ArchivDeutsches Ärzteblatt22/2014Bund-Länder-Arbeitsgruppe: Reform soll Krankenhauslandschaft neu ordnen

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Bund-Länder-Arbeitsgruppe: Reform soll Krankenhauslandschaft neu ordnen

Dtsch Arztebl 2014; 111(22): A-978 / B-834 / C-790

Richter-Kuhlmann, Eva

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Ziel der Krankenhausreform soll sein, die Finanzierung der 2 000 Kliniken in Deutschland abzusichern. Foto: dpa
Ziel der Krankenhausreform soll sein, die Finanzierung der 2 000 Kliniken in Deutschland abzusichern. Foto: dpa

Bund und Länder wollen die Krankenhauslandschaft neu ordnen. Dazu gründete sich heute in Berlin eine Arbeitsgruppe von Bundesregierung, Landesregierungen und Koalitionsfraktionen. Ein Reformkonzept soll bis Dezember stehen. Deutschland habe zwar sehr leistungsstarke Krankenhäuser. Man stehe jedoch vor der großen Herausforderung, aus diesen ein qualitativ hochwertiges, leistungsstarkes und gut erreichbares Netz zu bilden, sagte Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Hermann Gröhe (CDU) anlässlich der Konstituierung der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Reform heute in Berlin. „Ein Gebot wird dabei sein, Kompetenzen in der Krankenhauslandschaft zu bündeln. Zudem müssen wir uns auch auf Qualitätsmaßstäbe verständigen“, betonte der Minister. Schwarz-rote Gesetzespläne zur Ermittlung von Komplikationsraten und Erfolgen in den einzelnen Häusern würden bereits im Bundestag beraten.

Die Gespräche und Beratungen der Arbeitsgruppe sollen bis zum Ende dieses Jahres andauern. Zu den Zielen zählt, die Finanzierung der rund 2 000 Kliniken in Deutschland abzusichern. Streit dürfte es bei den Themen Investitionskostenfinanzierung und Qualitätsorientierung der Krankenhausversorgung geben. Denn auch die Länder wollen stärker bei einem geplanten Qualitätsinstitut eingebunden werden. ER

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