DH, Montgomery GH: Cancer-related fatigue: a systematic and meta-analytic review of non-pharmacological therapies for cancer patients. Psychol Bull 2008; 134: 700–41.
e77. van der Lee ML, Garssen B: Mindfulness-based cognitive therapy reduces chronic cancer-related fatigue: a treatment study. Psychooncology 2012; 21: 264–72.
e78. Dimeo FC, Thomas F, Raabe-Menssen C, Propper F, Mathias M: Effect of aerobic exercise and relaxation training on fatigue and physical performance of cancer patients after surgery. A randomised controlled trial. Support Care Cancer 2004; 12: 774–9.
e79. Carlson LE, Garland SN: Impact of mindfulness-based stress reduction (MBSR) on sleep, mood, stress and fatigue symptoms in cancer outpatients. Int J Behav Med 2005; 12: 278–85.
e80. Dimeo FC: Bewegung im eigenen Takt – Körperliche Aktivität und Sport bei Tumorerkrankungen. Im Focus Onkologie 2010; 5: 60–6.
e81. Mortimer JE, Barsevick AM, Bennett CL, et al.: Studying cancer-related fatigue: Report of the NCCN Scientific Research Committee. J Natl Compr Canc Netw 2010; 8: 1331–9.

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema

Anzeige