ArchivDeutsches Ärzteblatt23-24/2014I. Änderung der Anlage 24 BMV-Ä Vereinbarung über die Delegation ärztlicher Leistungen an nichtärztliches Personal in der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung gemäß § 28 Abs. 1 S. 3 SGB V – II. Änderung des Anhangs zur Anlage 24 BMV-Ä Beispielkatalog delegierbarer ärztlicher Leistungen – III. Inkrafttreten

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Kassenärztliche Bundesvereinigung

I. Änderung der Anlage 24 BMV-Ä Vereinbarung über die Delegation ärztlicher Leistungen an nichtärztliches Personal in der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung gemäß § 28 Abs. 1 S. 3 SGB V – II. Änderung des Anhangs zur Anlage 24 BMV-Ä Beispielkatalog delegierbarer ärztlicher Leistungen – III. Inkrafttreten

Dtsch Arztebl 2014; 111(23-24): A-1112 / B-956 / C-904

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Bekanntmachungen

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung, K. d. ö. R., Berlin, – einerseits – und der GKV-Spitzenverband, K. d. ö. R., Berlin, – andererseits – vereinbaren Folgendes:

1. § 3 erhält folgende Fassung:

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„Nach § 28 Abs. 1 Satz 2 SGB V gehört zur ärztlichen Behandlung auch die Hilfeleistung anderer Personen, die von einem Arzt angeordnet und von ihm zu verantworten ist. Es ist zu gewährleisten, dass der delegierende Arzt gegenüber dem nichtärztlichen Mitarbeiter über eine durch eine schriftliche Vereinbarung sicherzustellende Weisungsbefugnis verfügt.“

2. In § 4 Absätze 1 und 2 wird das Wort „Vertragsarzt“ durch das Wort „Arzt“ ersetzt.

1. Ziffer I. 4. wird wie folgt gefasst:

Ziffer I. 4.
Ziffer I. 4.
Tabelle 1
Ziffer I. 4.

2. Ziffer II. 8. erhält folgende Fassung:

Ziffer II. 8.
Ziffer II. 8.
Tabelle 2
Ziffer II. 8.

3. Ziffer II. 10. wird wie folgt gefasst:

Ziffer II. 10.
Ziffer II. 10.
Tabelle 3
Ziffer II. 10.

Die Änderungen treten mit Wirkung zum 1. Oktober 2013 in Kraft.

Berlin, 08. Mai 2014

Kassenärztliche Bundesvereinigung, K. d. ö. R., Berlin

GKV-Spitzenverband, K. d. ö. R., Berlin

10. Strahlentherapeutische Leistungen

− Technische Mitwirkung bei der Durchführung der Strahlentherapie

Nur nachdem ein Arzt mit der erforderlichen Fachkunde im Strahlenschutz die rechtfertigende Indikation gestellt hat.

Medizinisch-technische/r Radiologieassistent/-in (MTRA) und Medizinisch-Technische/r Assistent/in (MTA) mit der erforderlichen Fachkunde im Strahlenschutz (§ 82 Absatz 2 Nrn. 1 und 2 StrlSchV in Verbindung mit § 30 Absatz 1 StrlSchV)

Medizinische/r Fachangestellte/r (MFA)

mit den erforderlichen Kenntnissen im Strahlenschutz unter ständiger Aufsicht und Verantwortung eines Arztes mit der erforderlichen Fachkunde (§ 82 Absatz 2 Nr. 4 StrlSchV in Verbindung mit § 30 Absatz 4 StrlSchV)

8. Nuklearmedizinische Leistungen

− Technische Mitwirkung bei der Durchführung szintigraphischer Untersuchungen

Nur nachdem ein Arzt mit der erforderlichen Fachkunde im Strahlenschutz die rechtfertigende Indikation gestellt hat.

Die Injektion des Radionuklids erfolgt entsprechend den Vorschriften der Richtlinie Strahlenschutz in der Medizin.

Medizinisch-technische/r Radiologieassistent/-in (MTRA) und Medizinisch-Technische/r Assistent/in (MTA) mit der erforderlichen Fachkunde im Strahlenschutz (§ 82 Absatz 2 Nrn. 1 und 2 StrlSchV in Verbindung mit § 30 Absatz 1 StrlSchV)

Medizinische/r Fachangestellte/r (MFA)

mit den erforderlichen Kenntnissen im Strahlenschutz unter ständiger Aufsicht und Verantwortung eines Arztes mit der erforderlichen Fachkunde (§ 82 Absatz 2 Nr. 4 StrlSchV in Verbindung mit § 30 Absatz 4 StrlSchV)

4. Technische Durchführung von Untersuchungen:

a. − Verfahren mit ionisierender Strahlung:

− Röntgenuntersuchung

− Computertomographie (CT)

Bei Verwendung von Kontrastmitteln ist die Anwesenheit des Arztes erforderlich.

Technische Durchführung von Röntgenuntersuchungen (einschließlich CT) nur im Rahmen von Röntgenreihenuntersuchungen oder nachdem ein Arzt mit der erforderlichen Fachkunde im Strahlenschutz die rechtfertigende Indikation gestellt hat.

Medizinisch-technische/r Radiologieassistent/-in (MTRA) und Medizinisch-Technische/r Assistent/in (MTA) mit der erforderlichen Fachkunde im Strahlenschutz (§ 24 Absatz 2 Nrn. 1 und 2 RöV in Verbindung mit § 18a Absatz 1 RöV)

b. − Verfahren mit nicht-ionisierender Strahlung:

− MRT

Medizinische/r Fachangestellte/r (MFA) mit den erforderlichen Kenntnissen im Strahlenschutz unter ständiger Aufsicht und Verantwortung eines Arztes mit der erforderlichen Fachkunde (§ 24 Absatz 2 Nr. 4 RöV in Verbindung mit § 18a Absatz 3 RöV)

Ziffer I. 4.
Ziffer I. 4.
Tabelle 1
Ziffer I. 4.
Ziffer II. 8.
Ziffer II. 8.
Tabelle 2
Ziffer II. 8.
Ziffer II. 10.
Ziffer II. 10.
Tabelle 3
Ziffer II. 10.

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